SKN St. Pölten

SKN St. Pölten
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Voller Name Sportklub Niederösterreich
St. Pölten
Gegründet Juni 2000
Vereinsfarben Blau-Gelb-Rot
Stadion NV Arena
Plätze 8.000
Präsident Gottfried Tröstl (Obmann)
Trainer Martin Scherb
Homepage www.skn-stpoelten.at
Liga Erste Liga
2011/12 4. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der SKN St. Pölten (offizieller Name Sportklub Niederösterreich St. Pölten) ist ein österreichischer Fußballverein aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten, der in der aktuellen Saison 2012/13 in der Ersten Liga, der zweithöchsten österreichischen Spielklasse, spielt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Mannschaft im Juni 2010
St. Pöltner Fans

Der Sportklub Niederösterreich St. Pölten wurde nach Auflösung seines inoffiziellen Vorgängers, des FCN St. Pölten, und dessen Vorgänger, der VSE St. Pölten, im Juni 2000 gegründet. Der neue Verein übernahm vom FCN die gesamte Infrastruktur, das Stadion und auch die Patronanz über das Bundes-Nachwuchs-Zentrum. Durch die Übernahme des BNZ St. Pölten wurde der SKN nicht wie für einen neu gegründeten Verein üblich in der letzten Spielklasse eingeordnet, sondern durfte in der 2. Landesliga West, der fünften Spielstufe beginnen.

Bereits in ihrer ersten Spielsaison schaffte die Mannschaft auf Anhieb den Meistertitel in der 2. Landesliga und damit den Aufstieg in die vierte Leistungsstufe. In der 1. Landesliga kürte sich der Verein in der Folgesaison 2001/02 mit dem nächsten Titelgewinn zum Landesmeister und schaffte damit den Durchmarsch in die Regionalliga Ost. Im selben Spieljahr kam der SKN auch in das Finale des Niederösterreichischen Landescups, musste sich dort aber überraschend der Mannschaft aus Theresienfeld geschlagen geben.

In der Regionalliga erreichte St. Pölten in der Premierensaison 2002/03 nur den zehnten Tabellenplatz, steigerte sich aber im darauffolgenden Jahr auf den vierten Endrang. In der Saison 2004/05 belegte der Verein den sechsten Rang und kam im ÖFB-Pokal über SV Wörgl (3:0), Schwarz-Weiß Bregenz (2:1) und Austria Salzburg (5:1) sensationell in das Viertelfinale. Beim Überraschungssieg am Voith-Platz über den Bundesligisten aus Salzburg taten sich dabei vor allem Helmut Prenner mit drei und Christoph Knaller mit zwei Toren hervor. Im Viertelfinale hatte St. Pölten am 27. April 2005 gegen Austria Wien keine Chance und schied mit einer 0:6-Niederlage aus dem Bewerb aus.

Im Spieljahr 2005/06 kämpften die Niederösterreicher bis zuletzt um den Aufstieg in die Erste Liga mit, hatten aber am Saisonende um einen Punkt das Nachsehen gegenüber dem SC-ESV Parndorf 1919. Das erklärte Ziel in der Saison 2006/07 war der Aufstieg in die Erste Liga. Nach schwachen Leistungen im Herbst 2006 und einigen vereinsinternen Streitereien, im Zuge deren der sportliche Leiter Markus Kernal entlassen wurde, wurde aber dieses Ziel fallengelassen. In der Winterpause 2006/2007 kehrten etliche Stammspieler dem Verein den Rücken. Der Geschäftsführer Raphael Landthaler trat nach Auffassungsunterschieden mit Anton Pfeffer per Ende November 2006 zurück. Wenige Tage vor Trainingsbeginn und nach acht Wochen Urlaub trat auch der Trainer Walter Hörmann zurück, um Sportkoordinator von Sturm Graz zu werden. Neuer Trainer wurde Martin Scherb, der Arbeitskollege von Aufsichtsratsmitglied Anton Pfeffer. In der Frühjahrssaison war der SKN mit einem stark verjüngten Team überraschenderweise hinter Meister Schwadorf die zweiterfolgreichste Mannschaft. Bemerkenswert war das Skandalspiel gegen den angehenden Meister, wobei drei SKN-Spieler nach dem überaus umstrittenen Führungstreffer für Schwadorf kurz vor Spielende ausgeschlossen wurden. Es handelte sich dabei um die einzigen gelb/roten bzw. roten Karten für SKN-Spieler in der gesamten Saison 2006/2007.

Ende Juni 2007 legte Obmann Christian Walter völlig überraschend sein Amt zurück und der Aufsichtsratsvorsitzende und ehemalige Obmann Sepp Hintermeier übernahm dessen Amt. Offiziell geschah dies aus beruflichen Gründen. Es halten sich jedoch Gerüchte, dass dieser Obmannwechsel vom Land NÖ gewünscht beziehungsweise erzwungen wurde, denn nur wenige Tage nach dem Wechsel bekannte sich Landesrätin Petra Bohuslav klar zum SKN St. Pölten und verkündete den Bau eines neuen Fußballstadions bis 2011.

Das Ziel für die Saison 2007/2008 war ursprünglich ein Platz unter den ersten fünf, da sich das Erreichen des Meistertitels auf Grund der gegebenen Rahmenbedingungen (sehr junge und wenig erfahrene Mannschaft) laut Vereinsführung vor der Saison als unrealistisch darstellte und zudem einige andere Mannschaften, wie beispielsweise Vienna oder Wiener Sportklub ein Vielfaches an Budget zur Verfügung hatten. Über die gesamte Herbstsaison 2007 wurden jedoch sehr gute Leistungen erbracht und hervorragende Ergebnisse erzielt, was dazu führte, dass man einige Runden lang sogar die Tabellenführung der Regionalliga Ost innehatte. Letzten Endes schaffte St. Pölten im Zeitraum vom 27. April 2007 (1:2 gegen Schwadorf) bis zum 9. November 2007 (0:1 bei Vienna) eine Serie von 24 ungeschlagenen Spielen (20 Siege, 4 Unentschieden) in Meisterschaft und Amateur-Cup. Auf Grund der Niederlage im letzten Spiel der Herbstsaison ging der Herbstmeistertitel an den Hauptkonkurrenten FAC Team für Wien und man musste die Frühjahrssaison mit zwei Punkten Rückstand in Angriff nehmen.

Die guten Leistungen der Herbstsaison konnten auch in den Frühjahrsspielen 2008 bestätigt werden und so fixierte St. Pölten zwei Runden vor Ende der Meisterschaft den Meistertitel in der Regionalliga Ost und somit auch den Aufstieg in die Erste Liga. Dies stellt den bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte dar.

In der Ersten Liga konnte sich der SKN St. Pölten sofort etablieren und ließ durch gute Ergebnisse aufhorchen. Der größte Erfolg war zweifellos der 1:0-Auswärtssieg am 31. Oktober 2008 beim Bundesliga-Absteiger FC Wacker Innsbruck, mit dem St. Pölten überdies zwei Runden lang an der Tabellenspitze lag. Am Ende der Herbstmeisterschaft konnte der Aufsteiger den ausgezeichneten dritten Platz erreichen.

Auch im Frühjahrsdurchgang konnte die junge Mannschaft mehrmals überzeugen, und so wurde die erste Saison in der Ersten Liga mit 13 Siegen, 8 Unentschieden und 12 Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 51:46 auf dem, für einen Aufsteiger ausgezeichneten fünften Platz beendet werden. Der SKN St. Pölten war damit der bei weitem Beste der 3 Aufsteiger aus den Regionalligen.

In der Saison 2009/10 wurde der eingeschlagene Weg mit jungen Spielern aus der Region fortgeführt; es wurden vor der Saison neun Spieler der Nachwuchskademie in den Kader der Kampfmannschaft übernommen. Sportlich konnte sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison steigern und belegte am Ende mit 51 Punkten (14 Siege, 9 Unentschieden und 10 Niederlagen) sowie einem Torverhältnis von 44:42 den vierten Platz der Ersten Liga.

Außerdem wurden im Herbst 2009 die Pläne für das neue Stadion in St. Pölten-Ratzersdorf präsentiert, sowie im Frühjahr 2010 ein neuer Vorstand gewählt.

Nachdem Baubeginn für die Niederösterreich-Arena im März 2011 dauerte es nur etwa ein Jahr bis diese fertig war. Am 7. Juli 2012 wurde sie dann mit einem Blitzturnier zwischen dem SKN, Rapid Wien und Sparta Prag eröffnet.

Titel und Erfolge

  • 1 x Meister Regionalliga Ost: 2007/08
  • 1 x Meister Landesliga Niederösterreich: 2001/02
  • 1 x Meister 2. Landesliga West: 2000/01
  • 1 x Landespokal-Finalist: 2001/02
  • 1 x Viertelfinalist im ÖFB-Pokal: 2004/05
  • 1 x Semifinalist im ÖFB-Pokal: 2007/08

Bekannte Spieler und Trainer

  • Sambo Choji, Spieler (Juli bis Dezember 2006)
  • Karl Daxbacher (Trainer; 2000 bis 2002 – Meister 2. Landesliga West 2000/01; Meister 1. Landesliga 2001/02)
  • Frenk Schinkels (Trainer; 2002 bis 2004)
  • Günter Wessely (Trainer; 2005 bis April 2006)
  • Markus Kernal (Trainer; April 2006 bis Juli 2006)
  • Walter Hörmann (Trainer; ab Sommer 2006)
  • Martin Scherb (Trainer; ab 7. Januar 2007 – Meister Regionalliga Ost 2007/08)

Saison 2009/10

Trainer Martin Scherb
Torhüter Thomas Vollnhofer
Kapitän Jochen Fallmann
Michael Wojtanowicz

Sportliche Leitung

MSc, MBA Gottfried Tröstl / Obmann DI Roland Habenberger / Obmann Stv. KR Harald Sterle / Obmann Stv. Christian Walter / Finanzreferent Ing. Gunter Spitzhütl / Schriftführer & Verwaltungsreferent Alexander Hnuta / Gastronomie

Fanclub

Fanclub des SKN St.Pölten ist die Wolfbrigade, gegründet 2004 setzt sie sich bestmöglichen Support in St.Pölten ein und für gegen Rassismus einen .


Stand: 28. Februar 2009

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität letzter Verein
Trainer Martin Scherb 23. Juni 1969 Österreicher SC Herzogenburg
Co-Trainer Michael Schadinger 13. April 1971 Österreicher
Tormanntrainer Ernst Scherr 11. Juli 1958 Österreicher
Konditionstrainer Christoph Reisinger 8. Jänner 1970 Österreicher
Sportdirektor Christoph Brunnauer Österreicher

Aktueller Kader

Stand: 12. November 2012[1]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität Zugang letzter Verein
Torhüter
1 Christoph Riegler 30.03.1992 Österreicher 2010 AKA St. Pölten
30 Karl-Heinz Gschwindl 04.04.1991 Österreicher 2009 AKA St. Pölten
32 Lukas Schwaiger 09.03.1994 Österreicher 2012 AKA St. Pölten
40 Michael Loidl 05.03.1988 Österreicher 2011 FC Waidhofen/Ybbs
Verteidigung
2 Gerald Peinsipp 27.01.1993 Österreicher 2011 AKA St. Pölten
3 Manuel Rödl 23.09.1982 Österreicher 2010 FC Lustenau 07
5 Stephan Zwierschitz 17.09.1990 Österreicher 2009 AKA St. Pölten
6 Michael Popp Kapitän der Mannschaft 19.01.1990 Österreicher 2009 AKA St. Pölten
14 Andreas Gradinger 27.03.1983 Österreicher 2008 Vöcklabrucker Sportclub
24 Raphael Rathfuss 12.09.1986 Österreicher 2012 First Vienna FC
15 Bernhard Kotynski 13.04.1990 Österreicher 2009 AKA St.Pölten
23 Marcel Holzmann 03.09.1990 Österreicher 2012 FC Lustenau 07
Mittelfeld
4 Peter Brandl 17.07.1988 Österreicher 2007 AKA St. Pölten
7 Konstantin Kerschbaumer 01.07.1992 Österreicher 2012 First Vienna FC
8 Michael Ambichl 26.04.1991 Österreicher 2005 SKN Nachwuchs
10 Alejandro Velasco Farinas 23.12.1986 Spanier 2012 CD Puerto Bonita
11 Gorka Jose Unda Velasco 16.06.1987 Spanier 2012 CF Rayo Majadahonda
13 Marco Talir 20.07.1993 Österreicher 2012 SKN St. Pölten Juniors
17 Patrick Schagerl 20.09.1992 Österreicher 2011 SKN St. Pölten Juniors
20 Markus Keusch 24.05.1993 Österreicher 2010 AKA St. Pölten
27 Alexander Egger 15.10.1993 Österreicher 2011 AKA St. Pölten
Angriff
9 Mirnel Sadovic 25.05.1984 Österreicher Österreicher 2012 SCR Altach
12 Daniel Lucas Segovia 23.05.1985 Spanier 2011 AT Baleares
19 Robert Gruberbauer 29.11.1988 Österreicher 2007 AKA St. Pölten
21 Jannick Schibany 26.04.1993 Österreicher 2010 AKA St. Pölten

Galerie

Nachwuchsarbeit

Der SKN St. Pölten unterhält derzeit zehn Nachwuchsmannschaften der Altersstufen U7 bis U17 mit insgesamt 120 Kindern und Jugendlichen.

BSO Sportmanager und Jugendkoordinator:

  • Brückl Manfred

Sportlicher Leiter:

  • Schmircher Wilhelm

Betreuer:

  • U7: Windl Stefan, Fonjga Jovo, Kmostak Michael
  • U8: Orban Ferenc, Mehovic Harison, Rödl Manuel
  • U9: Speiser Markus, Kozelsky Arno
  • U10: Becirovic Mirnes, Sommerauer Markus
  • U11: Brückl Manfred, Sommerauer Peter
  • U13: Hoppi Sascha
  • U14: Orban Ferenc, Kmostak Michael
  • U15: Fallmann Jochen, Mehovic Harison
  • U16:
  • U17: Orban Ferenc

Zusätzlich zu den Nachwuchsteams stellt der Verein noch eine Amateur-Mannschaft.

Amateure

Die Amateurmannschaft des Sportklub Niederösterreich St. Pölten spielt aktuell in der 1. Landesliga. In der Saison 2008/09 gelang durch den Meistertitel in der 2. Landesliga West der Aufstieg in die aktuelle vierte Spielklasse. Im Nachwuchs des SKN St. Pölten kommen auch immer wieder Kaderspieler der Kampfmannschaft des SKN St. Pölten sowie Spieler der Fußball-Akademie St. Pölten zum Einsatz. Trainer ist Alfred Hagl, Co-Trainer Gernot Schilcher und Teamleiter Harald Burger. Spielstätte der Amateure ist so wie für die Profis der Voithplatz.

Nachdem die Amateurmannschaft sich in der NÖ-Landesliga positionieren konnte, trat ab der Saison 2009/10 eine U-23 im laufenden Reserve-Bewerb der NÖN-Landesliga an, um dem Nachwuchs eine noch größere Ausbildungsplattform zu bieten. Trainiert wird die U23 Mannschaft von Manfred Hayden.

Bisherige Erfolge der Amateure

  • Meister 2. Landesliga West 2008/09
  • Meister 1. Klasse West Mitte 2007/08
  • Admiral NÖ-Meister Cup 2010

Sponsoren

Unter der Sponsorenschaft des Einrichtungshauses Leiner trat der Verein bis 2005 unter dem Namen SKN Leiner St. Pölten in Erscheinung. Mit dem Einstieg der staff24 Personalmanagement GmbH änderte sich der Vereinsname 2006 auf SKN staff24 St. Pölten. In der Saison 2008/09 und 2009/10 trat der Verein unter dem Namen Sportklub Niederösterreichische Versicherung St. Pölten (kurz SKNV St. Pölten) auf. Seit der Saison 2010/11 ist der ursprüngliche Name "Sportklub Niederösterreich St. Pölten (SKN St. Pölten)" wieder in Verwendung.

Weblinks

 Commons: SKN St. Pölten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. SKN St. Pölten: Sportklub Niederösterreich St. Pölten (abgerufen am 12. November 2012)