SK Zwettl

SK Zwettl
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Gegründet: 19. Oktober 1987
Anzahl der Mannschaften: 5
Obmann: Paul Horak
Vereinslokal: Hotel Schierhuber
Galgenbergstraße 3
Homepage: sk-zwettl.nit.at
Stand: 31. Jänner 2013

Der SK Zwettl, in der Langform Schachklub Zwettl ist ein 1987 gegründeter Schachverein in der Stadtgemeinde Zwettl in Niederösterreich. Der Verein gehört seit der Saison 2011/12 der österreichischen Schachbundesliga an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der SK Zwettl wurde am 19. Oktober 1987 gegründet. Der erste Obmann war Gerhard Felbermayer. Nachdem anfänglich in den unteren Klassen gespielt wurde, gelang es dem Verein im Sommer 1999 in die niederösterreichische Landesliga aufzusteigen, wo auf Anhieb der dritte Platz erreicht wurde.[1]

Durch den Gewinn des niederösterreichischen Landesmeistertitels in des Saison 2004/05 konnte der Verein einen ersten großen Erfolg, den Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost erzielen. Der SK Zwettl brachte folgende Spieler zum Einsatz: FM David Holemar (Tschechien; 1,5 Punkte / 4 Spiele), Neklan Vyskocil (Tschechien; 6,5/8), IM Andreas Dückstein (Österreich; 5,5/9), František Vykydal (Tschechien; 9,0/11), Karl Janetschek (Österreich; 7,0/10), Alfred Lipp (Österreich, 6,5/9), František Blatný (Tschechien; 7,5/11), Manfred Prager (Österreich; 2,5/5), Martin Zwettler (Österreich; 6,0/10), GM Pavel Blatný (Tschechien; 2,0/3), Petr Mlynek (Tschechien; 2,0/3), Miroslav Pakosta (Tschechien; 2,5/3), Omer Pekmezovic (Bosnien; 0,0/1) und Peter Moscatelli (USA; 1,0/1).[2]

Der SK Zwettl konnte sich in den folgenden Jahren in der 2. Bundesliga Ost etablieren. Der Verein wurde zu einem fixen Bestandteil der zweithöchsten Klasse.

Aufstieg in die Bundesliga

Nachdem in der Saison 2009/10 der dritte Rang erreicht wurde, hatte der Verein in der Folgesaison 2010/11 den Meistertitel ins Visier genommen. Zwar lieferten sich der SK Pamhagen, der sogar das direkte Duell gewinnen konnte, und der SK Währing mit dem SK Zwettl einen spannenden Dreikampf, doch am Ende hatten die Waldviertler die Nase vorne und holten sich mit zwei Punkten Vorsprung den Meistertitel. Damit war der SK Zwettl erstmals in der Vereinsgeschichte qualifiziert. GM Tomáš Polák (Tschechien; 6,0 Punkte / 11 Spiele), GM Pavel Blatný (Tschechien; 5,5/11), IM Neklan Vyskocil (Tschechien; 3,5/7), IM Petr Pisk (Tschechien; 7,0/9), FM Petr Buchnicek (Tschechien; 5,5/8), MK Stefan Wagner (Österreich; 5,5/11), FM Karl Janetschek (Österreich; 1,0/4), MK Martin Zwettler (Österreich; 0,0/1) und Peter Stadler (Österreich; 3,0/4) sorgten für den bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.[3]

Liste der Vereinsobmänner

1987–1998 Gerhard Felbermayer
1998–2011 Christian Schierhuber
seit 2011 Paul Horak

Eingesetzte Bundesligaspieler

Diese Tabelle listet alle in der Schach-Bundesliga eingesetzten Spieler des SK Zwettl samt deren Abschneiden auf. Spieler, die zwar auf der Kaderliste standen, jedoch nicht zum Einsatz kamen, sind in dieser Liste nicht enthalten.

Legende: P = Punkte SP = Spiele
GM = Großmeister IM = Internationaler Meister
FM = FIDE-Meister WGM = Großmeister der Frauen
Titel Spieler Nationalität 2011/12
7. Platz
2012/13
 
P SP P SP
GM Pavel Blatný Tschechien 6,0 11
FM Petr Buchnicek Tschechien 5,0 6
GM Tomáš Likavský Slowakei 3,0 11
IM Petr Pisk Tschechien 5,0 9
GM Tomáš Polák Tschechien 4,5 9
IM Gerhard Schroll Österreich 3,0 9
IM Neklan Vyskočil Tschechien 2,0 4
Stefan Wagner Österreich 2,5 6

Erfolge

  • Niederösterreichischer Landesmeister: 2005
  • Meister 2. Bundesliga Ost: 2011

Weblinks

Einzelnachweise

  1. SK Zwettl: Vereinsgeschichte des Schachklub Zwettl (abgerufen am 31. Jänner 2013)
  2. Chess-results: 2004/05, NÖ-Landesliga – Teamaufstellung mit Einzelergebnissen SK Zwettl (abgerufen am 31. Jänner 2013)
  3. Chess-results: 2010/11, 2. Bundesliga Ost – Teamaufstellung mit Einzelergebnissen SK Zwettl (abgerufen am 31. Jänner 2013)