Stefan Maierhofer

Stefan Maierhofer

Stefan Maierhofer in seinem ersten Spiel für Salzburg

Spielerinformationen
Geburtstag 16. August 1982
Geburtsort GablitzÖsterreich
Größe 202 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1990–1996
1996–2001
SV Gablitz
FC Tulln
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2001–2002
2002–2003
2003–2005
2005–2007
2006
2007
2007–2008
2008–2009
2009–2011
2010
2010–2011
2011–
FC Tulln
First Vienna FC 1894
SV Langenrohr
FC Bayern München II
FC Bayern München
TuS Koblenz
SpVgg Greuther Fürth
SK Rapid Wien
Wolverhampton Wanderers
Bristol City (Leihe)
MSV Duisburg (Leihe)
FC Red Bull Salzburg
19 (12)
18 0(2)
53 (26)
42 (21)
2 0(0)
14 0(3)
10 0(2)
49 (31)
9 0(1)
3 0(0)
27 0(8)
39 (15)
Nationalmannschaft2
2008– Österreich 19 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 15. Dezember 2012
2 Stand: 11. Oktober 2011

Stefan Maierhofer (* 16. August 1982 in Gablitz) ist ein österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Stürmers. Seit 2011 steht er beim FC Red Bull Salzburg in der österreichischen Bundesliga unter Vertrag.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Vereine

Vom achten bis vierzehnten Lebensjahr spielte Maierhofer für seinen Heimat- und Jugendverein SV Gablitz und bis zum 20. Lebensjahr beim FC Tulln, für den er – nach seiner Jugendzeit – eine Saison lang im Punktspielbetrieb in der 1. Landesliga zum Einsatz kam. Zur Saison 2002/03 wechselte er zum Regionalligisten First Vienna FC 1894, dem ältesten Fußballverein Österreichs, den er allerdings nach nur einer Spielzeit verließ. Beim Landesligisten SV Langenrohr avancierte der gelernte Koch zum Leistungsträger und erzielte in zwei Viertliga-Spielzeiten 26 Tore.

Zur Saison 2005/06 wechselte der junge Österreicher nach Deutschland in die Regionalliga-Mannschaft des FC Bayern München, in der er zum Mannschaftskapitän aufstieg und mit 21 Toren in 42 Spielen eine beachtliche Trefferquote erzielte.

Nach Einzug ins Trainingslager der Profimannschaft vor Saisonbeginn 2006/07 debütierte er am 28. Oktober 2006 (9. Spieltag) beim 2:0-Sieg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt durch Einwechslung in der 88. Minute für Claudio Pizarro in der Bundesliga. Mit diesem Einsatz gehört er gemeinsam mit Jan Koller und Stefan Brasas zu den Bundesligaspielern, die mit 202 cm die größte Körperlänge aufweisen.

Noch vor Ablauf der Saison 2006/07 verließ er die zweite Mannschaft der Bayern und erhielt ab 1. Februar 2007 die Spielberechtigung für den Zweitligisten TuS Koblenz. In der Folgesaison spielte er bis 7. Jänner 2008 nur zehnmal für den Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth, bevor er in seine Heimat zurückkehrte.

Mit Einwechslung in der 57. Minute für Mario Bazina am 16. Februar 2008 (24. Spieltag) debütierte er für den Bundesligisten SK Rapid Wien, der beim SK Austria Kärnten mit 2:0 gewann. Sein erstes Tor erzielte er am 2. März 2008 (27. Spieltag) beim 2:0-Sieg im Auswärtsspiel bei Sturm Graz. Am Ende der Saison, in der er in elf Spielen sieben Tore erzielte, gewann er mit der Mannschaft den Meistertitel. In der Folgesaison wurde er mit 35 Einsätzen und 23 erzielten Treffern Zweiter der Meisterschaft.

Nach nur drei absolvierten Spielen zu Beginn der Saison 2009/10 wechselte Maierhofer nach England zum Erstliga-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers[1][2][3][4], für den er in seinem ersten Spiel am 12. September 2009 (5. Spieltag) bei der 1:3-Niederlage bei den Blackburn Rovers das einzige Tor erzielte. Im März 2010 wechselte Maierhofer leihweise für einen Monat zum Zweitligisten Bristol City, für den er dreimal zum Einsatz kam. Am 3. April 2010 (33. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden gegen Nottingham Forest – in der 82. Minute eingewechselt – musste er den Part des verletzten Torhüters übernehmen, da bereits drei Feldspieler eingewechselt waren. Da sich der Zweitligist gegen die Verlängerung der Ausleihe entschied, kehrte Maierhofer nach seinem letzten Spiel am 10. April (43. Spieltag) beim 1:0-Sieg über Swansea City nach Wolverhampton zurück.

Für die Spielzeit 2010/11 wurde er im August 2010 an den deutschen Zweitligisten MSV Duisburg ausgeliehen[5] und kam am 22. des Monats (1. Spieltag), beim 3:1-Auswärtssieg gegen den VfL Osnabrück, auch zu seinem ersten Einsatz. Beim 4:1-Heimsieg über den FC Ingolstadt 04 am 28. August 2010 (2. Spieltag) gelang ihm ein Doppelpack.[6]

Mit dem MSV Duisburg erreichte er das Finale des DFB-Pokals 2010/11, wozu Maierhofer mit vier Treffern im Laufe des Wettbewerbs erheblich beigetragen hatte. Beim 2:1-Sieg im Halbfinale gegen den Zweitligakonkurrenten FC Energie Cottbus gelang ihm der Treffer zum 1:0. Bei der 0:5-Finalniederlage des MSV gegen den FC Schalke 04 wurde Maierhofer allerdings aufgrund einer noch nicht vollständig auskurierten Fußverletzung nicht eingesetzt.

Maierhofer kehrte vorerst nach England zurück, da der MSV Duisburg die finanziellen Mittel für eine Verpflichtung nicht aufbringen konnte. Im August 2011 wechselte er für rund eine Million Euro zurück in die österreichische Bundesliga zum FC Red Bull Salzburg. In Salzburg trägt er wieder die Rückennummer 9 und soll dort den erfolglosen Joaquín Boghossian ersetzen.

Nationalmannschaft

Maierhofer wurde im April 2008 von Josef Hickersberger aufgrund der guten Leistungen in der Meisterschaft in den erweiterten Kader für die Europameisterschaft 2008 im eigenen Land nominiert, aber infolge der für das Turnier begrenzten Anzahl an Spielern nicht berücksichtigt. Unter Karel Brückner, der die Nachfolge von Hickersberger antrat, kam Maierhofer am 20. August 2008 beim 2:2-Unentschieden im Test-Länderspiel gegen Italien zu seinem ersten Einsatz im Nationaltrikot. Sein erstes Tor gelang ihm am 5. September 2009 beim 3:1-Sieg über die Färöer-Inseln im Rahmen der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010.

Spielweise

Maierhofer gilt als technisch weniger starker Spieler, eine Schwäche, der er sich selbst bewusst ist.[7] Dies macht er oft mit seinem Einsatz wett. Kopfballspiel zählt trotz seiner Größe von 2,02 Metern nicht zu seinen Stärken.

Erfolge

Maierhofer als Spieler des SK Rapid Wien

Sonstiges

Aufgrund eines erlittenen Nasenbeinbruchs musste er lange Zeit eine Spezialmaske tragen, die ihm den Beinamen „Phantom von Hütteldorf“ einbrachte.

Ende Jänner 2009 war er für eine Folge Gastjuror bei Austria’s Next Topmodel.[8]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stürmerwechsel bei Rapid auf skrapid.at
  2. Maierhofers Traum von England wird wahr
  3. Auch Maierhofer verabschiedet sich, sport.orf.at
  4. Wolves capture striker Maierhofer
  5. Maierhofer da: 202 Zentimeter für den MSV-Sturm!, msv-duisburg.de, 3. August 2010
  6. Maierhofer als König der Lüfte, kicker.de
  7. Wenn ich dribble, schaut es halt nicht so gut aus, derstandard.at, 30. November 2011
  8. Trotzkopf Larissa beleidigt die Jury krone.at, abgerufen am 20. November 2010