Sportverein Innsbruck

SV Innsbruck
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Voller Name Sportverein Innsbruck
Gegründet 10. April 1905
als Fußball Innsbruck
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Sportanlage Wiesengasse
Plätze 500
Präsident Gerhard Grosch
Trainer Hans Glabonjat
Liga Tiroler Liga
2008/09 12
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der Sportverein Innsbruck ist ein österreichischer Fußballverein aus der Landeshauptstadt Innsbruck in Tirol und entstammt dem Fußball Innsbruck und gilt als der älteste Fußballklub Westösterreichs.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 10. April 1905 wurde in Innsbruck der Fußballverein Fußball Innsbruck gegründet. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde am 28. Februar 1919 eine Generalversammlung abgehalten, auf der die Namensänderung - nachdem eine Leichtathletiksektion beschlossen wurde - auf Sportverein Innsbruck (SVI) erfolgte. Der SVI war ein Gründungsmitglied des Tiroler Fußballverbandes, der am 5. September 1919 gegründet wurde.

Im Jahr 1920 erfolgte der geschlossene Beitritt der SVI-Mitglieder zum Innsbrucker Turnverein (ITV), und spielte fortan unter dem Namen Sportabteilung des ITV. 1920/21 und in der einrundigen Meisterschaft 1922 holte die Sportabteilung des ITV den Meistertitel. Durch die immer mehr in der Vordergrund tretenden Spannungen, hervorgerufen durch das Bestehen des Deutschen Turnerbundes auf den Arierparagraphen, erfolgte der geschlossene Austritt der Fußballer aus dem ITV, und die Umbenennung in Sportverein Innsbruck, unter dessen Namen der Verein wieder ab 3. Dezember 1922 auftrat.[1] In den Spielsaisonen von 1922/23 bis 1926/27 gelang es der Kampfmannschaft, den Titel des Tiroler Meisters ohne Unterbrechung zu gewinnen. Erst 1947 gelang es dem Sportverein Innsbruck erneut, den Titel des Tiroler Meisters zu gewinnen.

In den folgenden Jahren wurde viel in Nachwuchsarbeit investiert und dies bescherte dem SVI in den 1950er und frühen 1960er Jahren zahlreiche Titel bei Schüler- und Jugendmeisterschaften. In den Jahren 1972 und 1974 wurde der Sportverein nach ein paar wechselhaften Spielsaisonen erneut Tiroler Meister und stieg in die Regionalliga West auf. Aufgrund finanzieller und sportlicher Belastungen beschloss man zu dieser Zeit, eine Spielgemeinschaft mit dem Innsbrucker Sportklub (ISK) einzugehen. Diese Fußballehe bezog sich jedoch nur auf die Kampfmannschaften.

1976 trat der Eisenbahner Sportverein (ESV) der Spielgemeinschaft bei, daraufhin wurde der Vereinsname unter Einbeziehung des Hauptsponsors in SPG Raika Innsbruck umbenannt. In dieser Konstellation folgte in der Saison 1978/79 der Titel in der Alpenliga und die Qualifikation für die 2. Division der Bundesliga. Dort errang man gegen SSW Innsbruck im Lokalderby ein 1:1-Remis vor 15.000 Zuschauern. Schlussendlich belegte die SPG Raika Innsbruck den 4. Tabellenplatz.

Im Sommer 1980 wurde investiert und Spieler verpflichtet (Dietmar Constantini, Günther Caha, Wolfgang Schwarz, im Herbst auch noch Hans Pirkner und Peter Koncilia), mit denen sich der Verein eine Leistungssteigerung erwartete, um im Aufstiegskampf mitzumischen. Nachdem das große Ziel - der Aufstieg in die höchste Spielklasse - klar verfehlt wurde, folgte im Jahr 1982 die Auflösung der Spielgemeinschaft und der Zerfall in die einzelnen Trägervereine. Beim SVI entschied man sich für einen Neubeginn und startete in der kommenden Saison in der 1. Klasse West. In den darauffolgenden Jahren gelang dem Sportverein der Ligadurchmarsch mit dem Meistertiteln in der 1. Klasse West (1985/86), Gebietsliga West (1987/88) und der Landesliga West 1988/89. In der Spielsaison 1989/90 spielte der SVI wieder in der Tiroler Liga und erreichte sensationell den Vizemeistertitel.

Nach 14 Jahren in der Tiroler Liga stieg der SVI in der Saison 2002/03 die Landesliga West ab, konnte jedoch 2003/04 mit Trainer Alois Heissenberger und Co-Trainer Horst Heissenberger den erneuten Aufstieg feiern. In den letzten Spielsaisonen landete der SVI jeweils im Mittelfeld der Telesystem Tirol Liga.

Seit Sommer 2008 gibt es auch eine Damenmannschaft: Gegründet wurde die Mannschaft von Christian Dorner. In der ersten Saison der Frauenliga West erreichten sie den dritten Platz.

Titel und Erfolge

  • 1x Meister Alpenliga (als SPG Raika Innsbruck)
  • 9x Meister Tiroler Liga (3x als SPG Raika Innsbruck)
  • 2x Meister Landesliga West
  • 1x Meister Gebietsliga West
  • 1x Meister 1. Klasse Mitte
  • 1x Meister 2. Klasse Mitte
  • 1x Vizemeister Tiroler Liga
  • 1x Innsbrucker Stadthallenmeister

Bekannte Spieler

Der mehrfache Nationalspieler sowie österreichische Meister, Michael Baur begann seine Fußballkarriere beim Sportverein Innsbruck, wo er von Meistertrainer Ernst Happel entdeckt wurde und zum FC Swarovski Tirol geholt wurde. Er startete dort seine Profikarriere.

Weblinks

Fußnoten

  1. 75 Jahre Tiroler Fußballverband, 1994, S. 28