Schlosskapelle Mitterberg

Die Schlosskapelle Mitterberg ist eine um 1650 erbaute[1] und denkmalgeschützte[2] Kapelle in der Gemeinde Rüstorf[3] in Oberösterreich. Sie war einst Teil des Schlosses Mitterberg. Sie wurde von 1997 bis 2003 restauriert und als ökumenische Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet.[2]

Barockschloss Mitterberg

Inhaltsverzeichnis

Baugeschichte

Das Schloss Mitterberg wurde erstmals im Jahr 1185 im Stift Admont urkundlich erwähnt. 1653 wurde das Schloss vollständig neu errichtet.[4]

Im Jahr 1990 wurde die Erhaltungswürdigkeit der baufälligen Kapelle durch das Landesdenkmalamt bestätigt, 1997 wurde das Eigentum übertragen an den neu gegründeten „Verein zur Rettung der Schlosskapelle Mitterberg“, der die Restaurierung mit Hilfe von öffentlichen Geldern und Spenden bis zum Jahr 2003 durchführen ließ.[2] Am 31. August 2003 weihten Bischof Maximilian Aichern und Superintendent Hansjörg Eichmeyer die Kapelle ein.[5]

Kunsthistorische Bedeutung

Stuckaturen

Die Instandsetzung orientierte sich sehr nahe an der originalen Gestaltung. Die Stuckaturen gäben Verbindungen zum Stift Lambach zu erkennen und seien in der Region Schwanenstadt bei barocken Bauwerken herausragend.[1]

Innenraum der Kapelle

Das Altarbild stellt die Heilige Dreifaltigkeit in Gestalt eines Gnadenstuhls dar, wobei Jesus Christus nicht am Kreuz hängend, sondern von diesem abgenommen mit seinen Wundmalen abgebildet wird.[1][6]

Neben dem Altarbild sind zwei Hauptskulpturen aufgestellt, die die Heiligen Franziskus von Assisi und Dominikus darstellen. In Nischen der Kapelle stehen vier Figuren, die Maria als Himmelskönigin, und die Heiligen Joseph, Nikolaus und Florian abbilden.[1]

Fassade

An der Nordwestseite der Kapelle ist ein Keramik-Kreuz des Bildhauers Franz Josef Altenburg seit dem 19. Juni 2011 angebracht.[7]

Nutzung

Die beheizbare Kapelle mit bis zu 50 Sitzplätzen wird für öffentliche und private Veranstaltungen, und für Taufen, Andachten und Ausstellungen genutzt. Samstags kann sie von Mai bis Oktober besichtigt werden.[8]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d Kunsthistorische Bedeutung. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  2. a b c Geschichte der Kapelle. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  3. 69. Rüstorf, Schlosskapelle Mitterberg - Bundesdenkmalamt Österreich. Website des Bundesdenkmalamtes (BDA). Abgerufen am 17. Juni 2012.
  4. Geschichte des Schlosses. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  5. Schlosskapelle heute. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  6. Altarbild Schlosskapelle Mitterberg. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  7. Keramik-Kreuz. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  8. Aktuelles. Website Verein Schlosskapelle Mitterberg. Abgerufen am 17. Juni 2012.

48.04733113.804805Koordinaten: 48° 2′ 50″ N, 13° 48′ 17″ O