Schloss Reichenau

Dieser Artikel behandelt ein Schloss in Österreich. Zum gleichnamigen Schloss in der Schweiz siehe Reichenau GR.

Schloss Reichenau in Reichenau an der Rax wurde im Jahr 1256 erstmals urkundlich erwähnt, als adelige Dienstleute der Herren von Pitten-Klamm die Eigentumsrechte erwarben.

Diese Eigentumsrechte wurden im Jahr 1311 an die Brüder Fallbach weiter veräußert.

Herzog Otto der Fröhliche kaufte 1333 die Herrschaft Reichenau und das Schloss und schenkte das Schloss dem Stift Neuberg.

Die Zisterziensermönche waren über 450 Jahre in Reichenau ansässig. Wegen des günstigen Klimas verbrachten mehrere Neuberger Äbte oft lange Zeit im Schloss Reichenau.

Im Jahre 1784 ging die Herrschaft Reichenau in das Eigentum der Innerberger Hauptgewerkschaft über, die das Schloss als Amtssitz und Wohnung für hohen Beamte nutzten.

Die letzte Eigentümerin Margarethe Bader-Waissnix errichtete im Jahr 1992 eine Stiftung zu Gunsten der Gemeinde Reichenau. Der Zweck der Stiftung ist die Errichtung eines Kulturzentrums. In Entsprechung dieser Stiftung war im Jahr 2003 das Schloss Reichenau der Hauptausstellungsort der NÖ-Landesausstellung. Auch im Jahre 2004 konnte mit einer großen Eisenbahnausstellung zum Jubiläum „150 Jahre Semmeringbahn“ unter dem Motto „Faszination Semmeringbahn“ eine Ausstellung gezeigt werden.

Weblinks

47.69611111111115.842222222222Koordinaten: 47° 41′ 46″ N, 15° 50′ 32″ O