Stadl an der Mur

Stadl an der Mur
Wappen von Stadl an der Mur
Stadl an der Mur (Österreich)
Stadl an der Mur
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 106,34 km²
Koordinaten: 47° 5′ N, 13° 58′ O47.08333333333313.966666666667884Koordinaten: 47° 5′ 0″ N, 13° 58′ 0″ O
Höhe: 884 m ü. A.
Einwohner: 1.006 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 9,46 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8862
Vorwahl: 03534
Gemeindekennziffer: 6 14 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 120
8862 Stadl an der Mur
Politik
Bürgermeister: Erich Moser (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
9
5
1
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Stadl an der Mur im Bezirk Murau
Dürnstein in der Steiermark Frojach-Katsch Krakaudorf Krakauhintermühlen Krakauschatten Kulm am Zirbitz Laßnitz bei Murau Mariahof Mühlen Murau Neumarkt in Steiermark Niederwölz Oberwölz Stadt Oberwölz Umgebung Perchau am Sattel Predlitz-Turrach Ranten Rinegg Sankt Blasen Sankt Georgen ob Murau Sankt Lambrecht Sankt Lorenzen bei Scheifling Sankt Marein bei Neumarkt St. Peter am Kammersberg St. Ruprecht-Falkendorf Scheifling Schöder Schönberg-Lachtal Stadl an der Mur Stolzalpe Teufenbach Triebendorf Winklern bei Oberwölz Zeutschach SteiermarkLage der Gemeinde Stadl an der Mur im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Stadl an der Mur ist eine Gemeinde mit 1006 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geografische Lage

Stadl liegt im oberen Murtal.

Nachbargemeinden

An Stadl an der Mur grenzen (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) die Gemeinden

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die vier Ortschaften Paal (160), Sonnberg (95), Stadl an der Mur (609) und Steindorf (268 Einwohner, Stand 2001). Die Gemeinde Stadl besteht aus einer einzigen Katastralgemeinde.

Geschichte

Der Ort bestand schon zur Römerzeit unter dem Namen Graviacae. Im Mittelalter waren der Salzbergbau und die Stahlerzeugung prägend für den Ort. Die politische Gemeinde Stadl wurde 1849/50 errichtet.[1] Heute ist Stadl ein Sommer- und Wintertourismusort.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl von Stadl an der Mur blieb seit 1869 weitgehend gleich. Den niedrigsten Stand erreichte sie bei der Volkszählung 1900 mit 965 Personen, den höchsten 1951, als 1.320 gezählt wurden.

Religionen

Die Einwohner gehören ganz überwiegend (93,7 %) der römisch-katholischen Kirche an; 2,9 % sind evangelisch. Andere Religionsgemeinschaften haben weniger als 1 % Anhänger. Ohne religiöses Bekenntnis sind 2,4 %.

Stadl ist Sitz einer römisch-katholischen Pfarre.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Spätgotische Pfarrkirche
  • Renaissanceschloss Goppelsbach (errichtet ab 1587)[2].

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch Stadl führt die Murauer Straße (B 97) von Predlitz nach Murau. Nach Süden verbindet eine Landesstraße über den Flattnitzpass Stadl mit der Kärntner Gemeinde Glödnitz.

Die Gemeinde ist durch den Bahnhof Stadl der Murtalbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Ansässige Unternehmen

Stadl an der Mur ist ein zweisaisonaler Tourismusort mit etwa 17.000 Übernachtungen. Neben dem Baugewerbe gibt es ein Munitionslager und ein Ausbildungsheim des Bundesheers. 2004 wurden zwei Unternehmen bei Großbränden schwer geschädigt, ein Betrieb in dem Fertigteilhäuser produziert werden wurde wieder aufgebaut. Infrastrukturmäßig ist Stadl eine der wenigen gut ausgestatteten Ortschaften im Bezirk (Arzt, Kindergarten gebaut 2006, Volks-Hauptschule, Seniorenheim gebaut 2005, Freizeitanlage mit Badteich, KFZ- und Landmaschinenwerkstätte, Kaufhäuser: Bäckerei, Fleischerei, Nah & Frisch, Campingplatz, 4 Gasthäuser)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter von Stadl

Einzelnachweise

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  2. Gerhard Stenzel: Von Schloss zu Schloss in Österreich. Kremayr & Scheriau, Wien 1976, ISBN 3-218-00288-5, S. 177

Weblinks

 Commons: Stadl an der Mur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien