Schloss Brandstatt

p3

Schloss Brandstatt
Schloss Brandstatt nach einem Stich von Georg Matthäus Vischer von 1674

Schloss Brandstatt nach einem Stich von Georg Matthäus Vischer von 1674

Alternativname(n): Prantstatt
Entstehungszeit: 1371 (erste urk. Erwähnung)
Erhaltungszustand: stark umgebaut
Ständische Stellung: adeliger Freisitz
Ort: Ortsteil Brandstatt bei Pupping
Geographische Lage 48° 20′ 10,1″ N, 14° 1′ 28,7″ O48.33612813142514.024633646077Koordinaten: 48° 20′ 10,1″ N, 14° 1′ 28,7″ O
Schloss Brandstatt (Oberösterreich)
Schloss Brandstatt

Das Schloss Brandstatt befindet sich in der Gemeinde Pupping (Brandstatt 1).

Geschichte

Brandstatt ist 1371 als Untertanengut im Schaunberger Urbar verzeichnet. Im 16. Jahrhundert war es adeliger Besitz der Göschl von Gallham. Damals wurde es mit Gstöttenau vereinigt. Über die Sprinzensteiner ging es 1605 an Peter Christian Praunfalk über. In der Folge gelangte es in den Besitz des Grafen Konrad Balthasar Starhemberg.

Brandstatt heute

Schloss Brandstatt heute

Auf dem Stich von Georg Matthäus Vischer von 1674 besaß das allein am Donauufer liegende Schloss ein doppelt eingewalmtes Dach. Dieses ist heute durch eine das ganze Gebäude bedeckende Dachkonstruktion abgelöst worden. Auch ist dem ehemals dreigeschossigen Bau ein Stockwerk abhandengekommen. Heute ist das Haus im Besitz dem Familie Webinger, die hier eine Pension betreibt.

Literatur

  •  Georg Grüll: Burgen und Schlösser in Oberösterreich, Band 2: Innviertel und Alpenvorland. Birken-Verlag, Wien 1964.