Rudolf Junk

Rudolf Junk (* 23. Februar 1880 in Wien; † 20. Dezember 1943 in Rekawinkel, Niederösterreich) war ein österreichischer Grafiker und Maler. Er entwarf zahlreiche österreichische Kronen- und Schillingbanknoten.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Junk, geboren als Sohn des Architekten und Ingenieurs Valentin Junk, besuchte zuerst Kindergarten und Volksschule in Wien, bevor er 1894 an das Stiftsgymnasium Melk wechselte. Dort zählten Leopold Blauensteiner und Richard Kurt Donin (die beiden machten sich später als Maler bzw. Kunsthistoriker einen Namen) zu seinen Klassenkameraden.[1] Danach studierte er an der Universität Wien (Keltische Philologie) und der Akademie der bildenden Künste.

Ab 1909 arbeitete er als Grafiker für die Österreichische Staatsdruckerei und entwarf bis zu seinem Tod insgesamt 24 (in Umlauf gebrachte) Banknoten, außerdem Wertpapiere, Brief- und Stempelmarken.[2] 1924 bis 1943 war er Direktor der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und 1909 bis 1922 Mitglied des Wiener Hagenbundes.

Sein Bruder Victor Junk war Musik- und Tanzwissenschaftler.

Weblinks

Literatur

  • Tobias G. Natter: Die verlorene Moderne. Der Künstlerbund Hagen 1900-38, Wien 1993.
  • Alice Proché: Das malerische Werk von Rudolf Junk, Universität Wien, Wien 2008.

Einzelnachweise

  1. Proché, S. 13
  2. Von Rudolf Junk entworfene Banknoten