SC Rheindorf Altach

SC Rheindorf Altach
SC Rheindorf Altach.svg
Voller Name Cashpoint Sportclub Rheindorf Altach
Gegründet 26. Dezember 1929
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Cashpoint-Arena
Plätze 8.500
Präsident ÖsterreicherÖsterreicher Bruno Simma (Obmann)
Trainer DeutscherDeutscher Rainer Scharinger
Homepage http://www.scra.at/
Liga Erste Liga
2011/12 2. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts
Aufsichtsratsvorsitzender Karlheinz Kopf
Altach-Fans beim letzten Spiel der Saison 2008/09 zum Abstieg in die Erste Liga
Die Fans feiern den 4:1-Auswärtssieg gegen FC Red Bull Salzburg

Der Cashpoint SC Rheindorf Altach ist ein österreichischer Fußballverein aus Altach in Vorarlberg. Der Verein spielt in der Saison 2010/11 in der Ersten Liga und tritt dort unter dem Sponsornamen Cashpoint SC Rheindorf Altach auf. Die Heimspiele werden in der Cashpoint-Arena ausgetragen, die Vereinsfarben sind auf Schwarz und Weiß festgelegt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der SC Rheindorf Altach hat seine Wurzeln im Turnerbund Altach. Am 26. Dezember 1926 stellten die Herren Anton Giesinger, Julius Längle, Erwin Fend und Manfred Monz einen Antrag auf Gründung einer Fußballabteilung im bereits bestehenden Turnerbund. Erwin Fend wurde bei der Gründung zum ersten Abteilungsleiter bestellt. Bereits 1930 nahmen die Fußballer als FA Turnerbund Altach in der Vorarlberger B-Klasse den Spielbetrieb auf. Im Jahr 1937 musste der Spielbetrieb wieder eingestellt werden. Erst am 1. März 1946 wurde die Sportvereinigung Altach (SV Altach) als Nachfolger des Turnerbundes gegründet. Bereits einen Tag später, am 2. März 1946 folgte die Gründungsversammlung der Sektion Fußball innerhalb der Sportvereinigung Altach. 1949 wurde die Sportvereinigung Altach wieder aufgelöst. Die Sektion Fußball erreichte damit am 5. März 1949 ihre Eigenständigkeit und gab sich den Namen Sportclub Rheindorf Altach und pendelte in der Folgezeit zwischen 1. Klasse Oberland und Landesliga hin und her.

Im Jahr 1986 konnten sich die Schwarz-Weißen erstmals in der Vorarlberger Landesliga durchsetzten und stiegen damit in die drittklassige Regionalliga West auf. Hier konnte sich der SC Rheindorf Altach rasch unter den führenden Vereinen festsetzten und nach einem zweiten Platz 1989, 1991 erstmals als Regionalliga-Meister deutlich vor dem Salzburger AK 1914 in die 2. Division aufsteigen. Als Tabellenletzter musste der Klub ins Abstiegsplayoff, wo letztlich ein Punkt zum Klassenerhalt fehlte. Erst 1997 sollte die Rückkehr als Regionalliga-Meister gelingen, doch abermals sollte auch Spieljahr 1997/98 ein Punkt zum Klassenerhalt fehlen. 2004 nahmen die Vorarlberger erneut Anlauf auf die nunmehr Erste Liga genannte zweite Spielklasse, nachdem auch die neue Hürde Relegation mit insgesamt 6:4 gegen den FC Lustenau 07 gemeistert wurde.

Dieses Mal etablierten sich die Vorarlberger in der Liga und fixierten im Spieljahr 2005/06 mit einem 1:0-Erfolg in der vorletzten Meisterschaftsrunde gegen den SC Austria Lustenau vor 7.500 Zuschauern sogar den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. In der Debütsaison 2006/07 erreichten die Schwarz-Weißen den achten Tabellenrang. Diese Platzierung konnte man in der Folgesaison 2007/08 wiederholen.

In der Saison 2008/09 befand man sich von Anfang an in den unteren Tabellenregionen, nach der Hinrunde blieb mit nur 10 Punkten der letzte Platz. In der Rückrunde lieferte man sich ein packendes Duell gegen den Abstieg mit dem SV Mattersburg, welches bis zum letzten Spieltag anhielt. Am letzten Spieltag hätte man gegen den bereits als Meister feststehenden FC Red Bull Salzburg einen hohen Auswärtssieg zur Rettung benötigt, bei gleichzeitiger hoher Niederlage von Mattersburg. Obwohl den Altachern ihrerseits mit einem 4:1 diese Sensation gelang, musste man trotzdem den Gang zurück in die Zweitklassigkeit antreten, da auch der SV Mattersburg sein Spiel gewann. In der Saison 2009/10 spielten die Vorarlberger lange Zeit um den sofortigen Wiederaufstieg. In der Abschlusstabelle musste man sich jedoch mit dem 3. Platz begnügen, so dass Altach weiterhin in der Ersten Liga verblieb. Auch in der folgenden Saison 2010/11 spielte die Mannschaft wieder lange Zeit um den Aufstieg in die Bundesliga. Nach dem letzten Spiel der Saison trennte die Altacher nur ein Punkt vom Meister und sie wurden hinter dem FC Admira Wacker Mödling Zweiter in der Abschlusstabelle. Auch in der Spielsaison 2011/12 scheiterte man beim Versuch, in die höchste österreichische Spielklasse aufzusteigen. Die Altacher wurden sechs Punkte hinter dem Meister Wolfsberger AC/St. Andrä Vizemeister, die Ablöse von Trainer Adi Hütter durch Edi Stöhr war nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Zur Saison 2012/13 übernahm der Deutsche Rainer Scharinger, ehemaliger Trainer des deutschen Zweitligisten Karlsruher SC, den Posten des Cheftrainers mit dem Ziel des Aufstiegs in die österreichische Bundesliga.[1]

Spielstätten

Von 1950 bis 1990 spielte der SC Rheindorf Altach am Sportplatz Riedle. Seit Eröffnung des Stadion Schnabelholz im Juni 1990 wird der Sportplatz Riedle nur noch als Trainingsplatz für Nachwuchsspieler genützt. Aufgrund des Bundesliga-Aufstiegs wurde das Stadion weiter ausgebaut, im Winter 2007 wurde eine neue Westtribüne errichtet und das Fassungsvermögen nach eigenen Angaben auf 8.500 Zuseher bei 3.000 Sitzplätzen erhöht.

Verein

Kader der Saison 2012/13

Stand: 25. September 2012

Torhüter
1 OsterreichÖsterreich Martin Kobras Kapitän der Mannschaft
4 OsterreichÖsterreich Sebastian Brandner
30 OsterreichÖsterreich Dominik Seiwald
Verteidiger
2 OsterreichÖsterreich Lukas Jäger
8 OsterreichÖsterreich Aaron Kircher
13 OsterreichÖsterreich Christoph Schösswendter
22 OsterreichÖsterreich Harun Erbek
22 DeutschlandDeutschland Aytac Sulu
31 OsterreichÖsterreich Mattias Sereinig
23 OsterreichÖsterreich Benedikt Zech
Mittelfeldspieler
5 OsterreichÖsterreich Philipp Netzer
7 OsterreichÖsterreich Andreas Lienhart
11 OsterreichÖsterreich Patrick Scherrer
14 BrasilienBrasilien Felipe Dorta
22 DeutschlandDeutschland Matthias Cuntz
19 OsterreichÖsterreich Eric Zachhuber
20 OsterreichÖsterreich Philipp Hörmann
21 OsterreichÖsterreich Christoph Domig
26 OsterreichÖsterreich Daniel Schöpf
Stürmer
9 SpanienSpanien Tomi Correa
23 OsterreichÖsterreich Julian Erhart
24 OsterreichÖsterreich Patrick Seeger
25 OsterreichÖsterreich Hannes Aigner
29 KamerunKamerun Louis Ngwat-Mahop


Betreuerteam der Saison 2012/13

  • Trainer: DeutschlandDeutschland Rainer Scharinger
  • Co-Trainer: Christian Klein
  • Tormann-Trainer: Hanno Trotter

Sponsoren

Logo ohne Sponsor

In den ersten erfolgreichen Jahren der frühen 90er Jahren lautet der Vereinsname Vaillant SC Rheindorf Altach. Durch den Aufstieg in die damalige 2.Division und der dadurch entstehenden Namenskonkurrenz zum VfB Vaillant Mödling, wurde der Verein wieder in SC Rheindorf Altach umbenannt. Nach dem Einstieg der Firma „Enjo“ hieß der Verein bis 2005 Enjo SC Rheindorf Altach. Durch einen Sponsorenwechsel in der Winterpause 2005/06 zum Sportwettenanbieter Cashpoint änderte sich der Vereinsname auf Cashpoint SC Rheindorf Altach. Nach zusätzlichen Sponsorzahlungen zur Finanzierung des Stadionausbaus wurde das Schnabelholz im Juni 2007 in „Cashpoint-Arena“ umbenannt.

Erfolge

  • 1 x Meister Zweite Spielstufe: 2006 (Erste Liga)
  • 3 x Meister Dritte Spielstufe: 1991, 1997, 2004 (Regionalliga West)
  • 1 x Meister Vierte Spielstufe: 1986 (Vorarlbergliga)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Scharinger coacht Altach, kicker.de vom 28. Mai 2012 (abgerufen am 16. Juni 2012).