Sepp Hainzl

Josef „Sepp“ Hainzl (* 20. März 1888 in Krieglach; † 22. August 1960 in Oberkurzheim) war ein österreichischer Politiker (NSDAP) und SS-Führer.

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Leben und Wirken

Nach dem Besuch der Volksschule, der Bürgerschulen in Krems und Bruch und der Landesschule für Alpwirtschaft Grabnerhof bei Admont verdiente Hainzl seinen Lebensunterhalt als Bauer. 1921 machte er sich selbständig. Am Ersten Weltkrieg nahm Hainzl mit dem Schützenregiment 3 teil, wobei er an der Ostfront und an der Italienfront zum Einsatz kam und mehrmals schwer verwundet wurde. Im Herbst 1918 wurde er kriegsbeschädigt als Offizierstellvertreter beurlaubt. Im Krieg wurde er mit drei Tapferkeitsauszeichnungen dekoriert.

In den 1920er Jahren begann Hainzl sich in Kreisen der extremen Rechten zu engagieren. Er war zunächst Mitbegründer des Steirischen Heimatschutzes. 1930 wurde er Mitglied des österreichischen Nationalrates für den steirischen Hasch. Außerdem war er bis 1933 Mitglied der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in der Steiermark.

Des Weiteren war er Landeshauptmannstellvertreter, Präsident der Landeslandwirtschaftskammer in Steiermark, Obmann der Milchverwertungsgenossenschaft Pöls, Obmannstellvertreter der Murbodner Viehzuchtgenossenschaft Oberzeiring sowie Vorstandsmitglied im Verbande der Murbodner-Mürztaler Viehzuchtgenossenschaften. Ab 1940 gehörte er dem Verwaltungsrat der Reichsnährstand Verlags GmbH in Berlin an.

Seit den früheren 1930er Jahren engagierte Hainzl sich in der steirischen Gauleitung der NSDAP. Außerdem wurde er NS-Bauernführer für die Steiermark. In der SS erreichte Hainzl den Rang eines Standartenführers.

Von April 1938 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Hainzl als Abgeordneter für das Land Österreich im nationalsozialistischen Reichstag.

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Schriften

  • Kleinkirchheim und St. Oswald, 1939.
  • Die Aufgaben des Reichsnährstandes in der Kriegs-Ernährungswirtschaft, 1940.

Literatur

  • Joachim Lilla/ Martin Döring (Bearbeiter): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945, Droste, Düsseldorf 2004. ISBN 3-7700-5254-4.
  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich, Arndt, Kiel 2000. ISBN 3-88741-116-1.

Weblinks