Sankt Margareten im Rosental

St. Margareten im Rosental
Wappen von St. Margareten im Rosental
Sankt Margareten im Rosental (Österreich)
Sankt Margareten im Rosental
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Kärnten
Politischer Bezirk: Klagenfurt-Land
Kfz-Kennzeichen: KL
Fläche: 43,97 km²
Koordinaten: 46° 33′ N, 14° 25′ O46.54277777777814.418055555556607Koordinaten: 46° 32′ 34″ N, 14° 25′ 5″ O
Höhe: 607 m ü. A.
Einwohner: 1.077 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 24,49 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9173
Vorwahl: 0 42 26
Gemeindekennziffer: 2 04 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Margareten 9
9173 St. Margareten
Website: www.st-margareten-rosental.gv.at
Politik
Bürgermeister: Lukas Wolte (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(15 Mitglieder)
7 SPÖ, 4 BZÖ, 3 ÖVP, 1 EL
Lage der Gemeinde St. Margareten im Rosental im Bezirk Klagenfurt-Land
Ebenthal in Kärnten Feistritz im Rosental Ferlach Grafenstein Keutschach am See Köttmannsdorf Krumpendorf am Wörthersee Ludmannsdorf Magdalensberg Maria Rain Maria Saal Maria Wörth Moosburg Poggersdorf Pörtschach am Wörther See Sankt Margareten im Rosental Schiefling am Wörthersee Techelsberg am Wörther See Zell Klagenfurt KärntenLage der Gemeinde Sankt Margareten im Rosental im Bezirk Klagenfurt-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Margareten im Rosental, amtlich St. Margareten im Rosental (slow.: Šmarjeta v Rožu), ist eine Gemeinde mit 1077 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Das Gemeindegebiet befindet sich im südöstlichen Rosental am Fuß des Hochobirs. Es wird im Norden von der Drau, im Osten vom Freibach und im Süden und Westen von den Ausläufern der Karawanken und dem Inzegraben begrenzt.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Sankt Margareten im Rosental mit den Katastralgemeinden Gotschuchen (Kočuha), Niederdörfl (Dolnja vas) und St. Margareten (Šmarjeta) umfasst folgende 12 Ortschaften (Einwohnerzahl Stand 2001):

Draustausee, Trieblach, Kleinobir und Hochobir
Gemeindeamt Sankt Margareten im Rosental
Gelebte Zweisprachigkeit
Pfarrkirche und Pfarramt Sankt Margareten im Rosental
Innenraum der Pfarrkirche Sankt Margareten im Rosental
Römischer Grabstein am Gemeindeamt
Kapelle in Oberdörfl
Auteich am Drau-Stausee bei Trieblach
  • Dobrowa (Dobrava), 25 Einwohner
  • Dullach (Dole), 45
  • Gotschuchen (Kočuha), 217
  • Gupf (Vrh), 90
  • Hintergupf (Zavrh), 34
  • Homölisch (Hmelše), 10
  • Niederdörfl (Dolnja vas), 164 Einwohner
  • Oberdörfl (Gornja vas), 104
  • Sabosach (Zavoze), 48
  • Sankt Margareten im Rosental (Šmarjeta v Rožu), 289
  • Seel (Selo), 23
  • Trieblach (Trebljenje), 84

Nachbargemeinden

Ebenthal
Ferlach Nachbargemeinden Gallizien
Zell Zell

Geschichte

Historisch gesehen wurde Sankt Margareten erst relativ spät besiedelt, erste planmäßige Besiedelungen des Rosentales setzten nach 1200 ein und wurden damals von den Herrschaften Hollenburg und Viktring gesteuert.

Nachdem im 16. Jahrhundert in den Karawanken Erzvorkommen entdeckt wurden, kam es in der Gegend um Sankt Margareten zu einer ersten wirtschaftlichen Blützezeit. Neben dem Erzabbau und der Landwirtschaft entwickelte sich auch das Fassbindergewerbe als dauerhafter Wirtschaftszweig in den Ortschaften der Gemeinde. Noch in den 1930er Jahren gab es etwa 30 Betriebe, heute sind allerdings nur noch zwei Fassbinderbetriebe tätig, die sich auf die Herstellung von Souvenierartikeln spezialisiert haben.

Aus dem Pfarrsprengel von St. Margareten mit den Katastralgemeinden Gotschuchen und St. Margareten und Niederdörfl bildete sich 1850 die heutige Ortsgemeinde. Sie wurde 1902 in „St. Margarethen im Rosenthale“ umbenannt, die heutige Schreibweise ist seit 1957 gültig. Das Gemeindegebiet hat sich in seinen Grenzen seit der Gemeindegründung nicht mehr wesentlich verändert.

Bevölkerung

Nach der Volkszählung 2001 hat die Gemeinde St. Margareten im Rosental 1.133 Einwohner, davon sind 97,3 % österreichische und 1,2 % deutsche Staatsbürger. 12 % der Bevölkerung gehören der Volksgruppe der Kärntner Slowenen an.

Zur römisch-katholischen Kirche bekennen sich 94,3 % der Gemeindebevölkerung, zur evangelischen Kirche 2,3 %, ohne religiöses Bekenntnis sind 2,5 %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

Der im Jahr 1964 gegründete SV St. Margareten unterhält die Sektionen Fußball, Eisschützen, Eishockey und Tennis.

Wirtschaft und Infrastruktur

Traditionell land- und forstwirtschaftlich geprägt, hat sich die Gemeinde aufgrund ihrer verkehrsgeographischen Randlage in den letzten Jahrzehnten zu einer Auspendlergemeinde nach Ferlach und Klagenfurt entwickelt.

Zu einem Standbein der Gemeinde hat sich der Tourismus entwickelt. So zählt ein großer Campingplatz inmitten einer Aue genauso wie Gastwirtschaften und Zimmervermieter zu den infrastrukturellen Einrichtungen im Gemeindegebiet. In Gotschuchen stellen mehrere holzverarbeitende Betriebe Geschenkartikel her, eine Baufirma in Sankt Margareten sowie eine Großtischlerei in Oberdörfl sorgen für weitere Arbeitsplätze.

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Rosental Straße (B 85).

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 wie folgt zusammen:[2]

Wappen

Der Drachen mit Kette im vorderen Teil des Wappens ist das Attribut der Pfarrpatronin, der heiligen Margareta von Antiochia. Die hintere Seite zeigt im oberen Teil ein typisches Arbeitsgerät des Fassbinders, einen Schaber (Ziehmesser). Auch das Wasserschaff mit zwei Griffen darunter spielt auf den traditionellen und ortstypischen, aber fast ausgestorbenen Handwerksberuf an.

Wappen und Fahne wurden der Gemeinde am 29. August 1989 verliehen. Die Fahne ist Gelb-Rot mit eingearbeitetem Wappen.

Einzelnachweise

  1. http://www.expi.at/expiweb
  2. Kärntner Landesregierung: Wahlergebnisse

Weblinks

 Commons: Sankt Margareten im Rosental – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien