Südweststeiermark

Südweststeiermark (Steiermark)
Südweststeiermark
Südweststeiermark
Südweststeiermark: Bezirke Deutschlandsberg und Leibnitz

Als Südweststeiermark bezeichnet man den Bereich der folgenden politischen Bezirke der Steiermark:

Die beiden Bezirke stellen eine Raumplanungsregion der Steiermark dar. Sie liegen südlichwestlich von Graz, und westlich der Mur, und können so zur Südsteiermark ebenso wie zur Weststeiermark gerechnet werden. Statistisch fallen sie in die NUTS-Tegion West- und Südsteiermark AT225.

Landschaftlich umfasst die Region das Leibnitzer Feld (Teile des Murtals), Lassnitztal und Sulmtal, die Südteile des Weststeirische Hügellands (Riedellands), mit dem Sausal, die steirischen Anteile der Windischen Bühel, die Ostabdachung der Koralpe und Nordflanke des Poßruck.

Die Region hat 1.547 km² Katasterfläche, davon 796 km² Dauersiedlungsraum, und 138.140 Einwohner (Stand: 1. Januar 2011). 53 % der Gesamtfläche sind Dauersiedlungsraum (nach der Südoststeiermark der zweithöchste Wert aller steirischen Regionen), die Bevölkerungsdichte liegt bei 89 EW/km² (Steiermark 74, Österreich 100), im Dauersiedlungsraum bei 174 EW/km² (Steiermark 233, Österreich 259).

Regionale Zentren sind die beiden Bezirkshauptstädte Deutschlandsberg (8.136 EW) und Leibnitz (7.796 EW) als teilregionale Versorgungszentren haben Arnfels, Ehrenhausen, Eibiswald, Gamlitz, Gleinstätten, Gralla, Groß Sankt Florian, Heiligenkreuz am Waasen, Kaindorf an der Sulm, Lannach, Lebring-Sankt Margarethen, Leutschach, Pölfing-Brunn, Preding, Sankt Georgen an der Stiefing, Schwanberg, Spielfeld, Stainz, Straß in Steiermark, Wagna, Wies, Wildon und Wolfsberg im Schwarzautal Bedeutung.

Literatur

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung: Regionsprofil Südweststeiermark. Wien, aktuelle Fassung: Oktober 2011 (pdf, raumplanung.steiermark.at)