Schloss Krottenhof

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Schloss Krottenhof
Schloss Krottenhof nach Georg Matthäus Vischer 1681, einzige Darstellung des Schlosses Krottenhof

Schloss Krottenhof nach Georg Matthäus Vischer 1681, einzige Darstellung des Schlosses Krottenhof

Entstehungszeit: vor 1400
Erhaltungszustand: nicht mehr erhalten
Ort: Bärnbach
Geographische Lage 47° 4′ 17,9″ N, 15° 7′ 46,4″ O47.07164315.129564Koordinaten: 47° 4′ 17,9″ N, 15° 7′ 46,4″ O
Schloss Krottenhof (Steiermark)
Schloss Krottenhof

Schloss Krottenhof (auch Alt Khainach, nicht zu verwechseln mit Schloss Alt-Kainach) war ein Schloss nahe der Schlösser Alt-Kainach und Kleinkainach in Bärnbach, Bezirk Voitsberg, Steiermark.

Architektur

Der Krottenhof, wurde in seiner letzten Form noch vor 1550 von Christoph von Stadl in Form eines regelmäßigen Viereckes mit vier vorspringenden Ecktürmen und Innenhof errichtet. An der Eingangsseite war ein Dachreiter mit Turmuhr angebracht, eine zusätzliche Umfassungsmauer war im Torberreich mit Schießscharten gesichert und ansonsten mit Plankenzäunen durchbrochen. Zum Schloss gehörte eine große Parkanlage mit Nebengebäuden.

Geschichte

Der Krottenhof, ein Ansitz in Kleinkainach, östlich oder nordöstlich des heutigen Schlosses Alt-Kainach gelegen, entstand vermutlich aus einen Bauernhof und wurde laut Robert Baravalle im 14. Jh. von den Krottendorfer zum Edelsitz ausgebaut. Kam im Jahre 1490 durch Armenia ein Tochter von Georg Krottendorfer an Bernhard Stadler, der ihn seinen sohn Christoph weitervererbte. 1550 mit der Herrschaft Kainach vereint, und im 17 Jh. als der Stadlerische Sitz Khrottenhoff zu Alt Kainach bezeichnet und kam mit der Herrschaft Kainach über die Saurauer als Saurauischer Krottenhof oder Saurisches Schloss an die Wagensperg. 1681 wurde das Schloss als ALT KHAINACH bezeichnet. 1731 bestand das Schloss noch, jedoch wurde es 1790 demoliert und das Baumaterial zum Bau anderer Gebäude verwendet.

Literatur

  • Geschichte und Topographie des Bezirkes Voitsberg. Band 2 des Bezirkslexikons, Graz 2011
  • Robert Baravalle: Burgen und Schlösser der Steiermark. 1961
  • Reinhard Härtel: Die Schlösser zu Kainach

47.07164315.129564Koordinaten: 47° 4′ 18″ N, 15° 7′ 46″ O