Rudolf von Chavanne

Rudolf Edler von Chavanne (* 23. Juni 1850 in Olmütz; † 30. Oktober 1936 in Graz war k.u.k. General der Infanterie und zuletzt Kommandierender General des XIII. Armeekorps in Agram.

Leben

Rudolf von Chanvanne war von 1884 bis 1886 bei Hof in Wien als Major und Flügeladjutant von Kaiser Franz Joseph I. abgestellt. Von 1886 bis 1887 erfolgte eine Verwendung beim Infanterieregiment No. 14 in Linz. Von 1887 bis 1889 war Generalstabschef bei der k.u.k. 36. Infanterie-Truppendivision in Agram.

Danach war er als Oberstleutnant von 1894 bis 1889 beim Landesbeschreibungsbureau, und bis 1891 als Oberst und Lehrer am Stabsoffizierskurs tätig. In Ungvár fand er bis 1897 als Kommandant des „Ungarischen Infanterie Regiment "Erzherzog Peter Ferdinand" Nr. 66“ Verwendung. Im gleich Jahr zum Generalmajor befördert, wurde ihm in Pilsen das Kommando über die 37. Infanteriebrigade übertragen. Nach der Beförderung zum Feldmarschalleutnant am 28. April 1901 folgte die Ernennung zum Kommandanten der 28. Infanterie-Truppendivision in Laibach. Vom Juli 1906 bis zum Juli 1907 war Chavanne Kommandant der XIII. Korps in Agram. In diese Zeit (25.April 1907) fällt auch seine Beförderung zum Feldzeugmeister. Danach scheint er kein Kommando mehr übertragen bekommen zu haben. Er wohnte in Franzensbad, zuletzt als General der Infanterie (am 15. November 1908 wurde der Feldzeugmeister zum General der Infanterie umbenannt) und wurde am 1. Mai 1914 pensioniert. Da sein Name im Zusammenhamg mit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr auftaucht, (obwohl eine Reaktivierung sehr wahrscheinlich war) scheint er keine Truppenverwendung mehr gefunden zu haben und war wahrscheinlich mit Verwaltungsaufgaben beschäftigt.

Er war verheiratet mit Maria Anna Künigl Gräfin zu Ehrenburg (Südtirol).

Literatur

  • Friedrich Gatti: Geschichte der K. und K. Technischen Militär-Akademie, Band 2 , S. 745
  • Staatsarchiv Wien

Weblinks