Speckknödel

Tiroler Speckknödelsuppe

Speckknödel (auch Speckklöße) sind eine typische Speise der süddeutschen und österreichischen Küche. Für die Zubereitung wird eine Kloßmasse mit Speck vermengt und in Salzwasser gekocht. Sie werden sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise verwendet.

Varianten

  • Fränkische Speckklöße: Würfel von Speck und Zwiebel werden mit Semmelbröseln angebraten, und mit Mehl, Eier, Saurer Sahne zu einem Teig vermengt.[1]
  • Österreichische Speckknödel oder Grammelknödel: Frische Speckgrieben (österreichisch Grammeln) werden mit Eiern, Mehl, Butter und Semmeln/Brötchen zu einem Teig verarbeitet oder in eine Teighülle eingefüllt. Ansonsten entspricht die Zubereitung der von Semmelknödeln, aber es findet auch Kartoffelteig Verwendung.[1]
  • Tiroler Knödel: Semmelknödelteig wird mit Speck und Wurst/Selchfleisch vermengt und zu Knödeln verarbeitet. Tiroler Knödel werden in Rindsuppe oder mit Salat bzw. Sauerkraut serviert.[2] [3]

Literatur

  • Richard Hering (Begr.), Hermann F. Jürgen (Hrsg.): Herings Lexikon der Küche. International anerkanntes Nachschlagewerk für die moderne und klassische Küche. 24. Aufl.[4] Fachbuchverlag Pfannenberg, Haan-Gruiten 2008, ISBN 978-3-8057-0587-5 (mit 1 CD-ROM).
  • Hedwig Maria Stuber: Ich helf Dir kochen. Das erfolgreiche Universalkochbuch mit großem Backteil. 42. Auflage. BLV, München 2009, ISBN 978-3-8354-0510-3[5]

Einzelnachweise

  1. a b Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. Von Aachener Printen bis Zwischenrippenstück. 8. Auflage. Dtv, München 2002, ISBN 3-423-36245-6 (früherer Titel Dtv-Küchen-Lexikon)
  2. Hedwig Maria Stuber (Pseudonym): Ich helf Dir kochen.
  3. Maria Gschwentner: Tiroler Bäuerinnen kochen, Einfach gute Rezepte. 7. Auflage. Loewenzahn, Innsbruck 2006, ISBN 3-7066-2380-3
  4. Erstausgabe, Wien 1922
  5. Hedwig Maria Stuber ist das Pseudonym der Autorinnen Maria Huber und Hermine Hedwig Stumpf (Siehe auch: Schlag nach bei Stuber).