Sankt Aegidi

Dieser Artikel erläutert die Gemeinde in Österreich, zu anderen Bedeutungen siehe St. Aegidi.
St. Aegidi
Wappen von St. Aegidi
Sankt Aegidi (Österreich)
Sankt Aegidi
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 28,64 km²
Koordinaten: 48° 29′ N, 13° 44′ O48.48333333333313.733333333333599Koordinaten: 48° 29′ 0″ N, 13° 44′ 0″ O
Höhe: 599 m ü. A.
Einwohner: 1.596 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 55,73 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4725
Vorwahl: 07717
Gemeindekennziffer: 4 14 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Aegidi 10
4725 St. Aegidi
Website: www.st-aegidi.at
Politik
Bürgermeister: Eduard Paminger (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
14 ÖVP, 2 SPÖ, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde St. Aegidi im Bezirk Schärding
Altschwendt Andorf Brunnenthal (Oberösterreich) Diersbach Dorf an der Pram Eggerding Engelhartszell an der Donau Enzenkirchen Esternberg Freinberg Kopfing im Innkreis Mayrhof Münzkirchen Raab Rainbach im Innkreis Riedau Sankt Aegidi St. Florian am Inn St. Marienkirchen bei Schärding St. Roman St. Willibald Schardenberg Schärding Sigharting Suben Taufkirchen an der Pram Vichtenstein Waldkirchen am Wesen Wernstein am Inn Zell an der Pram OberösterreichLage der Gemeinde Sankt Aegidi im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Aegidi ist eine Gemeinde im westlichen Oberösterreich mit 1596 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Sie gehört zum Bezirk Schärding im Innviertel und liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

St. Aegidi liegt auf 599 m Höhe am Ostrand des Sauwaldes. Der Ort auf einer welligen Hochfläche ist nur 1 km Luftlinie von der Donau entfernt, aber 320 Höhenmeter über dem Strom. Die Ausdehnung des Gemeindegebiets beträgt von Nord nach Süd 7,1 km, von West nach Ost 7,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 28,6 km², 36,7 % der Fläche sind bewaldet, 58,4 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Adelsgrub, Au, Breitenau, Dorf, Dornedt, Eben, Edern, Flenkental, Fraunhof, Grafendorf, Grübl, Gschwendt, Höllau, Hackendorf, Henndorf, Innerleiten, Kößlau, Lehen, Maierhof, Mittelbach, Mühlbach, Oberleiten, Panholz, Prünst, Reisedt, Reiting, Sagedt, Sonnenhang, Sankt Aegidi, Schauern, Steinedt, Straß, Tullern, Voglgrub, Walleiten, Wallern, Witzenedt, Zimmerleiten.

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Silber im Kurvenschnitt schräglinks geteilt; oben ein silberner, wachsender Abtstab, unten ein roter Wolfsrumpf. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot

Geschichte

1294 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von St. Aegidi. St. Aegidi war im Mittelalter Teil Österreichs ob der Enns. Im Gemeindegebiet befindet sich auch die Burgruine Harchheim, die Mitte des 16. Jahrhunderts zugunsten der St. Pankratiuskirche abgetragen wurde.

1810 bis 1816 gab es eine kurze Zugehörigkeit zum Königreich Bayern. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Zum 700-Jahre-Jubiläum 1994 wurde von der oö. Landesregierung mit Beschluss vom 18. April 1994 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.


Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1592 Einwohner, 2001 dann 1644 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Sankt Aegidi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien