Sebastianbach

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Sebastianbach
Der Sebastianbach in einem Wald

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Niederösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Sierning → Schwarza → Leitha → Donau → Schwarzes Meer
Quelle MamauwieseVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung in Puchberg am Schneeberg in die Sierning47.78722222222215.914166666667Koordinaten: 47° 47′ 14″ N, 15° 54′ 51″ O
47° 47′ 14″ N, 15° 54′ 51″ O47.78722222222215.914166666667
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Der Sebastianbach ist ein Bach, welcher durch die im südlichen Niederösterreich gelegene Marktgemeinde Puchberg am Schneeberg fließt.

Die beiden Quellen des Baches liegen auf der Mamauwiese, einerseits nahe der Sebastianhütte und andererseits nahe der Kapelle am Wastl. Die Mamauwiese befindet sich zwischen der Dürren Leiten und dem Größenberg im Grenzbereich der Gemeinden Gutenstein und Puchberg am Schneeberg. Der Bach fließt dann Richtung Puchberger Ortszentrum, wo er den um 1900 künstlich angelegten Teich speist, und dann neben der Wiener Neustädter Straße weiter, ehe er in die Sierning mündet.

Wasserfall

Der Sebastianbach

Rund vier Kilometer vom Puchberger Ortszentrum entfernt, im Ortsteil Sonnleiten, befindet sich der Sebastian-Wasserfall, ein beliebter Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Unter anderem führt auch der Weitwanderweg zahlreicher burgenländischer Pilgergruppen am Weg nach Mariazell hier vorbei. Der Wasserfall dient nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern wird ebenso zum Klettern und Eisklettern benutzt. Ein zweiter Wasserfall befindet sich nach weiteren 300 Metern. Da er aber kaum erreichbar ist, wird er nicht sonderlich beachtet.

Frühere Nutzung

Wasser vom Schneeberggebiet ist primär als Trinkwasser höchster Qualität für die Stadt Wien bekannt. Daher führt seit 1873 die I. Wiener Hochquellenwasserleitung nach Wien.

Um 1900 gab es in der Gemeinde Puchberg am Schneeberg insgesamt 38 Sägemühlen, von denen mehrere durch den Sebastianbach angetrieben wurden. Auf Grund der fortschreitenden Elektrifizierung im 20. Jahrhundert waren sie dem Verfall preisgegeben, da diese auf die neue Technik nicht angepasst werden konnten. Heute sind nur mehr drei Gattersägen in Betrieb, die jedoch von Dieselmotoren angetrieben werden.