Sankt Stefan im Rosental

Sankt Stefan im Rosental
Wappen von Sankt  Stefan im Rosental
Sankt Stefan im Rosental (Österreich)
Sankt Stefan im Rosental
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Feldbach
Kfz-Kennzeichen: FB
Fläche: 39,79 km²
Koordinaten: 46° 54′ N, 15° 44′ O46.915.733333333333330Koordinaten: 46° 54′ 0″ N, 15° 44′ 0″ O
Höhe: 330 m ü. A.
Einwohner: 3.809 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 95,73 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8083
Vorwahl: +43 3116
Gemeindekennziffer: 6 04 49
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feldbacher Straße 24
8083 St. Stefan im Rosental
Website: www.st.stefan.at
Politik
Bürgermeister: Johann Kaufmann (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
13 ÖVP, 7 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Sankt Stefan im Rosental im Bezirk Feldbach
Auersbach Aug-Radisch Bad Gleichenberg Bairisch Kölldorf Baumgarten bei Gnas Breitenfeld an der Rittschein Edelsbach bei Feldbach Edelstauden Eichkögl Fehring Feldbach Fladnitz im Raabtal Frannach Frutten-Gießelsdorf Glojach Gnas Gniebing-Weißenbach Gossendorf Grabersdorf Hatzendorf Hohenbrugg-Weinberg Jagerberg Johnsdorf-Brunn Kapfenstein Kirchbach in Steiermark Kirchberg an der Raab Kohlberg Kornberg bei Riegersburg Krusdorf Lödersdorf Maierdorf Merkendorf (Steiermark) Mitterlabill Mühldorf bei Feldbach Oberdorf am Hochegg Oberstorcha Paldau Perlsdorf Pertlstein Petersdorf II Pirching am Traubenberg Poppendorf Raabau Raning Riegersburg Sankt Anna am Aigen Sankt Stefan im Rosental Schwarzau im Schwarzautal Stainz bei Straden Studenzen Trautmannsdorf in Oststeiermark Unterauersbach Unterlamm Zerlach Leitersdorf im RaabtalLage der Gemeinde Sankt Stefan im Rosental im Bezirk Feldbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Sankt Stefan im Rosental ist eine Marktgemeinde mit 3809 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Süd-Osten der Steiermark und ist nach Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde im Bezirk Feldbach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Sankt Stefan liegt am Saßbach ca. 27 km süd-östlich von Graz und ca. 14 km westlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland.

Nachbargemeinden

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Sankt Stefan im Rosental gliedert sich in die Katastralgemeinden Aschau, Krottendorf, Lichtenegg, St. Stefan im Rosental und Trössengraben.

Geschichte

Keltische Gräberfelder und römische Münzen weisen auf eine keltische und römische Besiedlung der Gegend im Altertum hin. Im Frühmittelalter prägten Slawen, Awaren und Ungarn die wechselhafte Geschichte der Region. Eine intensive deutsche Besiedelung war erst nach der Eroberung der Oststeiermark durch Kaiser Heinrich III. im Jahr 1044 möglich. Die erste urkundliche Nennung von Sank Stefan geht auf das Jahr 1269 zurück. In der Zeit der Besiedelung gehörte St. Stefan, zusammen mit Kirchbach, Wolfsberg und Jagerberg zur Mutterpfarre Sankt Georgen an der Stiefing. Die Markterhebung erfolgte 1954 und derzeit (2004) bemühen sich die Sankt Stefaner um das Stadtrecht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Land- und Forstwirtschaft und rund 80 Gewerbebetriebe.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 13 ÖVP - stellt den Bürgermeister
  • 7 SPÖ - stellt den Vizebürgermeister
  • 1 FPÖ

Wappen

Die Steiermärkische Landesregierung hat mit Beschluss vom 11. Jänner 1955 unserer Markt- gemeinde St. Stefan im Rosental mit Wirkung vom 1. Februar 1955 das Recht zur Führung dieses Gemeindewappens verliehen.

Beschreibung des Wappens: "Ein silberner Schild mit einem schmalen grünen Schildeshaupte. Im Schildesfeld erscheint eine fünfblätterige, rote, goldbesamte Rose."

Entstehung des Wappens: Das Geschlecht der Hagegker hatte bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts ihre Burg und ihr Dorf in St. Stefan errichtet. Schon damals dürfte die Rose im Wappen für dieses Geschlecht das Symbol für diese Landschaft und für St. Stefan selbst gebildet haben. Dass die Rose schon im Mittelalter hier eine bedeutsame Rolle spielte, geht aus dem Wein- gartennamen Rösenlein hervor, der schon für die Zeit um 1400 bezeugt ist. Das Rosenwappen der Hagegker mit der fünfblättrigen Rose ist nur in einer Originalurkunde aus dem Jahre 1390 erhalten, die sich heute im Schlossarchiv in Greinburg in Oberösterreich befindet, und zwar im Siegel Rudolfs II. von Hagegk. Dies führte dazu, dass die fünfblättrige Rose beim Fest der Markterhebung 1954 zum Wappen der Marktgemeinde St. Stefan im Rosental erwählt wurde.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Fritz Posch: Geschichte des Marktes St. Stefan im Rosental. St. Stefan im Rosental 1954
  • Festschrift 40 Jahre Marktgemeinde St. Stefan im Rosental. St. Stefan im Rosental 1994
  • Norbert Allmer: St. Stefan im Rosental, Steiermark. = Christliche Kunststätten Österreichs 447, Salzburg 2006

Weblinks

 Commons: Sankt Stefan im Rosental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien