Schwarzensee (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)

Schwarzensee Hauptplatz
Panorama Schwarzensee nach Süden
Schwarzensee und Peilstein Blickrichtung Nord

Das Dorf Schwarzensee liegt im Wienerwald nördlich des Triestingtals, in einem ca. 500 m ü. A. gelegenen Hochtal, und bildet eine Katastralgemeinde von Weissenbach an der Triesting.

Der naheliegende Peilstein ist ein beliebtes Wandergebiet und Klettergarten.

Geschichte

Siehe Geschichte des Wienerwalds.

Geschichtliche Daten von Schwarzensee selbst:

  • 1146 Die Ägydius-Kapelle wurde gebaut.
  • 1155 In einem Dokument wird der Bethsteighof erwähnt.
  • 1233-56 Ein Heinrich von Schwarzensee scheint als Zeuge auf.
  • 1382-84 Wolfhart von Schwarzensee ist Stadtrichter in Wiener Neustadt.
  • 1391-92 Wolfhart von Schwarzensee ist Bürgermeister von Wiener Neustadt.
  • 1529 Während der 1. Wiener Türkenbelagerung wird die nahegelegene Burg Arnstein zerstört.
  • 1595 Im Zuge der Reformation bilden Schwarzensee sowie Neuhaus - wohl auch durch ihre unzugängliche geografische Lage - evangelische Enklaven im ansonsten katholisch geprägten Wienerwald.
  • 1683 Während der 2. Türkenbelagerung wird die Bevölkerung stark dezimiert.
  • 1809 In diesem Jahr soll, nach der Überlieferung, im Betsteighofe ein Mann aus Steinfeld mit einer schönen jungen Frau gewohnt haben. Napoleonische Soldaten – auf dem Weg zur Schlacht bei Aspern (oder Wagram) – quartierten sich dort ein. Bäuerliche Widerstandskämpfer schossen durch das Schlüsselloch, trafen aber statt eines Franzosen die junge Frau. Die herausstürzenden Soldaten wurden von den Bauern überwältigt und, auch um Verrat zu verhindern, am Fuß des Galgenriegels, eines 590 m hohen Hügels, getötet.
  • 1910 In Kienberg wird Sand und Schotter abgebaut.
  • 1945 Im April erreicht die Front den Ort. Siehe auch Geschichte Allands und Kampf um Alland.
  • 1951 Schwarzensee bekommt elektrisches Licht.

48.01055555555616.061111111111Koordinaten: 48° 1′ N, 16° 4′ O