Stephan Helmich

Stephan Helmich, in der Literatur auch als Hellmich, Helwik, Helwek, Helwig und Hellig bezeichnet (* um 1734 in Zinnwald, Böhmen, heute Cínovec, Tschechien; † 10. Februar 1812 in St. Marx (Wien)), war ein österreichischer Klavier- und Orgelbauer. Am 6. Februar 1779 legte er in Wien den Bürgereid ab; er verstarb mittellos.[1]

Helmich war vorwiegend für den Servitenorden tätig. Nachgewiesen ist, dass er 1777 eine Orgel für die Wiener Servitenkirche (heute Roßauer Pfarrkirche) fertigte, die jedoch 1862 durch einen Neubau ersetzt wurde. 1778 baute er eine Orgel mit 19 Register für die Servitenklosterkirche in Mariahilfberg bei Gutenstein und 1782 eine 17-registrige Orgel für die Servitenklosterkirche in Maria Langegg, heute zur Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald gehörend.[1]

Orgel der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Geburt in der niederösterreichischen Ortschaft Maria Langegg.

Literatur

  • Günter Lade: Orgeln in Wien. Lade, Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0.
  • Karl Schütz: Der Wiener Orgelbau in der zweiten Hälfte des 18. Jh. Diss. Notring, Wien 1969, DNB 458896527.

Einzelnachweise

  1. a b Oesterreichisches Musiklexikon. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9 (Band 2).