Steinegg (Gemeinde Altenburg)

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Steinegg (Gemeinde Altenburg) (Rotte)
Ortschaft Steinegg
Katastralgemeinde Steinegg
Verwaltungssprengel
Steinegg (Gemeinde Altenburg) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Horn (HO), Niederösterreich
Pol. Gemeinde Altenburg
Koordinaten 48° 38′ N, 15° 34′ O48.62706615.56016302Koordinaten: 48° 38′ N, 15° 34′ Of1
Höhe 302 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 48 (2001)
Fläche d. KG 2,95 km²dep1
Postleitzahl A-3591f1
Vorwahl +43/02982f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03901
Katastralgemeindenummer 10059
Zählbezirk/Zählsprengel Steinegg (31101 002)
Bild
Ortskapelle von Steinegg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

Steinegg ist ein Ort und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Altenburg (Niederösterreich) im Bezirk Horn in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort liegt im Kamptal zwischen Rosenburg und Wegscheid. Die Seehöhe in der Ortsmitte beträgt 302 Meter. Die Fläche der Katastralgemeinde umfasst 2,95 km². Die Einwohnerzahl beläuft sich auf 48 Einwohner (Stand: 2001).

Postleitzahl

Steinegg hat die Postleitzahl 3591.

Bevölkerungsentwicklung[1]

Bevölkerungsentwicklung von Steinegg (Gemeinde Altenburg) zwischen 1794 und 2001
1794 1830 1869 1951 1961 1971 1991 2001

106

95 90 56 50 51 46 48

Geschichte

Blick auf Steinegg, Ansichtskarte um 1900.

Der Ort wurde 1210 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Kolo von Steinekke die Burg besaß. Im 14. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Maissau und kam 1428 an Herzog Albrecht V. von Österreich. Wohl noch im gleichen Jahrhundert verfiel sie zur Ruine.[2]

Im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte sich Steinegg zu einer kleinen Sommerfrische. Nach 1945 konnte der Ort nicht mehr an diese anschließen. Veränderte Reisegewohnheiten, aber auch der Bau der Kamptal-Stauseen, der zu einem starken Temperaturrückgang des von zahlreichen Badeanstalten gesäumten Kamps führte, entzogen dem Tourismus im Kamptal seine wichtigsten Grundlagen.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ruine Steinegg

Die Ruine ist ausgehend vom Gasthaus Ruinenwirt auf einem kurzen Fußweg erreichbar. Erhalten haben sich Reste des Bergfrieds sowie der Hauptburg mit Rundbogenfenstern.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Ort liegt an der Landesstraße 8044 von Fuglau nach St. Leonhard am Hornerwald. Der Ort ist nicht an den ÖPNV angeschlossen. Der nächstgelegenen Bahnhof der ÖBB ist Rosenburg an der Kamptalbahn.

Literatur

  • Josef Krelowetz: Steinegg. In: Das Waldviertel 24. Jg., H. 1-3 (1975), S. 20-22.
  • Franz Rauscher: Die Reithmühle bei Steinegg am Kamp. In: Das Waldviertel 1. Jg., H. 10 (1952), S. 10-14.

Einzelnachweise

  1. Historisches Ortslexikon Niederösterreich, Teil 2, S. 34.
  2. Franz Eppel: Das Waldviertel. Seine Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen. 8. Aufl., Salzburg 1984, S. 214. ISBN 390017301X
  3. Susanne Hawlik: Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft. Wien-Köln-Weimar 1995. ISBN 978-3-205-98315-6.
  4. www.altemauern.heimat.eu

Weblinks