Rudolf von Apfaltern

Rudolf von Apfaltern (auch Rudolf Apfaltrer von Apfaltern, * 17. April 1818 in Iglau; † nach 1870 in Grünau, Krain) war ein Militär im Dienste des Kaisertums Österreich.

Leben

Rudolf von Apfaltern entstammte der Freiherrenfamilie Apfaltern. Er wurde auf der Theresianischen Militärakademie vorgebildet. Am 8. September 1838 wurde er Fähnrich im Langenauer Infanterieregiment Nr. 49. Am 17. April 1841 stieg er zum Leutnant auf und am 1. Mai 1848 zum Oberleutnant. In diesem Jahr begleitete er Kaiser Ferdinand I. mirt seinem Bataillon ins Hoflager nach Olmütz.

Während des Wiener Oktoberaufstands im Revolutionsjahr 1848 kämpfte er am 28. Oktober mit dem Bataillon im Augarten. Dabei nahm er eine Barrikade ein, wofür er das Militärverdienstkreuz erhielt. Auch während der Ungarischen Revolution 1848/1849 zeichnete er sich beim Winterfeldzug in Ungarn 1849 aus, indem er bei der Blockade Komorns eine Mörserbatterie verteidigte. Am 13. Juni dieses Jahres bei Kaposvár wirkte er als Bataillonsadjutant und konnte verhindern, dass sein Bataillon gefangen genommen wurde. Auch bei der Schlacht bei Komorn am 2. Juli 1849 tat er sich hervor, indem er die verstreuten Bataillongsabteilungen führte.

Von Apfaltern wurde am 24. September 1849 zum Hauptmann zweiter Klasse ernannt. Im Folgejahr nahm er an der Expedition nach Cattaro (dem heutigen Kotor in Montenegro) teil. Am 21. August 1853 wurde er zum Hauptmann erster Klasse befördert. Am 1. Dezember 1855 trat er in den Ruhestand, 1864 ernannte man ihn noch zum Major. Um 1870 lebte er auf dem Familienbesitz in Grünhof in Krain.

Literatur