Schönfeldspitze

Schönfeldspitze
Die Schönfeldspitze von Nordwesten

Die Schönfeldspitze von Nordwesten

Höhe 2653 m ü. A.
Lage Land Salzburg, Österreich
Gebirge Berchtesgadener Alpen (Steinernes Meer)
Dominanz 2,3 km → Selbhorn
Schartenhöhe 384 m ↓ Buchauer Scharte
Geographische Lage 47° 27′ 30″ N, 12° 56′ 16″ O47.45833333333312.9377777777782653Koordinaten: 47° 27′ 30″ N, 12° 56′ 16″ O
Schönfeldspitze (Land Salzburg)
Schönfeldspitze
Typ Felsgipfel
Alter des Gesteins Dachsteinkalk aus der Obertrias
Normalweg vom Riemannhaus über die Westflanke (I)

Die Schönfeldspitze ist mit 2653 m ü. A. nach dem Selbhorn der höchste Berg des Steinernen Meeres.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Schönfeldspitze liegt am südlichen Rand des Massivs, oberhalb von Maria Alm im Pinzgau (Bezirk Zell am See des Land Salzburgs), westlich des Hochkönigs. Der formschöne pyramidenförmige Gipfel ragt aus der Karsthochfläche des Steinernen Meeres eindrucksvoll empor und ist auch von Berchtesgaden aus zu sehen. Bei einer Bootsfahrt über den Königssee nach St. Bartholomä steht die Schönfeldspitze zunächst beherrschend über dem jenseitigen Ufer des Sees; sie wird jedoch von den Vorbergen umso mehr verdeckt, je mehr man sich dem Südufer nähert.

Eine Holzpietà mit der Figur des toten Jesus als Querbalken bildet das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze. Es wurde vom Kapruner Bildhauer Anton Thuswaldner geschaffen[1][2], und von der Alpenvereinsjugend Saalfelden aufgestellt.

Routen

Ein beliebter Anstieg erfolgt von Saalfelden oder Maria Alm aus. Über den Ramseidersteig erreicht man das Riemannhaus (2177 m) auf der Ramseider Scharte. Von dort gibt es dann mehrere Möglichkeiten des Aufstieges bis auf den markanten Gipfel. Alle üblichen Routen sind gut markiert. Sie verlangen Trittsicherheit und an den ausgesetzten Stellen vor allem Schwindelfreiheit (Schwierigkeitsgrad I nach UIAA-Skala).

Der lange Aufstieg von deutscher Seite beginnt am Königssee über steile Serpentinen hinauf zum Funtensee und dem Kärlingerhaus (1630 m). Bald lässt man die Waldgrenze hinter sich und das Gelände wird zu Beginn des Steinernen Meeres etwas flacher und felsiger. Man steigt bis zur Buchauer Scharte empor und von dort führt der letzte Anstieg über den Ostgrat zum Felsgipfel der Schönfeldspitze. Der von Maria Alm ausgehende österreichische Anstieg zur Buchauer Scharte ist steil und anstrengend.

Schönfeldspitze (2. Gipfel von rechts) im Südkamm des Steinernen Meers im Alpenglühen

Weblinks

 Commons: Schönfeldspitze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Anton Thuswaldner. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  2. Anton Thuswaldner (Kaprun), skulpturenradweg.at