Serenity (Band)

Serenity
Serenity SN2007 03.JPG
Allgemeine Informationen
Genre(s) Power Metal, Symphonic Metal
Gründung 2001
Website http://www.serenity-band.com/
Aktuelle Besetzung
Georg Neuhauser (seit 2004)
Thomas Buchberger (seit 2004)
Mario Hirzinger (seit 2001)
Schlagzeug, Backing Vocals
Andreas Schipflinger (seit 2001)
Fabio D'Amore (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Stefan Schipflinger (2001–2004)
Bass
Stefan „Stiefi“ Wanker (2001–2004)
Gitarre
Matthias „Mazi“ Anker (2001–2003)
Bass
Simon Holzknecht (2004–2010)

Serenity ist eine Symphonic Metal-Band aus Tirol, Österreich.

Geschichte

Serenity wurden im Januar 2001 gegründet. Mario Hirzinger, Matthias Anker und Stefan Wanker waren zuvor bereits mehrere Jahre in der Band „McFarmersson“ aktiv gewesen, die Schipflinger-Brüder stießen Ende 1999 zum Rest dieser Band, denn neben Schlagzeuger Michael Stamey stieg damals auch Matthias Anker aus. Inspiriert durch Gruppen wie die britische Prog-Rock-Band Arena, Dream Theater, Savatage aber auch z.B. Sentenced entstanden einige Songs, die jedoch eineinhalb Jahre lang nur im Proberaum ihre Hörer fanden. Mit der Rückkehr von Gitarrist Matthias Anker Anfang 2001 wurde die nun komplette Band auf den Namen Serenity getauft, in Anlehnung an ein Instrumentalstück von Arena. Noch im selben Jahr wurde die erste Demoaufnahme Starseed V.R. in Angriff genommen, die CD wurde im Februar 2002 veröffentlicht.

Ende 2003 taten sich erste Risse im Line-up auf, als Matthias seinen Ausstieg bekanntgab. Im Februar 2004 nahmen Georg Neuhauser, Thomas Buchberger und Simon Holzknecht, die bereits seit einiger Zeit versuchten eine Metal-Band zu gründen, Kontakt mit Mario Hirzinger auf. Es gab nun konkrete Pläne, sich zu einer neuen Band namens Mysteria zusammenzuschließen, der für dieses Projekt geplante Schlagzeuger erschien jedoch nicht zur ersten gemeinsamen Probe und so sprang kurzfristig Andreas Schipflinger ein. Stefan Wanker erkannte das große Potential dieser Besetzung und machte den Vorschlag, Serenity und das neue Bandprojekt zusammenzuführen – er würde dafür auf den Posten des Bassisten verzichten. So blieb man beim alten, in der Umgebung bereits etablierten Namen und änderte nur etwas seinen Stil in Richtung melodisch-progressiven Power-Metals. Stefan Schipflinger konnte sich mit der neuen Situation nicht anfreunden und verließ die Band bald darauf. Wenige Monate später, am 2. August 2004, erfolgte ein erster Höhepunkt in der Karriere der Band, ein Auftritt als Support von Ronnie James Dio.

Im Frühling 2005 erschien die Demo Engraved Within, die zahlreiche gute Kritiken einbrachte und u.a. zum Demo des Monats im Rock Hard und im Metal Hammer gewählt wurde. Mehrere Angebote von Plattenfirmen gingen ein, nur das Passende war nicht wirklich dabei, weshalb sie auch die Arbeiten an ihrem ersten Album in Eigenregie durchführten. Die Aufnahmen erfolgten in den Münchner „Dreamscape Studios“ und wurden in den „Finnvox Studios“ in Helsinki fertiggestellt. Die Orchesterparts wurden in der Tschechischen Republik produziert, das Artwork stammt von Seth-Design in Athen. Während dieser Arbeiten standen sie in Kontakt mit dem Label Napalm Records, bei welchem sie schließlich im Dezember 2006 unterschrieben. Im März 2007 gingen Serenity als Support von Morgana Lefay und Sacred Steel auf Tour durch die deutschsprachigen Länder inklusive eines Gigs in Rotterdam (NL).

Sänger Georg Neuhauser im Duett mit Lisa Middelhauve, 2011

Am 27. April 2007 veröffentlichte Napalm Records das Debütalbum Words Untold & Dreams Unlived in Europa (inkl. Russland), am 8. Mai 2007 auch in Nordamerika und schließlich am 1. Juni 2007 über Rock Empire auch im chinesischen Raum. Im Juli 2007 erschien das Album, das europaweit gute Kritiken erhalten hatte, auch in Japan. Im August/September desselben Jahres waren Serenity für zwei Wochen auf Europatour mit Threshold, Communic und Machine Men. Eine weitere Tour, diesmal mit Kamelot, welche die Band von London über die Niederlande und Frankreich nach Spanien führte fand im September/Oktober 2007 statt.

Das zweite Full-length-Album trägt den Namen Fallen Sanctuary und wurde von Dezember 2007 bis April 2008 produziert. Erneut war Jan Vacik (Dreamscape Studios) stark in den Aufnahmeprozeß eingebunden, er erledigte die Schlagzeug- und Bassaufnahmen, steuerte Ideen die Songarrangements betreffend bei und kümmerte sich um die finalen Edits. Oliver Philipps, bekannt durch seine Band Everon, ist der kreative Kopf hinter den Orchesterparts und die Gesangsaufnahmen mit den massiven Chören gehen auf das Konto von Lanvall von Edenbridge. Das Coverartwork stammt diesmal von Gustavo Sazes, einem brasilianischen Künstler. Zwischen 27. August und 1. September 2008 wurde die Scheibe in Europa veröffentlicht, der Release in den nordamerikanischen Staaten folgte am 9. September.

Im Frühjahr 2009 folgte eine weitere Tour mit der amerikanischen Band Kamelot, die Serenity quer durch Europa führte. Im Herbst 2009 wurden zwei weitere Europatourneen absolviert, nämlich mit Edenbridge und später erneut mit der englischen Band Threshold.

2010 verließ Simon Holzknecht die Band aus persönlichen Gründen und wurde vom italienischen Bassisten Fabio D’Amore (u.a. Pathosray, Syrayde, Fairyland, Mirrormaze) ersetzt.

Am 25. Februar 2011 veröffentlichte SERENITY das Album "Death & Legacy" in Europa/Japan, gefolgt von USA/CAN am 15. März 2011, über Napalm Records/EDEL Distribution bzw. Marquee Avalon in Japan. Das Album basiert auf einem historischen Konzept rund um Persönlichkeiten wie Galileo Galilei, Sir Francis Drake, Albrecht Dürer,... Ca. 2 Jahre wurde an dem symphonischen Konzeptalbum gearbeitet!

Im März/April/Mai 2011 wurden etliche Headliner Konzerte sowie Gigs als Support von EPICA, DELAIN & LEAVE'S EYES in ganz Europa gespielt. Später im Jahr 2011 erfolgte auch noch eine Teilnahme an der Out Of The Dark Festival Tour in ganz Europa.

2012 konzentrierte sich die Band hauptsächlich auf das 2013 erscheinende Album sowie einige wenige Auftritte mit DELAIN sowie als Headliner in Europa. Im September 2012 konnte die Band erstmals in den USA beim ProgPower USA Festival auftreten.

Diskografie

  • 2002: Starseed V.R. (Demo mit 7 Tracks)
  • 2005: Engraved Within (Demo mit 7 Tracks + CD-Rom-Part)
  • 2007: Words Untold & Dreams Unlived (10 Tracks/Napalm Records)
  • 2008: Fallen Sanctuary (10 Tracks/limited edition 11 Tracks/Napalm Records)
  • 2011: Death & Legacy (16 Tracks)

Weblinks

 Commons: Serenity – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien