St. Pankraz (Oberösterreich)

St. Pankraz
Wappen von St. Pankraz
St. Pankraz (Oberösterreich) (Österreich)
St. Pankraz (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Kirchdorf an der Krems
Kfz-Kennzeichen: KI
Fläche: 47,15 km²
Koordinaten: 47° 46′ N, 14° 13′ O47.76514.209444444444531Koordinaten: 47° 45′ 54″ N, 14° 12′ 34″ O
Höhe: 531 m ü. A.
Einwohner: 349 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 7,4 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4572
Vorwahl: 07565
Gemeindekennziffer: 4 09 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Pankraz 1
4572 St. Pankraz
Website: www.st-pankraz.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Degelsegger (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(9 Mitglieder)
5
2
2
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde St. Pankraz im Bezirk Kirchdorf an der Krems
Edlbach Grünburg Hinterstoder Inzersdorf im Kremstal Kirchdorf an der Krems Klaus an der Pyhrnbahn Kremsmünster Micheldorf in Oberösterreich Molln Nußbach Oberschlierbach Pettenbach Ried im Traunkreis Rosenau am Hengstpaß Roßleithen St. Pankraz Schlierbach Spital am Pyhrn Steinbach am Ziehberg Steinbach an der Steyr Vorderstoder Wartberg an der Krems Windischgarsten OberösterreichLage der Gemeinde St. Pankraz (Oberösterreich) im Bezirk Kirchdorf an der Krems (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Mesnerhaus, Pfarrkirche und Pfarrhof
Mesnerhaus, Pfarrkirche und Pfarrhof
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

St. Pankraz[1](auch Sankt Pankraz) ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Kirchdorf an der Krems im Traunviertel mit 349 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Windischgarsten.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

St. Pankraz liegt auf 531 m Höhe im Traunviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,7 km und von West nach Ost 8,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 47,1 km². 70,3 % der Fläche sind bewaldet und 8,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: St. Pankraz. St. Pankraz gehört zur Tourismusregion Pyhrn-Priel.

Nachbargemeinden

Molln
Klaus an der Pyhrnbahn Nachbargemeinden
Hinterstoder Vorderstoder Roßleithen

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Grün geteilt durch einen blauen, silbern bordierten, schräglinken Wellenbalken, begleitet nach der Figur oben von einem silbernen Schwert, unten von einem silbernen Tannenzapfen. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot.

Der Schrägfluss deutet auf die das Gemeindegebiet von Südosten nach Nordwesten querende Teichl. Der hl. Pankratius, Kirchenpatron und Ortsnamengeber, ist durch das Schwert in der oberen Hälfte des Wappens vertreten. Der mit holzigen Fruchtschuppen besetzte Tannenzapfen unterstreicht den Waldreichtum der Gemeinde mit 86 % forstwirtschaftlicher Nutzung der produktiven Fläche.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 372 Einwohner, 2001 dann 390 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche des hl. Pankratius: Die im Jahr 1462 erbaute Pfarrkirche besitzt eine barocke Einrichtung. Das Hochaltarbild stellt die Enthauptung des hl. Pankratius dar. Beiderseits des Langhauses befinden sich netzrippengewölbte Kapellenanbauten. Die Seitenaltäre zeigen Gemälde von Bartolomeo Altomonte aus dem Jahre 1763.

Wilderermuseum St. Pankraz: Die nach den Ideen des Kulturwissenschaftlers Roland Girtler gestaltete Ausstellung zeigt die geschichtlichen und sozialen Hintergründe der Wilderei. Bekannte Wildererschicksale und die legendäre Wildererschlacht von Molln werden ebenfalls dokumentiert.

Nationalpark-Kalkalpenradweg

Der Nationalpark-Kalkalpenradweg (R31) hat seinen Startpunkt im Zentrum von St. Pankraz. Der Radweg führt durch das Tal der Teichl nach Roßleithen und weiter nach Windischgarsten. Nach einer Fahrt über den Hengstpass endet der Radweg nach 45 km bei der Einmündung in den Hintergebirgsradweg bei Unterlaussa.

Güterweg Hannes Trinkl in St. Pankraz

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

St. Pankraz ist der Heimatort von Hannes Trinkl (*1968): Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann Hannes Trinkl die Bronzemedaille in der Abfahrt. Höhepunkt seiner Laufbahn war der Weltmeistertitel in der Abfahrt bei den Skiweltmeisterschaften 2001 in St. Anton am Arlberg. Im Jahr 2004 beendete Hannes Trinkl seine aktive Karriere.

Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde

Weblinks

 Commons: Sankt Pankraz, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien