Steinberg (Wien)

Steinberg
Grünfläche am Nordhang des Steinbergs

Grünfläche am Nordhang des Steinbergs

Höhe 257 m ü. A.
Lage Wien, Österreich
Gebirge Wienerwald
Geographische Lage 48° 9′ 14″ N, 16° 16′ 57″ O48.15386111111116.282388888889257Koordinaten: 48° 9′ 14″ N, 16° 16′ 57″ O
Steinberg (Wien) (Wien)
Steinberg (Wien)

Der Steinberg ist ein 257 m hoher Berg im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing.

Geographie

Der Steinberg befindet sich im Bezirksteil Mauer zwischen dem Rosenhügel im Norden und dem Sauberg im Süden. Der westliche Teil des Steinbergs wird auch als Reiterberg bezeichnet. Der Steinberg gehört zur geologischen Stufe des Sarmatiums.[1]

Unter der Bezeichnung Steinberg existiert ferner ein acht Zählsprengel umfassender Zählbezirk der amtlichen Statistik. Dieser umfasst neben dem Berg selbst weitere Gebiete wie den Südhang des Rosenhügels.[2]

Geschichte

Der Steinberg, zwischen den alten Ortszentren von Mauer und Atzgersdorf gelegen, war zunächst kaum verbaut und wurde landwirtschaftlich genutzt. 1867 wurde der heutige Friedhof Mauer am Reiterberg geweiht. Zwischen 1870 und 1873 wurden für die Wiener Wasserversorgung zwei Aquädukte der I. Wiener Hochquellenwasserleitung errichtet. Der Aquädukt Mauer überquert die Endresstraße im Tal zwischen Steinberg und Sauberg, der Aquädukt Speising die Tullnertalgasse im Rosenberggraben zwischen Steinberg und Rosenhügel. Die großflächige Bebauung mit Wohngebäuden setzte erst im 20. Jahrhundert ein. 1979 wurde am schon in Atzgersdorf gelegenen Südosthang des Steinbergs das städtische Sommerbad Höpflerbad an Stelle einer privaten Badeanstalt errichtet.[3] Seit 1993 befindet sich mit dem Mariapolizentrum Am Spiegeln ein Bildungshaus der Fokolar-Bewegung am Steinberg.[4]

Einzelnachweise

  1. Friedrich Brix: Kurze geologische Betrachtungen über den 23. Wiener Bezirk, Liesing. In: Ferdinand Opll: Liesing: Geschichte des 23. Wiener Gemeindebezirks und seiner alten Orte. Jugend und Volk, Wien 1982, ISBN 3-7141-6217-8. S. 230
  2. Ortsverzeichnis 2001 Wien, hrsg. v. Statistik Austria, Wien 2005, S. 101
  3. http://www.wien.gv.at/freizeit/baeder/uebersicht/sommerbaeder/hoepflerbad.html, abgerufen am 16. November 2008
  4. http://www.amspiegeln.at/archiv.php?lang=deutsch&nr=25&arch=yes, abgerufen am 16. November 2008