Stephan Schmidt-Wulffen

Stephan Schmidt-Wulffen (* 20. Juni 1951 in Witten / Ruhrgebiet) ist Kunsttheoretiker und Kurator für zeitgenössische Kunst. Er war Direktor des Kunstvereins in Hamburg und war von 2002 bis 2011 Rektor der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Stephan Schmidt-Wulffen studierte Sprachwissenschaft und Philosophie in Köln, dann bis 1982 in Konstanz. Von 1985 bis 1987 studierte er zusätzlich Kommunikationsdesign in Wuppertal, wo er 1987 mit der Arbeit „Spielregeln – Tendenzen der Gegenwartskunst“ promovierte.

Schmidt-Wulffen arbeitete von 1982 bis 1992 als freier Journalist und Kunstkritiker. Von 1988 bis 1992 hatte er eine Lehrtätigkeit an der HFBK Hamburg inne. Von 1992 bis 2000 war er Direktor des Kunstvereins in Hamburg, in seine Amtszeit fiel somit der Umbau und Umzug in das heutige Gebäude am Klosterwall. 1995 wurde er an der HFBK Hamburg zum Professor (Teilzeit) berufen.

Nach einer Gastprofessur 2000/2001 im Fachbereich Visual Arts an der Columbia University in New York wurde er im April 2002 zum Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien gewählt. Schmidt-Wulffen lebt und arbeitet in Wien.

2012 erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.[1]

Einzelnachweise

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • PERFEKTIMPERFEKT – Wege zur Kunst des 21. Jahrhunderts. modo-verlag, Freiburg im Breisgau 2001, ISBN 3-922675-47-6.
  • Spielregeln – Tendenzen der Gegenwartskunst. DuMont, Köln 1987, ISBN 3-7701-1805-7. (Auch als Dissertation vorgelegt.)

Weblinks