Stadtbahnbögen

Stadtbahnbogen am S-Bahnhof Hackescher Markt in Berlin
Wiener Verbindungsbogen zwischen Nußdorfer Straße und Friedensbrücke

Als Stadtbahnbögen bezeichnet man die halbrunden Viadukte unterhalb einer städtischen Schienentrasse. Gebräuchlich ist der Begriff in Wien und Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Wien

Besonders viele Stadtbahnbögen finden sich auf der ehemaligen Stadtbahnstrecke am West-Gürtel zwischen den Stationen Längenfeldgasse und Heiligenstadt.

Ursprünglich befanden sich in den Stadtbahnbögen unzählige Handwerksbetriebe, welche jedoch im Laufe der Zeit verschwanden. Die Stadtbahnbögen standen daraufhin jahrzehntelang leer. Ende der 1990er setzte die Stadt Wien eine Initiative zur Wiederbelebung der Stadtbahnbögen, worauf sich im Bereich des 8. und 9. Bezirks einige Szenelokale und erneut Handwerksbetriebe ansiedelten. Genutzt wurde dabei unter dem Namen URBAN Wien - Gürtel Plus die EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN.

Auch entlang des Donaukanals sollen zwischen dem Bahnhof Wien Spittelau und dem Zaha-Hadid-Haus 13 Bögen als Teil einer neu zu schaffenden Kunst- und Gastronomiemeile bis Herbst 2009 revitalisiert werden.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Donaukanal: Belebung der Stadtbahnbögen (ORF Wien, 6. Oktober 2008)

Weblinks

48.22694444444416.349722222222Koordinaten: 48° 13′ 37″ N, 16° 20′ 59″ O