Schoberköpfe

Schoberköpfe
Torsäule (links) und Schoberköpfe (mittig) mit Teufelskirche davor, aufgenommen vom Ochsenriedl

Torsäule (links) und Schoberköpfe (mittig) mit Teufelskirche davor, aufgenommen vom Ochsenriedl

Höhe 2708 m ü. A.
Lage Salzburg
Gebirge Hochkönig, Berchtesgadener Alpen
Geographische Lage 47° 25′ 51″ N, 13° 5′ 48″ O47.43083333333313.0966666666672708Koordinaten: 47° 25′ 51″ N, 13° 5′ 48″ O
Schoberköpfe (Land Salzburg)
Schoberköpfe
Erstbesteigung 1882 durch Ludwig Purtscheller

Die Schoberköpfe sind mehrere gratförmig angeordnete Gipfel am Ostrand des Hochkönig-Plateaus in den Berchtesgadener Alpen, die einen halbkreisförmig gebogenen, nach Osten zum Salzachtal hin sich öffnenden Kamm bilden:

  • Südwestlicher Schoberkopf (2708 m ü. A.[1], nach anderen Angaben 2704 m ü. A.[2])
  • Östlicher Schoberkopf (2665 m ü. A.[1] oder nur 2638 m ü. A.[2])
    • Teufelskirche (auch Teufelskirchl) (2520 m ü. A.[2]), ein dem Östlichen Schoberkopf vorgelagerter Felsturm.

Die relativ steilen, 200-300 m hohen Südwände fallen in das schottrige Eiskar ab und steigen gegenüber in der markanten, einzelstehenden Torsäule wieder auf 2600 m an.

Etwas westlich des Grates, beim Schoberschartl (2579 m), endet der Plateaugletscher der Übergossenen Alm, der einen Teil der Hochkönig-Gipfelflur einnimmt.

Die beiden Schoberköpfe sind von der Hochfläche her in leichter Kletterei weglos erreichbar, der Normalweg auf die Teufelskirche erfordert aber bereits Kletterei im Schwierigkeitsgrad IV. Sonst bieten die Schoberköpfe an ihrer Südseite eine Fülle von Klettertouren.

Siehe auch:

Quellen

  1. a b http://www.austrianmap.at/ BEV 1:50.000
  2. a b c Albert Precht: Alpenvereinsführer Hochkönig, Bergverlag Rudolf Rother. München 1989. ISBN 3-7633-1259-5

Weblinks