Rudolf Prack

Rudolf Amon Prack (* 2. August 1905 in Wien; † 2. Dezember 1981 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der Sohn des Postbeamten Rudolf Prack und seiner Ehefrau Melanie Elisabeth besuchte nach dem Realgymnasium die Handelsakademie. Er wurde Bankangestellter, um den Besuch des Max-Reinhardt-Seminars zu finanzieren. Nach seiner Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar spielte er kurz am Theater in der Josefstadt in Wien.

Seinen ersten Film drehte Prack 1937. Es folgten bis Kriegsende 1945 einige Filme, die für ihn jedoch noch nicht den Durchbruch zum Filmstar bedeuteten. Diesen schaffte er 1950 mit dem Film Schwarzwaldmädel und endgültig 1951 mit Grün ist die Heide, als in den Jahren des westdeutschen Wirtschaftswunders das Genre des Heimatfilms immer populärer wurde. Seine Filmrollen trugen ihm den Ruf ein, der „meistgeküsste Mann des deutschen Films“ zu sein. Obwohl Rudolf Prack zu dieser Zeit bereits um die 50 Jahre alt war und seine Partnerinnen, darunter mehrmals Sonja Ziemann, über 20 Jahre jünger waren als er, wurde der Altersunterschied nie zum Filmthema. In den Jahren 1949 und 1950 erhielt Prack einen Bambi.

Prack arbeitete auch als Fernsehschauspieler, wie zum Beispiel von 1967 bis 1969 als Landarzt der Serie Landarzt Dr. Brock. Er betätigte sich auch als Autor von Kurzgeschichten und Hörspielen.

Prack war mit Maria Heinisch verheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder, Adelheid und Michael. Prack bewohnte eine Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk, Hietzing, in der Stoesslgasse 15 im Bezirksteil Unter-St.-Veit. Im Jahr 1981 starb Prack an einer Lungenentzündung. Begraben wurde er auf dem Hietzinger Friedhof im Grab Gruppe 50, Nummer 37.[1]

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

  1. knerger.de: Das Grab von Rudolf Prack