Sankt Peter ob Judenburg

Sankt Peter ob Judenburg
Wappen fehlt
Sankt Peter ob Judenburg (Österreich)
Sankt Peter ob Judenburg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT
Fläche: 50,28 km²
Koordinaten: 47° 11′ N, 14° 35′ O47.18333333333314.583333333333750Koordinaten: 47° 11′ 0″ N, 14° 35′ 0″ O
Höhe: 750 m ü. A.
Einwohner: 1.111 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 22,1 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8755
Vorwahl: 03579, 03572
Gemeindekennziffer: 6 20 32
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 17
8755 Sankt Peter ob Judenburg
Website: www.st-peter-judenburg.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Rosenkranz (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
9
5
1
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Sankt Peter ob Judenburg im Bezirk Murtal
Amering Apfelberg Bretstein Eppenstein Feistritz bei Knittelfeld Flatschach Fohnsdorf Gaal Großlobming Hohentauern Judenburg Kleinlobming Knittelfeld Kobenz Maria Buch-Feistritz Obdach Oberkurzheim Oberweg Oberzeiring Pöls Pusterwald Rachau Reifling Reisstraße Sankt Anna am Lavantegg Sankt Georgen ob Judenburg Sankt Johann am Tauern Sankt Lorenzen bei Knittelfeld Sankt Marein bei Knittelfeld Sankt Margarethen bei Knittelfeld Sankt Oswald-Möderbrugg Sankt Peter ob Judenburg Sankt Wolfgang-Kienberg Seckau Spielberg bei Knittelfeld Unzmarkt-Frauenburg Weißkirchen in Steiermark Zeltweg SteiermarkLage der Gemeinde Sankt Peter ob Judenburg im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick vom Falkenberg auf St. Peter ob Judenburg
Blick vom Falkenberg auf St. Peter ob Judenburg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Peter ob Judenburg ist eine Gemeinde mit 1111 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im österreichischen Bundesland Steiermark.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Sankt Peter liegt ca. 5 km westlich der Bezirkshauptstadt Judenburg im Murtal an den nördlichsten Ausläufern der Seetaler Alpen, am Fuße des Zirbitzmassivs bzw. am rechten (südlichen) Murufer, höchste Erhebung der Gemeinde ist der Erslstand mit 2.155 m.

Nachbargemeinden

(im Uhrzeigersinn)

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus den vier Katastralgemeinden: St. Peter, Rothenthurm, Feistritzgraben, Möschitzgraben.

Es gibt folgende Ortschaften:

  • Feistritzgraben (87)
  • Furth (82)
  • Möschitzgraben(90)
  • Mitterdorf (40)
  • Pichl (38)
  • Rach (14)
  • Rothenthurm (430)
  • Sankt Peter ob Judenburg (376)

In Klammer die Einwohnerzahlen laut Volkszählung 2001

Ortsmitte von St. Peter
Der Ort Pichl vom Falkenberg aus gesehen
Blick auf Rothenthurm vom Falkenberg
Blick auf Rothenthurm und Sankt Peter ob Judenburg von Osten

Geschichte

Die politische Gemeinde Sankt Peter ob Judenburg wurde 1849/50[1] errichtet und umfasste ursprünglich nur das Gebiet der Katastralgemeinde Sankt Peter. Nachdem schon 1951 nach Auflösung der Gemeinde Pichl der östliche Teil (der westliche Teil - Schütt - kam zur damaligen Gemeinde Wöll) zu St. Peter kam, entstand durch Vereinigung der Gemeinden Feistritzgraben, Möschitzgraben, Rothenthurm und Sankt Peter ob Judenburg mit 1. Jänner 1970 die heutige Gemeinde Sankt Peter ob Judenburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Pfarrkirche St. Peter ob Judenburg befindet sich eine vom Judenburger Bildhauer Johann Nischlwitzer 1774 errichtete Fischerkanzel. Im Zuge der Kircheninnenrenovierung in den frühen 1990er Jahren wurden Deckenfresken der zwölf Apostel freigelegt.

Museum Furth-Schmiede: Die ehemalige Huf- und Zeugschmiede im Ortsteil Furth wurde auf Initiative eines Vereins renoviert und ist als Museum öffentlich zugänglich.

AuErlebnisWeg Schau die Au: 2004 wurde der Lehrpfad "Schau die Au" in der St. Peterer Au bei Furth eröffnet. Auf 5 Stationen wird dem Besucher die Lebenswelt Flussau nahegebracht. Länge (Hin- und Retour): 4 km.


Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Sankt Peter liegt an der vielbefahrenen B317 Friesacher Straße, die ein Teilstück der kürzesten Verbindung von Wien nach Italien darstellt. Entsprechend hoch ist auch das Verkehrsaufkommen. Außerdem zweigt im Gemeindegebiet von der B317 noch die B114 Triebener Straße ab, der östlichste Übergang über die Niederen Tauern

Ansässige Unternehmen

BeschaeftigungStPeterobJudenburg2001.jpg

Viele Erwerbstätige pendeln in die Nachbargemeinden, die 145 in St. Peter vorhandenen Arbeitsplätze gliedern sich (laut Zählung 2001) wie die Grafik zeigt.

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister ist Wolfgang Rosenkranz (ÖVP), Vizebürgermeister Peter Gruber-Veit jun. (ÖVP), Gemeindekassier ist Herbert Ressler (SPÖ)

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1985 Franz Sattler (Gemeinderat)
  • 1988 DI Josef Riegler (Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft)
  • 1989 Josef Gascha (Bürgermeister von St. Peter ob Judenburg 1970-1975)
  • 1999 Ing. Walter Frewein (Bürgermeister von St. Peter ob Judenburg 1985-1998)

Literatur

Johann Andritsch: St. Peter ob Judenburg mit Rothenthurm, Feistritzgraben, Möschitzgraben, Pichl. Geschichte einer Gemeinde. St. Peter ob Judenburg 1993

Einzelnachweise

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Weblinks

 Commons: Sankt Peter ob Judenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien