Spanheimer

Dieser Artikel beschreibt ein Dynastengeschlecht; für die deutsche Schlagersängerin siehe Margit Sponheimer.
Wappen des Geschlechts der Spanheimer und der Grafschaft Sponheim
Wappen des Seitenzweiges der Reichsgrafen von Ortenburg
Wappen des pfalzgräflichen Seitenzweiges des Hauses Ortenburg. Ist heute Teil des Staatswappens von Bayern und steht für Altbayern.
Wappen der Herzöge von Kärnten aus dem Hause Spanheim, wie es von diesen in ihrer regierenden Hauptlinie seit 1246 (vorher ein schwarzer Panther auf silbernem Grund) geführt und von ihren Nachfolgern in der Kärntner Herzogswürde, den Meinhardinern, übernommen wurde

Die Spanheimer, auch Sponheimer, waren ein Dynastengeschlecht, das aus Rheinfranken stammte. Der Name geht zurück auf die heute im Landkreis Bad Kreuznach gelegene Burg Sponheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Übersicht

Nach dem Aussterben der Eppensteiner 1122 ging die Herzogswürde in Kärnten an die Spanheimer über, wo sie bis 1269 regierten. Nominell verblieben sie bis 1279 Herzöge von Kärnten. Ebenso stellten sie mit den Grafen von Lebenau bis 1229 und den bayerischen Reichsgrafen von Ortenburg bis 1806 zwei weitere einflussreiche und geschichtsträchtige Geschlechter.

Im Jahre 1209 wurde den Ortenburgern die Pfalzgrafenwürde von Bayern, das zweitwichtigste Amt im Herzogtum Bayern, verliehen. Dieses Amt hatten sie bis 1248 inne. Um das Jahr 1240 war damit zu rechnen, dass die Ortenburger Besitzungen vom Kaiser als eigenständiges Herzogtum vom Herzogtum Bayern abgetrennt werden könnten. Die Linie der Grafen von Ortenburg lebt bis heute auf Schloss Tambach bzw. Schloss Birkenfeld in Franken.

Ein Teil der Familie blieb in Sponheim. Das dortige Grafengeschlecht starb jedoch im 15. Jahrhundert in der Hauptlinie aus. Ein Seitenzweig der Grafen von Sponheim beerbte die Grafen von Sayn. Diese leben noch bis heute als Fürsten von Sayn-Wittgenstein im Stadtteil Sayn von Bendorf.

Zur Zeit der größten Ausdehnung der Besitzungen des Spanheimer Gesamthauses um das Jahr 1151 erstreckten sich diese neben den Ursprungsgebieten um Sponheim an der Nahe von Istrien und Venetien über Tirol und Kärnten und den Osten Bayerns bis hinauf nach Tirschenreuth in der Oberpfalz; es umfasste die die Grafschaft Sponheim, das Herzogtum Kärnten, die Markgrafschaft Verona, die Grafschaft im Lavanttal, die Grafschaft Lebenau, die Grafschaft Kraiburg-Marquartstein sowie die Grafschaft Ortenburg.

Bekannte Wappen des Hauses

Das Stammwappen der Spanheimer ist ein von Silber und Rot ungezählt geschachter Schild.

Der Seitenzweig der Ortenburger führte als Familienwappen einen silbernen Wechselzinnenbalken auf rotem Grund.

Der pfalzgräfliche Seitenzweig der Ortenburger führte einen blauen, feuerspeienden Panther auf silbernem Grund als Wappen.

Der Zweig, der von 1122 bis 1279 (nominell bis 1269) die Herzöge von Kärnten stellte, führte in seiner Hauptlinie bis 1246 einen schwarzen Panther auf silbernem Grund (bzw. als Pelzstücke: in schwarzem Zobel auf Hermelin). Da 1246 das babenbergische Erbe (Österreich) freigeworden war, wurde, um den Erbanspruch zu unterstreichen, ein neues Wappen angenommen: ein golden-rot gespaltener Schild, darin vorn der babenbergische Löwe in seiner Dreizahl (Wappen der babenbergischen Linie Mödling), hinten der halbe österreichische Bindenschild; die Helmzier: ein Pfauenstoß, ging dabei auf das österreichische Wappen zurück. Der Schild wurde bei der Übernahme Kärntens durch die Meinhardiner von diesen übernommen, wie er auch heute noch vom Land Kärnten (im großen Wappen, mit Helm, allerdings mit anderer Helmzier, wie sie seit 1363 besteht) geführt wird.[1] [2]

Ursprung

Siegfried I. von Spanheim († 1065), der erste urkundlich nachweisbare Spanheimer, kam im Gefolge des Salier-Kaisers Konrad II. aus Rheinfranken nach Kärnten. Durch Heirat mit der Sieghardinger Erbtochter Richgard von Lavant († 1072) kam er zu reichen Besitzungen in Tirol und Kärnten (Gegend von St. Veit, Lavanttal, Gegend von Klagenfurt, Vogtei St. Georgen) sowie in den südöstlichen Marken (Marburg, Drau, Sann, Friaul). 1045 erlangte er durch Kaiser Heinrich III. das Markgrafenrecht für die Ungarnmark, welches er bis zu seinem Tode innehatte.

Graf Engelbert I. von Spanheim als Stifter des Klosters St.Paul im Lavanttal

Seine beiden Söhne Engelbert I. und Hartwig gründeten 1091 das Stift St. Paul im Lavanttal als geistliches Zentrum in der Burg der Mutter. Engelbert I. gelang es unter anderem erneut den Titel eines Markgrafen zu erlangen, 1090 wurde er zum Markgrafen von Istrien ernannt. Infolge des Investiturstreits 1091 wurde er jedoch der Grafschaft im Pustertal durch Erlass des Kaisers Heinrich IV. enthoben, welcher sie anschließend dem Hochstift Brixen stiftete. Engelberts jüngster Sohn Heinrich erlangte 1122 die Herzogswürde in Kärnten. Durch Engelberts Sohn Siegfried I. von Lebenau – er begründete die Grafschaft Lebenau im Salzburger Raum – und seinen Enkel Rapoto I., Gründer der Grafschaft Ortenburg, festigte das Spanheimer Haus seine Stellung, neben Tirol und Kärnten, auch im Herzogtum Bayern.

Siehe auch: Grafschaft Sponheim und Sponheim

Herzogliches und Markgräfliches Haus

Nach dem Tod des Herzogs Heinrich III., aus dem Hause der Eppensteiner, und dem damit verbundenen Aussterben seines Adelsgeschlechtes erlangte dessen Patenkind Heinrich von Spanheim die Herzogswürde in Kärnten. Neben dem Herzogtum erlangte Heinrich auch die Herrscherrechte über die Markgrafschaft Verona. Diese war mit dem Herzogtum Kärnten nun per Personalunion verbunden. Jeder amtierende Herzog Kärntens war nun ebenso Markgraf von Verona.

1123, nach nur einem Jahr als Herzog, verstarb Heinrich IV. Ihm folgte sein jüngerer Bruder Markgraf Engelbert II. von Istrien. Jedoch blieb auch Engelbert nicht lange Herzog, da er bereits 1135 zugunsten seines Sohnes Ulrich I. verzichtete.

Eine fundierte Machtbasis blieb den Spanheimern versagt, da das reiche Erbe der Eppensteiner 1122 und auch das Erbe von Engelberts Bruder Bernhard von Marburg, dem Gründer des Zisterzienserklosters Viktring 1142, 1147 an die Traungauer fielen. Istrien und die Markgrafschaft Tuszien (1135 erworben) gingen verloren.

Herzog Ulrich I. galt ab 1138 als Staufer-Stütze und hatte während seiner Regierungszeit durchgehend Streit mit den großen Kärntner Adelsfamilien und den Bischöfen von Salzburg und Bamberg. Nach seinem Tode folgte ihm sein ältester Sohn Heinrich V. als Herzog. Unter Heinrichs Amtszeit ging 1151 die Markgrafschaft Verona verloren, welche bisher in Personalunion mit der Herzogswürde in Kärnten verbunden war. So verlor das Herzogshaus immer mehr an Macht. Im Dienste seines Staufer Kaisers Friedrich Barbarossa ertrank er im Jahre 1161 auf einer Reise.

Ihm folgte sein Bruder Hermann, dessen Amtszeit durch Konflikte mit den Heunburgern und den Kärntner Ortenburgern gekennzeichnet war. Nach seinem Tod im Jahre 1181 wurde Ulrich II. neuer Herzog. Dieser war zu Beginn seiner Amtszeit noch nicht volljährig, sodass er erst 1194 die Regierungsgeschäfte übernahm. Aufgrund schwerer Krankheit ab 1198 vertrat ihn sein Bruder Bernhard. Dieser wurde nach Ulrichs Tod im Jahre 1202 auch dessen offizieller Nachfolger. Bernhard förderte in Kärnten stets den Handel und war stets bestrebt seine Ländereien zu erweitern. Ihm gelang es endlich die herzogliche Stellung der Spanheimer in Kärnten zu festigen. Im Jahre 1234 gründete er das Zisterzienserkloster Landstraß (slowenisch: Kostanjevica) in Krain.

1256 folgte ihm sein ältester Sohn Ulrich III. († 1269) als Herzog. Dieser gelangte durch seine Frau Agnes von Andechs († 1263) in den Besitz großer Güter in Krain und der Windischen Mark und nannte sich Herr von Krain. Er vermachte seinem Cousin Ottokar II. von Böhmen seine Nachfolge und ließ seinen jüngeren Bruder Philipp, Elekten von Salzburg, späteren Patriarchen von Aquileia, leer ausgehen. Ulrich verstarb 1269 kinderlos. Sein Bruder Philipp († 1279) kämpfte vergeblich gegen den böhmischen König um das Erbe Ulrichs. Dies bedeutete das Ende der Kärntner Herzöge aus dem Hause der Spanheimer. So erlosch die Herzogslinie faktisch im Jahre 1269, obwohl Philipp nominell ab 1275 Kärntner Herzog war. Mit dessen Tod erlosch diese Linie des Hauses Spanheim endgültig.

Reichsgräfliches Haus von Ortenburg

Engelbert II. erlangte durch seine Ehe mit der reichen Erbtochter Uta des Passauer Burggrafen Ulrich große Besitzungen in Ober- und Niederbayern. Schon früh teilte er diese Besitzungen unter seinen Söhnen auf.

Engelbert III. erhielt dabei die Besitzungen im Chiemgau und im Rottal, während Rapoto I. große Besitzungen nördlich Kraiburgs erhielt. Rapoto ließ sich um das Jahr 1120 in der Ortenberger Gegend nieder (alter Name Ortenberg, später Ortenburg), wo er die gleichnamige Feste Ortenburg errichtete. Nachdem Engelbert III. 1173 kinderlos verstorben war, erbte Rapoto dessen bayerische Besitzungen mit der Grafschaft Kraiburg. Diese stellten fortan das Kernland der Ortenburger Besitzungen dar.

1209 erlangte Rapotos ältester Sohn Rapoto II. die Pfalzgrafenwürde von Bayern, die zweitwichtigste Stelle im Herzogtum Bayern. Bis zum Tod des zweiten ortenburgischen Pfalzgrafen Rapoto III. im Jahre 1248 war das Haus das mächtigste bayerische Adelshaus.

Die Ortenburger Besitzungen reichten vom Brixental und Kitzbühel über einen weiten Bogen über das ostbayerische Land bis hinauf nach Tirschenreuth in der Oberpfalz. Sie waren sogar bedeutend größer als die der bayerischen Herzöge aus dem Hause der Wittelsbacher.

Da die Ortenburger ihre Besitztümer weitgehend selbstständig verwalteten, waren sie bis 1240 auf bestem Wege, vom Kaiser zu einem unabhängigen Herzogtum von Bayern erhoben zu werden. Dies führte zu wiederholten Konflikten mit den Nachbarn.

Nach dem Tod Rapotos III. verloren die Ortenburger den Großteil ihrer Macht, die Pfalzgrafenwürde und die Besitzungen im Chiemgau und Rottal gingen dabei verloren. Ebenso verlor das Haus durch Heinrich II., welcher den Großteil seines Besitzes verschenkte, an Ansehen. Ebenso gaben die Ortenburger im Jahre 1391 ihre Reichsrechte zeitweise auf. Die Grafschaft war bald auf die Größe der heutigen Marktgemeinde Ortenburg geschrumpft.

Im Jahre 1530 kam es unter Graf Christoph aufgrund eines Erbstreites mit Graf Gabriel von Salamanca-Ortenburg um die Kärntner Grafschaft Ortenburg zu einer Namensumbenennung des Geschlechtes von Ortenberg nach des älteren Geschlechtes Graf von Ortenburg.

Bis ins Jahr 1551 stieg das Ansehen und die Macht der Ortenburger wieder, sodass das Haus unter Graf Christoph I. wieder zu den reichsten in Niederbayern gehörte.

1551 wurde Joachim regierender Graf. Dieser wurde im Laufe der Zeit bekennender Anhänger der lutherischen Lehre und führte in seiner Grafschaft den protestantischen Glauben ein. Dies führte zu einem jahrzehntelangen Konflikt mit den Nachbarn, den bayerischen Herzögen. Dieser Streit schwächte das Ortenburger Haus wieder immens. Jedoch wurde 1573 vor dem Reichskammergericht ihre Reichsunmittelbarkeit bestätigt, d. h. die Grafschaft blieb bis zu ihrem Ende reichsfrei und unabhängig.

Im 17. Jahrhundert waren die Ortenburger anfangs nur formell Grafen, da die Grafschaft durch Graf Joachim an dessen Witwe verpfändet war. Erst Graf Georg Reinhard gelang es sie 1659 wieder auszulösen.

Nachdem die Grafschaft und das Geschlecht die napoleonischen Kriege als neutral überstanden hatte, tauschte Graf Joseph Carl im Jahre 1805 die Grafschaft aufgrund des hoher Schulden seines Geschlechtes gegen die neu geschaffene Grafschaft Tambach ein. Seither lebt das Ortenburger Geschlecht auf Schloss Tambach nahe Coburg.

Gräfliches Haus von Lebenau

Über die Grafen von Lebenau ist bis heute nur wenig bekannt. Sitz des Geschlechtes war auf der alten aribonischen Burg Lebenau, auch Liebenau genannt. Die Besitzungen an der Salzach kamen aus der Ehe Siegfrieds I. mit Richgard. Die Burg gab dem Seitenzweig der Spanheimer auch den Namen des Geschlechts, Grafen von Lebenau.

Als Begründer dieses Seitenzweiges in Bayern gilt Siegfried I., zweiter Sohn Engelberts I.. Neben Zeugenstellungen in manchen Urkunden seiner Brüder tritt Siegfried kaum in Erscheinung. Sein Nachfolger wird im Jahre 1132 sein jüngster Sohn, Siegfried II.. Dieser reiste 1163 als Kreuzfahrer nach Palästina , wo er ein Jahr später auch fiel.

Sein ältester Sohn Siegfried III. folgte ihm als regierender Graf. Auch über seine Regierungszeit ist wenig bekannt. Nur dass er 1190 am dritten Kreuzzug teilnahm und ebenso wie sein Vater zuvor dabei ums Leben kam. Otto I., sein Bruder, folgte ihm als amtierender Graf von Lebenau. Über dessen Regierungszeit ist nichts bekannt.

Ottos Nachfolger wurde sein jüngster Sohn Bernhard. Dieser verstarb 1229 kinderlos und wurde wie all seine Vorfahren im Kloster Seeon beigesetzt. Mit ihm starb die Linie der Grafen von Lebenau aus. Ihre Besitzungen in Kärnten fielen an die Grafen von Pfannberg, die Grafschaft Lebenau selbst an Herzog Ludwig I. von Bayern. Warum jedoch weder die Kärntner Herzöge noch die Grafen von Ortenburg versuchten die Besitzungen an sich zu bringen ist unbekannt. Lediglich die Vogteirechte sicherte sich Pfalzgraf Rapoto II. von Bayern.

Siehe auch: Grafschaft Lebenau

Dynasten und Persönlichkeiten aus dem Gesamthaus der Spanheimer

Herzöge von Kärnten

Markgrafen der Ungarnmark, der Windischen Mark, von Istrien, Tuscien und Verona

Pfalzgrafen von Bayern

Grafen von Ortenburg

Grafen von Lebenau

Weitere wichtige Persönlichkeiten

Genealogie

Herzogliche Linie und Grafen von Spanheim

Für manche Forscher galt Engelbert III. (statt Ulrich I.) als Ahnherr der weiteren Linie.

Grafen von Sponheim (unvollständig)

  • Stephan I. († ca. 1080), (vermutlich ein Cousin 1. Grades von Siegfried I.), Graf von Sponheim ([1], [2]), ∞ N.N., möglich Schwester des Grafen Berthold IV. von Stromberg (Berthold-Bezelin)
    • A: Stephan II. († ca. 1118), Graf von Sponheim, ∞ Sophia, wahrscheinlich Sophia von Formbach, deutsche Gegenkönigin ([3]), jedoch vielleicht Sophia von Hamm, Tochter des Grafen Berthold
      • B: Meginhard I. († 1136/45), Graf von Sponheim und Mörsberg (Winterthur), ∞ Mechtild von Mörsberg-Nellenburg ([4])
        • C: Gottfried I. († nach X.1159), Graf von Sponheim, ∞ N.N., möglich Mechtild von Lothringen
          • D: Gottfried II. († ?), Graf von Sponheim, ∞ N.N., möglich Tochter des Grafen Gerlach von Veldenz
            • E: Gottfried III. († 1223), Graf von Sponheim ([5]), ∞ Adelheid, Schwester des Grafen Heinrich III. von Sayn
              • F: Johann I. († 1266), Graf von Sponheim-Starkenburg, Herr zu Sayn, ∞ Adelheid von Mark-Altena, Tochter des Grafen Adolf I. ([6]) oder N.N. von Geldern, Tochter des Grafen Otto I. (Schwennicke (E.S. N.F. IV 119)) oder N.N. von Altena-Isenberg, Tochter des Grafen Friedrich ([7])
                • G: Gottfried I. († ca. 1284), Graf von Sayn, ∞ Jutta von Isenburg
                • G: Heinrich I. († 1289), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Blancheflor von Jülich
                  • H: Johann II. († 1324), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Katharina von Vianden
                    • I: Heinrich II. († 1322), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Loretta von Salm
                      • J: Johann III. († 1398), Graf von Sponheim-Starkenburg
                        • K: Johann IV. († 1411), Graf von Sponheim-Starkenburg
                          • L: Johann V. († 1437), Graf von Sponheim-Starkenburg
                        • K: Mechtild († 1407/10), ∞ Rudolf VI. von Baden – Nachkommen führten u.a. die Bezeichnung „Graf zu Sponheim“
                        • K: Loretta († ?), ∞ Heinrich III. von Veldenz
                          • L: Friedrich III. († 1444), Graf zu Veldenz und Sponheim, ∞ Margarethe von Nassau-Saarbrücken
              • F: Heinrich († um 1258), Stammvater einer Linie Heinsberg, ∞ Agnes von Heinsberg
              • F: Simon I. († 1264), Graf von Sponheim-Kreuznach
                • G: Johann I. († 1291), Graf von Sponheim-Kreuznach
                  • H: Johann II. († 1340), Graf von Sponheim zu Kreuznach
                  • H: Simon II. († 1336), Graf von Sponheim zu Kastellaun
                    • I: Walram († 1380), Graf von Sponheim-Kreuznach
                      • J: Simon III. († 1414), Graf von Sponheim-Kreuznach und von Vianden
                        • K: Elizabeth († 1417), Gräfin von Sponheim-Kreuznach, ∞ Ruprecht Pipan von der Pfalz (kinderlos) – Erben führten u.a. die Bezeichnung „Graf zu Sponheim“
          • D: N.N. († um 1159/60), ∞ Konrad der Staufer, Pfalzgraf bei Rhein
      • B: Gerhard I. († ?), Stammvater einer Linie Vianden, ∞ N.N., möglich Tochter des Grafen Bertolf von Vianden
      • B: Rudolf († ?), ∞ Richarda N.
      • B: Hugo († 1137), Erzbischof von Köln
      • B: Jutta († 1136), Äbtissin von Disibodenberg

Reichsgrafen von Ortenburg

Ortenburger Ursprungszweig und der Pfalzgräfliche Zweig

  • Rapoto I. (†1186), Graf von Ortenburg (1120–1186)
    • A: Rapoto II. (†1231), Pfalzgraf von Bayern (1209–1231), Graf von Kraiburg und Marquartstein (1186–1231)
      • B: Rapoto III. († 1248), Pfalzgraf von Bayern (1231–1248), Graf von Kraiburg und Marquartstein (1231–1248)
        • C: Elisabeth
      • B: Elisabeth (†1274)
    • A: Adelheid
    • A: Mathilde
    • A: Elisabeth
    • A: Heinrich I. († 1241), Graf von Ortenburg (1186–1241), Graf von Murach (1186–1238)
      • B: Elisabeth (†1272)
      • B: Heinrich II. († 1257), Graf von Ortenburg (1241–1257)
      • B: Anna († 1239)
      • B: Osanna († 1289)
      • B: Gebhard (†1275), Graf von Ortenburg (1257–1275), Graf von Murach (1238–1272)
      • B: Diepold(† 1285), Graf von Murach (1238–1272)
      • B: Rapoto IV. († 1296), Graf von Murach (1238–1272), Graf von Ortenburg (1275–1296), Stammhalter des Hauses Ortenburg
        • C: Heinrich III. († 1345), Graf von Ortenburg (1296–1345)
          • D: Heinrich IV. († 8. Mai 1395), Graf von Ortenburg (1345–1395), führt weitere Linie fort
        • C: Liutgard

Grafen von Lebenau

  • Siegfried I. († 6. Mai 1132), Graf von Arch, Graf von Lebenau (1104–1132), Ahnherr der Grafen von Lebenau
    • A: Friedrich, Graf von Hohenburg
    • A: Siegfried II. († 23. August um 1163), Graf von Lebenau (1132–1164)
    • A: Bertha

Literatur

  • Friedrich Hausmann: Die Grafen zu Ortenburg und ihre Vorfahren im Mannesstamm, die Spanheimer in Kärnten, Sachsen und Bayern, sowie deren Nebenlinien. Ein genealogischer Überblick. In: Ostbairische Grenzmarken – Passauer Jahrbuch für Geschichte Kunst und Volkskunde. Nr. 36, 1994, ISSN 0078-6845, S. 9–62.
  • Friedrich Hausmann: Archiv der Grafen zu Ortenburg. Urkunden der Familie und der Grafschaft Ortenburg (= Bayerische Archivinventare 42). Band 1: 1142–1400. Degener, Neustadt an der Aisch 1984, ISBN 3-7686-5061-8.
  • Eberhard Graf zu Ortenburg-Tambach: Geschichte des reichsständischen, herzoglichen und gräflichen Gesamthauses Ortenburg. Teil 1: Das herzogliche Haus in Kärnten. Rückert, Vilshofen 1931.
  • Eberhard Graf zu Ortenburg-Tambach: Geschichte des reichsständischen, herzoglichen und gräflichen Gesamthauses Ortenburg. Teil 2: Das gräfliche Haus in Bayern. Rückert, Vilshofen 1932.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zur Historie des Landeswappens von Kärnten
  2. Ebenfalls zur Historie des Landeswappens von Kärnten