St. Kathrein im Burgenland

Blick auf Sankt Kathrein im Burgenland
Kirche in Sankt Kathrein im Burgenland

St. Kathrein im Burgenland (ungarisch: Pósaszentkatalin, kroatisch: Katalena) ist eine Ortschaft der österreichischen Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg, Bezirk Oberwart.

St. Kathrein im Burgenland wird erstmals im Jahre 1378 als „Posafalva“ genannt. Im 17. Jahrhundert wurde die Heilquelle bei der Magdalenakapelle von vielen Wallfahrern besucht, da ihr gewisse Wunder zugeschrieben wurden.

Der Ort wurde im 16. Jahrhundert von Kroaten neu besiedelt. Bis in die Zwischenkriegszeit überwog das kroatische Bevölkerungselement, seither ist das Kroatentum stark rückgängig bzw. ist es im Verschwinden.

Literatur

  • Stefan Geosits (Hg.): Die burgenländischen Kroaten im Wandel der Zeit. Edition Tusch, Wien 1986, ISBN 3-85063-160-5.
  • Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten in Österreich, Ungarn, Mähren und der Slowakei. BoD. 2008. ISBN 978-3-8370-4278-8.

47.13888888888916.415Koordinaten: 47° 8′ N, 16° 25′ O