Sipbachzell

Sipbachzell
Wappen von Sipbachzell
Sipbachzell (Österreich)
Sipbachzell
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 24,87 km²
Koordinaten: 48° 6′ N, 14° 7′ O48.09805555555614.11366Koordinaten: 48° 5′ 53″ N, 14° 6′ 36″ O
Höhe: 366 m ü. A.
Einwohner: 1.808 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 72,7 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4621
Vorwahl: 07240
Gemeindekennziffer: 4 18 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Sipbachzell
Hauptstraße 29
4621 Sipbachzell
Website: www.sipbachzell.at
Politik
Bürgermeister: Heinrich Striegl (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
12 ÖVP, 4 FPÖ, 3 SPÖ
Lage der Gemeinde Sipbachzell im Bezirk Wels-Land
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Über dieses Bild
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Pfarrkirche Hl. Margareta in Sipbachzell
Pfarrkirche Hl. Margareta in Sipbachzell
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Pfarrkirche, Chor mit Netzrippengewölbe in der Pfarrkirche Sipbachzell.

Sipbachzell ist eine österreichische Gemeinde im Hausruckviertel im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich mit 1808 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012).

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Sipbachzell liegt auf 366 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,7 km, von West nach Ost 6,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,8 km². 15,7 % der Fläche sind bewaldet, 77,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile sind: Giering, Leombach, Loibingdorf, Permannsberg, Rappersdorf, Schachermairdorf, Schnarrndorf und Sipbachzell.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum „Österreich ob der Enns'“ zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Gold unter einem erhöhten, blauen Wellenbalken, darin eine goldene, liegende Sipbachzeller Urweizenähre, ein grüner, am Rücken liegender, aufwärts gebogener, feuerspeiender Lindwurm mit roten Krallen. Die Gemeindefarben sind Gelb-Rot.

Der Sipbach im Ortsnamen wird durch das blaue Wellenband in der oberen Hälfte des Wappens dargestellt. Die Weizenähre verweist auf den heimischen Ursprungs- und Entstehungsmittelpunkt der oberösterreichischen Landsorten des Gemeinen Weizens im Gebiet um Sipbachzell. Der Drache stellt die Beziehung zur heiligen Margareta, Schutzpatronin der Gemeinde und Pfarrkirche, her.

Politik

Bürgermeister ist Heinrich Striegl von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1480 Einwohner, 2001 dann 1713 Einwohner. Am 1. Jänner 2005 betrug die Einwohnerzahl 1765.

Bildung

  • Kindergarten mit Hort und Ganztagesbetreuung
  • neue Volksschule

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Statue der hl. Margareta (Pfarrpatronin) in der Pfarrkirche

Pfarrkirche Sipbachzell

Die der Hl. Margareta geweihte Pfarrkirche Sipbachzell wurde 1478 erbaut.

Die Pfarrkirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem sehenswerten Netzrippengewölbe im Chor und im Langhaus. Der 32 Meter hohe Turm ist im Stil einer spätgotischen Wehrkirche erbaut.

Schloss Leombach

Im Ortsteil Leombach finden sich heute noch der zu einem Wohnhaus umfunktionierte ehemalige Längsteil sowie die Schlosskapelle des Wasserschlosses Leombach.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

Weblinks

 Commons: Sipbachzell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien