Schlacht von Aidenbach

Schlacht von Aidenbach
Teil von: Spanischer Erbfolgekrieg
Datum 8. Januar 1706
Ort Aidenbach
Ausgang Entscheidender Habsburgerischer Sieg
Konfliktparteien
Bayrische Landesdefension Habsburger
Befehlshaber
Johannes Hoffmann von Kriechbaum
Truppenstärke
3.000 1300
davon:
800 Infanterie
500 Kavallerie
Verluste
2.000 8

Die Schlacht von Aidenbach fand am 8. Januar 1706 zwischen ca. 3.000 bayerischen Aufständischen der bayerischen Landesdefension und kaiserlichen Truppen des Habsburgers Joseph I. unter General Georg Friedrich von Kriechbaum statt. Sie war eine der kleineren Schlachten im Rahmen des spanischen Erbfolgekriegs.

Die kaiserlichen Truppen siegten dabei ohne größere eigene Verluste, nachdem die unorganisierten Aufständischen auf dem Schlachtfeld schnell die Flucht ergriffen hatten. Die kaiserlichen Truppen töteten einen Teil der Aufständischen, als diese sich bereits ergeben und die Waffen niedergelegt hatten. Es gab nach heutiger Schätzung etwa 2.000 Gefallene auf bayerischer Seite. Die Schlacht führte zum endgültigen Zusammenbruch des Aufstands gegen Österreich. Am 13. Januar wurde Schärding, am 16. Cham, am 17. Braunau den Kaiserlichen übergeben. Am 18. Januar 1706 kapitulierte schließlich mit Burghausen die letzte Stadt, die sich noch in der Hand der Landesdefension befand.