Steinbruch Lauster (Krastal)

Der Steinbruch Lauster im Krastal ist ein Marmorsteinbruch, der auch als Veranstaltungsort dient.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Steinbruchs

Das Steinbruchunternehmen Lauster hatte seine Wurzeln in Bad Cannstatt, wo vor allem Travertin abgebaut und verarbeitet wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschloss Lauster auch Abbaugebiete von Marmor in Kärnten und Osttirol.[1] Noch heute baut die Lauster Steinbau GmbH im Krastal Marmor ab.[2]

Symposien und Ausstellungen

Beim Bildhauerinnen- und dem 42. Bildhauersymposion Krastal 2009 wurde der Krastaler Marmor des Steinbruchs für zahlreiche Skulpturen genutzt.[3] Im Juli 2010 war der Steinbruch Schauplatz des Symposions keen on experimenting des 43. Bildhauersymposions Krastal.[4] Aber auch schon früher hatten Bildhauersymposien und Ausstellungen in dem Steinbruch stattgefunden. So war etwa Max M. Seibalds Ausstellung Traffic Session II 2003 im Steinbruch Lauster zu sehen und Sonja Hollauf zeigte 2004 ihre Werke an dieser Stelle.[5]

Theater

Der Steinbruch dient seit 2005[6] auch bei Theateraufführungen als Naturkulisse. 2007 wurde hier die Gegendtaler Passion von Gerhard Reichmann uraufgeführt,[7] 2009 und 2010 war Nathan der Weise im Steinbruch Lauster zu sehen.[8][9] Die Spielstätte bietet Platz für 300 Zuschauer.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.pronaturstein.at/naturstein-fachbetriebe.htm
  2. http://www.naturstein.at/fachbetriebe/verzeichnis_Vereinigung_Oesterreichischer_Natursteinwerke.pdf
  3. http://www.krastal.com/aktuelles.php?aktuelles=6
  4. http://www.krastal.com/aktuelles.php?aktuelles=11
  5. http://www.sonjahollauf.com/ausstellungsliste.html
  6. http://www.neuebuehnevillach.at/pages/presseinfo.php?id_detail=77
  7. http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20070710_TPT0001
  8. http://www.villach.at/inhalt/45728_49116.htm
  9. http://www.meinoberoesterreichheute.at/nachrichten/kultur/regional/19032

46.67520713.802862Koordinaten: 46° 40′ 31″ N, 13° 48′ 10″ O