SC Ritzing

SC Ritzing
Logo SCRitzing.gif
Voller Name Sportclub Ritzing
Gegründet 1963
Stadion Sonnenseestadion
Plätze 4.000
Präsident KR Walter Dreier
Trainer Franz Ponweiser
Homepage http://www.sc-ritzing.at
Liga Regionalliga Ost
2011/12 7. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der Sportclub Ritzing ist ein Fußballklub aus dem kleinen burgenländischen Ort Ritzing in Österreich, nahe der ungarischen Grenze. Der Verein spielt zurzeit in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse in Österreich. Die Vereinsfarben sind blau-gelb.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der SC Ritzing wurde im Jahre 1963 gegründet und spielte zunächst mehrere Jahre in der niedrigsten Spielklasse des Burgenlands, der 2. Klasse C. 1985 gewann der Verein den Meistertitel dieser Klasse und stieg in die nächsthöhere Liga, die 1. Klasse auf, konnte sich jedoch nicht in ihr halten. Es brauchte mehr als ein Jahrzehnt, bis den Burgenländern im Jahr 1997 erneut ein Aufstieg, dieses Mal mit zehn Punkten Vorsprung vor dem SV Lutzmannsburg in die 3. Landesliga Burgenland, gelang. Damit begann die bislang erfolgreichste Zeit des Sportclubs. Bereits 1999 wurde der SC Ritzing Meister der 3. Landesliga Burgenland, ein Jahr später Meister der 2. Landesliga und stieg somit in die Burgenlandliga, die vierthöchste Spielklasse Österreichs, auf.

Auch hier konnte der SC Ritzing bald um den Titel mitspielen. Nach dem Vizemeistertitel 2002 und dem dritten Platz 2003 gelang 2004 der Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga Ost. In der Aufstiegssaison konnten die Ritzinger die Liga dominieren; der Zweitplatzierte ASK Baumgarten lag zu Saisonende 16 Punkte hinter Ritzing.

Vor Beginn dieses Spieljahres bestritt der SC Ritzing wohl sein bekanntestes Spiel. Am 23. Juli 2003 empfing der Verein im Rahmen eines Freundschaftsspiels zum 40-jährigen Bestandsjubiläums den englischen Vizemeister Arsenal London. Durch zwei Treffer von Sebesta und El Senosy konnte der damalige Viertligist überraschend mit 2:0 zur Pause in Führung gehen, musste aber in der 85. Minute noch den Ausgleich durch einen Foulelfmeter zum 2:2 hinnehmen.

SC Ritzing konnte sich mittlerweile in der Regionalliga etablieren und belegte in der Saison 2004/05 den elften Platz. Am 24. Juli 2005 wurde mit dem „Sonnensee-Stadion“, das rund 5.000 Besucher fasst, eines der wohl modernsten Stadien auf dieser Leistungsstufe eröffnet. Das Eröffnungsspiel bestritt der SC Ritzing wiederum gegen Arsenal, die dieses Mal im „Revanchespiel“ mit ihrer Bestbesetzung antraten und 5:2 gewannen.

Doch nach der dritten Saison in der Regionalliga Ost erfolgte der Abstieg zurück in die Burgenlandliga. Auch in dieser Liga belegte der SC Ritzing den letzten Platz und es erfolgte neuerlich ein Abstieg, diesmal in die 2. Liga Mitte.

In der Saison 2008/09 schaffte der SC Ritzing als erster der zweiten Liga Mitte den Aufstieg in die Burgenlandliga, ein Jahr später stieg man als Landesligameister in die Regionalliga Ost auf.[1]

In der Saison 2009/10 durfte der SC Vinea Ritzing abermals den Titel feiern. Mit einem Durchmarsch schaffte die Mannschaft von Trainer Franz Ponweiser die Rückkehr in die Regionalliga Ost. Keeper Hannes Weninger und Routinier Marek Kausich, den viele noch aus seiner Zeit bei Bundesligist SV Mattersburg kennen, waren Schlüsselspieler bei diesem Erfolg.

Vor dem Saisonstart 2010/11 schloss sich der SC Ritzing vorerst mit dem 2. Klasse Mitte-Verein ASK Lackendorf zum SC Vinea Ritzing/Lackendorf zusammen. Die 1b-Mannschaft trägt ihre Heimspiele auf dem Lackendorfer Sportplatz aus und spielt in der 1. Klasse Mitte. Nach der Herbstsaison belegte die von Hans Reißner betreute Elf den 3. Platz. Auch die Ostliga-Mannschaft zeigte bei ihrer Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse auf. Nach dem Herbstdurchgang stand Rang 3 zu Buche. Nach 17 Meisterschaftsrunden rangiert der SC Ritzing auf Platz sieben der Ostliga-Tabelle. [2]

Erfolge

  • 2 x Meister Burgenlandliga (4): 2004,2010

Einzelnachweise

  1. Abschluss-Tabelle 2. Liga Mitte 2008/09, orf.at (abgerufen am 16. August 2009)
  2. [1], http://www.ostliga.at (abgerufen am 15. März 2011)

Weblinks