Synthesa

Synthesa Chemie Gesellschaft m.b.H
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Rechtsform GesmbH
Gründung 21. April 1966
Sitz Perg, Österreich
Leitung Peter Meraviglia-Crivelli (Gesellschafter), Wilhelm Bergsleitner (Vorsitz), Hermann Baschinger (Finanzen), Paul Lassacher (Technik), Josef Hackl (Vertrieb), Gerhard Enzenberger (Marketing)
Mitarbeiter 700 (2012)
Umsatz 172 Mio. Euro (2011)
Branche Erzeugung und Handes von Produkten des Baubedarfs und von Baunebenprodukten
Website www.synthesa.at

Synthesa ist ein österreichischer Konzern mit Sitz in Perg in Oberösterreich, dessen Unternehmen sich mit der industriellen Erzeugung und dem Handel von Bau-und Baunebenprodukten beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Die Unternehmensgruppe bezeichnet sich als österreichischer Marktführer beiBaufarben und als einer der führenden Herstellen von Wärmedämmverbundsystemen, Holzlasuren, Lacken, Klebern und Leimen, Tunnel-Beschichtungen und Korrosionsschutz.[1]

Neben dem Stammsitz in Perg bestehen Niederlassungen in den übrigen österreichischen Bundesländern. Produktionsstandorte sind Perg, Wels und Amstetten.[2]

Die Synthesagruppe ist seit 1966 Teil der Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stiftung & Co KG (DAW) und damit u. a. Schwesterunternehmen der Caparol-Firmengruppe und der Alsecco GmbH. Es handelt sich um Europas viertgrößtes Unternehmen in der Branche.

Historische Entwicklung der Produktpalette und Firmenstruktur

1946 begann die Synthesa im Wegscheid im Stadtteil Linz-Kleinmünchen mit der Herstellung eines Kesselstein-Lösungsmittels mit der Bezeichnung "Silitol" und entwickelt 1949 einen Kasein-Kaltleim, der unter dem Namen "Kaselit" in Österreich einen Marktanteil von 85 % erreichte.[3]

In den 1950er-Jahren brachte das Unternehmen den ersten Dispersions-Weißleim unter der Bezeichnung "Synturit" auf den Markt, dem unter der Bezeichnung "Kamalone" Pulverfarben und unter der Bezeichnung "Synmalon" Dispersionsprodukte folgten.

1961 übersiedelte die Synthesa nach Perg und produzierte Baufarben, Putze, Lacke, Leime und Schleifmittel. Nach dem Tod des Eigentümers, Gustav Hornberg, gelangte das Unternehmen in den Konzern der Deutschen Amphibolin-Werke.

Die eigenständige Weiterführung der Synthesa in Perg führte zu weiteren Produktentwicklungen wie einem wasserverdünnbaren Acryllack,Silikatfarben, Silikon-Emulsionsfarben, einem wasserverdünnbaren Korrosionsschutz-Lack, eines Lasuren-Programms und einem lösemittelfreien Boden-Wand-Decke-Kleber.

Mit der 1990 erfolgten mehrheitlichen und Beteiligung und späteren gänzlichen Übernahme des Perger Edelputz-Herstellers Fries, Burgholzer % Comp. Baustoffindustrie Ges.m.b.H. und dem Erwerb der Baufarben-Sparte von Herberts Austria entstand 1992 die Synthesa Gruppe, die 1995 den gestreiften Elefanten als Markenzeichen von der Caparol-Gruppe übernahm.

Die Wärme-Verbundsysteme und Putze werden seit 1997 unter dem Markennamen Capatect vertrieben und 2004 wurde eine Vollwärmeschutzarmierung auf Carbonbasis vorgestellt. Bereits 2007 wurde die Carbon-Produktreihe mit einer mikroporösen photokatalytischen Fassadenfarbe, einem Carbon-Putz und einer Schutzbeschichtung fortgesetzt.

Am Firmensitz der Synthesagruppe in Perg wurde 2005 das internationales Holzschutz-Kompetenzzentrum der Caparol-Gruppe eingerichtet und seit dem Erwerb der Avenarius Agro erstreckt sich die Produktpalette auch auf Bautenschutz, Korrosionsschutz, Beton- und Estrich-Vergütung, Holz- und Flammenschutz, Wand- und Bodenbeschichtungen, Industrieböden, Forst- und Pflanzenschutz.

2012 wurde in Perg in dem dort entstehenden Wirtschaftspark mit der Errichtung eines Dämmstoff-Werkes begonnen, wo ab 2013 Fassadendämmplatten aus EPS-F (Styropor) hergestellt werden sollen.[4]

Auszeichnungen, Zertifizierungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Synthesa-Gruppe
  2. Netzwerk Logistik
  3. Die Synthesa-Erfolgsstory
  4. Spatenstich für "Dalmatherm Dämmtechnik" - neues Dämmstoffwerk der Synthesa Gruppe im neuen Wirtschaftspark Perg-Machland