Sendeanlage Fleckendorf

Sendeanlage Fleckendorf
Ansfelden Sendemast Fleckendorf 2006-09-06 0337.jpg
Basisdaten
Ort: Ansfelden
Bundesland: Oberösterreich
Staat: Österreich
Höhenlage: 317 m ü. A.
Verwendung: Fernmeldeanlage
Zugänglichkeit: Sendeanlage öffentlich nicht zugänglich
Daten der Sendeanlage
Anzahl der Türme/Masten: 2
Bauzeiten der Türme/Masten: (1.) 1954
(2.) 1955
Betriebszeiten der Türme/Masten: (1.) 1954–1997
(2.) 1955–1997
Wellenbereiche: KW-Sender, UKW-Sender
Sendetyp: Richtfunk
Positionskarte
Sendeanlage Fleckendorf (Österreich)
Sendeanlage Fleckendorf
Sendeanlage Fleckendorf
48.196814.305Koordinaten: 48° 11′ 48,5″ N, 14° 18′ 18″ O

Die Sendeanlage Fleckendorf auf dem Gemeindegebiet von Ansfelden bestand aus zwei Kurzwellensendern für den Übersee-Radiotelephoniedienst mit Nord- bzw. Südamerika sowie einer UKW-Richtfunkantenne. Der erste Kurzwellensender wurde im Oktober 1954 in Betrieb genommen, der zweite Kurzwellensender und der Richtfunkmast folgte Ende 1955. Zum Sender Fleckendorf gehörte die Empfangsstation in Kalling bei Schärding, welche die ankommenden Überseegespräche aufnahm und an das Zentralpostamt Linz weiterleitete, von wo aus die Vermittlung zu den Teilnehmern stattfand. Von 1956 bis 1968 wurden auch Auslandssendungen des ORF über einen der Kurzwellensender übertragen.

1978 wurde mit dem Bau der Richtfunkstation Ansfelden die Richtfunkstelle Fleckendorf überflüssig. Auch die Kurzwellensender benötigte man nicht mehr, und die gesamte Sendeanlage wurde an das österreichische Bundesheer übergeben, das dort einen Schulungssender betrieb. 1996 folgte die Schließung der Anlage, 1997 der Verkauf. Die Kurzwellensender wurden abgebaut und das Gelände rekultiviert. Heute zeugen allein der 110 Meter hohe, von Mobilfunkbetreibern genutzte Sendemast und die Sendegebäude, in dem sich verschiedene Firmen eingemietet haben von der Anlage.

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