Rudolf Kortokraks

Rudolf Kortokraks (* 1928 in Ludwigshafen) ist ein deutscher, in Salzburg und England lebender Maler.

Kortokraks stammt aus bescheidenen Verhältnissen, der Vater war Arbeiter, die Mutter Verkäuferin – beides überzeugte Kommunisten. Nach der Machteregreifung Hitlers musste der Vater zeitweilig untertauchen, die Mutter ging mit dem Jungen an der Hand kilometerweit zu Veranstaltungen mit subversiven Flugblätter unter ihrem Mantel. Kortokraks besuchte eine Kunstschule in Graz, lebte nach dem Krieg in Paris, leitete später in der Nähe von Rom eine eigene „Schule des Sehens“, hat in England an einigen Kunstschulen unterrichtet, er war auch Gast in der Künstlerkolonie Worpswede, 1954 kam er erstmals nach Salzburg, er wurde Oskar Kokoschkas Assistent an der „Schule des Sehens“ im Rahmen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst, später wurde er Leiter des Seminars „Schule des Sehens“ in Salzburg.

Stilistisch ist Kortokraks lebenslang einem realistischen Malstil verbunden geblieben. Blumenstillleben, Landschaften, Städte und Gesichter in Pastelltechnik sind charakteristisch für seine Kunst. Zu Kortokraks 80. Geburtstag fand in Salzburg eine große Personalausstellung statt.

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