Schmirnbach

SchmirnbachVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Tirol, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Sill → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von Kluppenbach und Wildlahnerbach in der Innerschmirn
47° 5′ 12″ N, 11° 34′ 47″ O47.08670811.5797441457
Quellhöhe 1457 m ü. A.[1]
Mündung bei Stafflach in die Sill47.06402211.4874671096Koordinaten: 47° 3′ 50″ N, 11° 29′ 15″ O
47° 3′ 50″ N, 11° 29′ 15″ O47.06402211.4874671096
Mündungshöhe 1096 m ü. A.[1]
Höhenunterschied 361 m
Länge 8,2 km[1]
Einzugsgebiet ca. 110 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel St. Jodok am Brenner[2]
AEo: 108,8 km²
Lage: 960 m oberhalb der Mündung
NNQ (22.02.1963)
MNQ 1951-2009
MQ 1951-2009
Mq 1951-2009
MHQ 1951-2009
HHQ (21.08.1956)
420 l/s
950 l/s
3,37 m³/s
31 l/s km²
19,4 m³/s
42.0 m³/s
Linke Nebenflüsse Valser Bach
Gemeinden Schmirn, Steinach am Brenner
Einwohner im Einzugsgebiet ca. 1400Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Schmirnbach ist ein Bach in Tirol, Österreich, der das Schmirntal durchfließt und im Wipptal in die Sill mündet.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Der Schmirnbach entsteht aus dem Zusammenfluss von Kluppenbach und Wildlahnerbach bei Toldern (Gemeinde Schmirn) in der Innerschmirn.[3] Alternativ wird bereits der Abschnitt des Kluppenbaches ab dem Zusammenfluss mit dem Kaserer Bach bei Madern im hinteren Schmirntal als Schmirnbach bezeichnet.[1] Die Quellbäche entspringen in den Tuxer und Zillertaler Alpen in über 2000 m Höhe. Der Schmirnbach fließt Richtung Südwesten durch das Schmirntal und vereinigt sich in St. Jodok mit dem aus dem Valser Tal kommenden Valser Bach[2][4], bevor er 1 km weiter bei Stafflach (Gemeinde Steinach am Brenner) in die Sill mündet. Oftmals wird der unterste Abschnitt ab dem Zusammenfluss auch als Valser Bach bezeichnet.[1]

Einzugsgebiet und Wasserführung

Das Einzugsgebiet des Schmirnbachs (mit Valser Bach) beträgt rund 110 km², davon sind 1,8 km² (rund 1,5 %) vergletschert.[5] Der mittlere Abfluss am Pegel St. Jodok beträgt 3,37 m³/s, was einer Abflussspende von 31 l/s·km² entspricht. Der Schmirnbach weist ein Abflussregime auf, wie es für einen Gebirgsbach ohne nennenswerten Gletschereinfluss typisch ist. Der mittlere Abfluss ist im wasserreichsten Monat Juni (7,59 m³/s) sieben Mal höher als im wasserärmsten Monat Februar (1,07 m³/s).[2]

Umwelt

Während die Quellbäche und Zuflüsse weitgehend naturbelassen sind, sind die Ufer des Schmirnbachs streckenweise, im Unterlauf sogar durchgehend verbaut.[1] Der Schmirnbach weist im gesamten Verlauf Gewässergüteklasse I-II auf.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d e f TIRIS – Tiroler Raumordnungs‐ und Informationssystem
  2. a b c Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2009, Wien 2011, S. OG 100 (PDF)
  3. Österreichische Karte (ÖK 50)
  4. Eintrag zu Schmirnbach in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (auf AEIOU)
  5. Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Wasserwirtschaft (Hrsg.): Die Sill und ihr Einzugsgebiet (PDF)
  6. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Saprobiologische Gewässergüte der Fließgewässer Österreichs. Stand 2005. (PDF)