Stefan Tauschitz

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Stefan Tauschitz (* 9. Juli 1889 in Hörtendorf; † 29. März 1970 in Klagenfurt) war ein österreichischer Botschafter und Landbundfunktionär.

Leben

Er besuchte die Realschule in Klagenfurt und die Technische Hochschule in Wien. Von 1914 bis 1918 wurde er im ersten Krieg eingesetzt, in Serbien verwundet und zum Hauptmann befördert. Er war Obmann der Brennereigenossenschaft. 1927 wurde er Mitglied des Landbundes. 1927 wurde er in den Kärntner Landtag gewählt, dem er vom 27. Oktober 1931 bis 20. Oktober 1932 vorsaß. Von 1927 bis 1933 saß er im Nationalrat, wo er 1932 dritter Präsident war. Am Jänner 1933 designiert und erhielt am 6. Februar 1933 das Agreement der Reichsregierung. Stefan Tauschitz als Gesandter in Berlin und Kaunas'7) beim Bundespräsidenten zu erwirken Am 7. Mai 1945 übergab Friedrich Rainer seine Amtsgeschäfte an einen Vollzugsausschuss. Vorsitzender dieses Ausschusses war ein Sozialdemokrat Hans Piesch, sein Stellvertreter war Stefan Tauschitz. Die Briten nahmen diese „Landesregierung" vorerst zwar zur Kenntnis, waren aber nicht bereit, sie anzuerkennen. Am 4. Februar 1953 wurde er in Buenos Aires zum außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter aufgewertet. Von 20. März 1954 bis 31. März 1955 war er außerordentlicher Gesandter in Athen. Am 31. Dezember 1954 wurde er in den dauerhaften Ruhestand versetzt. Am 28.Feber 1955 endete das Dienstverhältnis als Ruhestandsbeamter.[1]

Vorgänger Amt Nachfolger
Felix Frank österreichischer Botschafter in Deutschland
1933–1938
Josef Schöner
Österreichischer Botschafter in Kaunas
13. bis 18. Februar 1937
Otto Günther österreichischer Botschafter in Argentinien
1950–1954
Max Löwenthal-Chlumecky
Paul Winterstein österreichischer Gesandter in Griechenland
1954–1955
Robert Friedinger-Pranter

Einzelnachweise

  1. H. Wendler, Biographisches Register, Band 2 S. 722