Theodor Mayer

Dieser Artikel befasst sich mit dem Historiker Theodor Mayer. Für den Schriftsteller siehe Theodor Heinrich Mayer; für andere Personen siehe Theodor Meyer.

Theodor Mayer (* 24. August 1883 in Neukirchen an der Enknach (Oberösterreich), Österreich-Ungarn; † 26. November 1972 in Salzburg) war ein österreichischer Historiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Theodor Mayer, Sohn eines Arztes, absolvierte 1901 am Gymnasium in Innsbruck die Matura. Von 1901 bis 1905 studierte er Geschichte an den Universitäten Florenz und Wien, ab 1903 am Institut für Österreichische Geschichtsforschung vor allem bei Engelbert Mühlbacher, Emil von Ottenthal und Oswald Redlich. Nach der Staatsprüfung 1905 zur Burgenverfassung in Österreich erfolgte 1906 die Promotion an der Universität in Wien mit der Arbeit Die Handelsbeziehungen der oberdeutschen Städte zu Österreich im 15. Jahrhundert. Als wichtigsten Einfluss auf seine wissenschaftliche Ausbildung hat Mayer rückblickend Alfons Dopsch genannt, der ihn zur Verfassungs- und Wirtschaftsgeschichte auf Basis der Landesgeschichte brachte.

Von 1906 bis 1914 arbeitete Mayer an verschiedenen österreichischen Archiven, zunächst bis 1907 als Archivpraktikant im Statthaltereiarchiv Innsbruck (jetzt Staatsarchiv), danach im Adelsarchiv in Wien sowie im Allgemeinen Archiv im Ministerium des Innern und schließlich ab 1912 als Leiter des Landesarchivs Niederösterreich.

1914 erfolgte die Habilitation an der Universität in Wien mit der Arbeit Verwaltungsreform in Ungarn nach der Türkenzeit. Danach begann Mayer seine akademische Laufbahn als Privatdozent an der Wiener Universität, die allerdings bald durch den Kriegsausbruch unterbrochen wurde. Im Ersten Weltkrieg diente er als Artillerieoffizier in der österreichischen Armee, zuletzt als Oberleutnant der Reserve.

Nach dem Krieg nahm Mayer zunächst wieder die Tätigkeit als Leiter des Landesarchivs Niederösterreich auf. 1920 erfolgte eine Erweiterung der Lehrberechtigung (venia legendi) auf Allgemeine Geschichte.

1923 setzte er seine Hochschullaufbahn mit der Berufung zum außerordentlichen Professor für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an die Deutsche Universität in Prag fort. 1927 erfolgte die Umwandlung in eine ordentliche Professur. 1930 folgte er als Nachfolger Hermann Aubins dem Ruf als ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte an die Universität Gießen. 1934 trat er die Nachfolge Hermann Heimpels auf dem Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte an der Universität Freiburg i. Br. an. 1938 übernahm er von Edmund E. Stengel die Professur für Mittelalterliche Geschichte, Geschichtliche Hilfswissenschaften und Geschichtliche Landeskunde in Marburg. Gleichzeitig wurde er Direktor des Instituts für hessische Landesgeschichte. 1939 bis 1942 war Mayer an der Philipps-Universität Marburg als Rektor tätig.

Als Vorsitzender der Westdeutschen Forschungsgemeinschaft (WFG) 1935 bis 1939 leitete Mayer 12 Tagungen dieser Vereinigung. Dabei wurde interdisziplinär systematisch das angrenzende Reichsgebiet auf vorhandenes Deutschtum untersucht. In den Themen der Tagungen spiegelt sich dieses Interessenfeld wider, etwa wenn über den Burgundisch-Alemannischen Raum, Ostfriesland und Gelderland, die Probleme der elsässischen Geschichte oder die Herausbildung des deutschen und französischen Volkstums aus dem fränkischen Volkstum diskutiert wurde.

Am 1. August 1933 trat Theodor Mayer dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB), am 1. Oktober 1933 dem Nationalsozialistischen Beamtenbund (NSB) und am 1. Mai 1937 der NSDAP (Mitgliedsnummer 4.352.531) bei. 1939 wurde er als Mitglied in den Nationalsozialistischen Dozentenbund (NSD) aufgenommen.

Von 1942 bis 1945 war Mayer Präsident des Reichsinstituts für ältere deutsche Geschichtskunde (Monumenta Germaniae Historica, MGH) sowie in Personalunion Direktor das Deutsche Historische Institut in Rom. 1943 bis 1945 bekleidete er eine Honorar-Professor an der Universität Berlin.

Anfang 1941 regte Theodor Mayer nach einer Unterredung mit Werner Best die Gründung eines Deutschen Historischen Instituts in Paris an. Mayers Denkschrift vom 10. Februar 1941 war von propagandistischen Überlegungen getragen. Mit einem solchen Institut sollte der Nachweis erbracht werden, dass ein großer Teil Nordfrankreichs ein weitgehend germanischer Raum gewesen sei. Neben Überlegungen wie Personal- und Materialbedarf enthielt die Denkschrift auch den Hinweis auf die schwierigen Beziehungen zwischen der deutschen und französischen Geschichtswissenschaft, die es zu erneuern gelte.

Im Frühsommer 1944 verfügte Mayer als Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom eigenmächtig und ohne Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium die Verlegung der Bibliotheken des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kulturgeschichte, des Archäologischen Instituts, des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kunstwissenschaft und des DHI aus einem Salzbergwerk in der Steiermark nach Pommersfelden bei Bamberg. Dorthin hatte Mayer bereits 1943 die Bibliothek der MGH bringen lassen um sie so vor den Bombenangriffen auf Berlin zu schützen.

Bereits seit 1942 Berater der deutschen Archivbergungsaktion in Italien, wurde Mayer Anfang 1944 zunehmend in die Überlegungen der von SS-Standartenführer Alexander Langsdorff geleiteten Abteilung Kunst-, Archiv- und Bibliotheksschutz beim Chef der Militärverwaltung einbezogen. Der Vorschlag der Dienststelle des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD in Verona, sämtliche italienischen Archive unter deutsche Verfügungsgewalt zu bringen, wurde durch Weisung vom 22. Februar 1944 durch Heinrich Himmler angeordnet. Demnach sollten alle italienischen Archive gesichert und nach Norditalien gebracht werden. Zusätzlich sollten alle für die deutsche Geschichte wichtigen Dokumente ins Reich gebracht werden. Die praktische Durchführung wurde dem DHI in Rom und dessen Leiter, Theodor Mayer, übertragen. In einer Denkschrift vom 1. April 1944 sprach sich Mayer gegen die umfassende Verbringung italienischer Archivalien nach Norditalien oder ins Reich aus. Was die Dokumente anging, die aufgrund ihrer Relevanz für die deutsche Geschichte gesichert werden müssten, äußerte sich Mayer: „Der wissenschaftliche Wert von Einzelstücken wird aber dadurch, daß sie aus ihren Beständen herausgelöst werden, sehr herabgesetzt, diese Stücke wären im Reich kaum benützbar, weil sonst immer der Vorwurf des Archivalienraubes erhoben werden würde. Es müßte also der Besitz geheim gehalten und die Archivalien der Benützung völlig entzogen werden. Damit wäre der deutschen Wissenschaft nichts genützt. Andererseits aber würde dadurch das Verhältnis der deutschen Wissenschaft zur italienischen auf sehr lange Zeit hinaus schwer belastet werden.“

Zwischen 1940 und 1945 leitete Theodor Mayer zusammen mit Walter Platzhoff im Rahmen des Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften 6 Tagungen, die letzte mit Sondergenehmigung im Januar 1945 in Braunau am Inn. Thematisch befassten sich die Historiker mit dem Thema „Das Reich und Europa“. In diesem Rahmen wurden Fragen des deutschen Königtums, des hohen Adels und des Bauerntums in ihrer Bedeutung für die Herausbildung des Staates, aber auch Probleme der Siedlungs-, Reichs- und Verfassungsgeschichte erörtert.

Als im Oktober 1944 der MGH-Mitarbeiter Ernst Perels wegen möglicher Verbindung zum Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 verhaftet wurde, verwendete sich Mayer schriftlich für die politische Loyalität seines Mitarbeiters beim zuständigem Ministerium.

Von September 1945 bis Juni 1946 war Mayer im Lager Hammelburg interniert. Im Entnazifizierungsverfahren wurde er als „Mitläufer“ eingestuft und zu einer Geldstrafe verurteilt.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurde Mayers Deutschland und Europa (1940) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[1]

Bei der Neukonstituierung der MGH wurde er nicht wieder berücksichtigt. Einen Lehrstuhl erhielt er ebenfalls nicht wieder. Stattdessen leitete er seit 1951 das Städtische Institut für Landschaftsgeschichte des Bodenseegebietes in Konstanz, das 1958 in Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte umbenannt wurde und dessen Vorsitzender Theodor Mayer ab 1960 auch formell war. Unter seiner Führung genoss der Konstanzer Arbeitskreis bald einen Ruf als eines der wichtigsten außeruniversitären Forschungsprojekte in der Bundesrepublik.

Forschung

Seit den 1920er Jahren wirkte Mayer entscheidend auf Theorie und Methoden der deutsch-österreichischen Mediävistik ein. Besonders unter dem Einfluss seines Lehrers Alfons Dopsch entwickelte er ein über die engere Verfassungsgeschichte hinausgehendes „universales“ Geschichtsverständnis, das anhand der landesgeschichtlichen Betrachtung Sozial-, Wirtschafts- und Geistesgeschichte einbezog.

Bis heute ist die mittelalterliche Staatsauffassung von den von Theodor Mayer geprägten Begriffen Personenverbandsstaat und institutioneller Flächenstaat geprägt.

Wissenschaftsorganisation

  • 1934–1938: Redaktionsbeirat des Nachschlagewerks über das Auslandsdeutschtum der Stiftung für deutsche Volks- und Kulturbodenforschung
  • 1935–1938: Leitung des Oberrheinischen Instituts für Geschichtliche Landeskunde in Freiburg (1931 unter dem Namen „Alemannisches Institut“ gegründet, 1934 umbenannt, Rückgängigmachung der Umbenennung unter Mayers Nachfolger Friedrich Metz)
  • 1935–1938: Vorsitzender der Badischen Historischen Kommission; seit 1938 Förderndes Mitglied
  • 1935–1939: Vorsitzender der Westdeutschen Forschungsgemeinschaft (WFG)
  • 1938–1942: Leitung des Instituts für hessische Landesgeschichte in Marburg
  • 1938–1942: Vorsitzender der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck
  • 1940–1945: Gemeinsam mit Walter Platzhoff: Leitung der geschichtlichen Abteilung des Reichsforschungsrates im Rahmen des Programms „Einsatz der Geisteswissenschaften im Krieg“
  • 1956: Begründung des Collegium Carolinum; 1956–1970 dessen Vorsitzender; 1970 Ehrenvorsitzender
  • 1960–1971: Vorsitzender der Südostdeutschen Historischen Kommission; 1971 Ehrenvorsitzender

Mitgliedschaften

  • 1927–1945: Korrespondierendes Mitglied der „Deutschen Gesellschaft der Wissenschaften und Künste für die Tschechoslowakische Republik“ (1939 umbenannt in „Deutsche Gesellschaft der Wissenschaften und Künste in Prag“, 1941 in „Deutsche Akademie der Wissenschaften in Prag“); 1945 aufgelöst
  • 1930–1945: Ortsgruppe „Volksdeutsche im Ausland“ (VDA) Gießen; 1930–1934 Vorstand
  • 1937–1938: Korrespondierendes Mitglied der Württembergischen Kommission für Landesgeschichte (zugewählt als Vertreter der Badischen Historischen Kommission; Beendigung der Mitgliedschaft wegen des Rufes nach Marburg)
  • 1937–1945: N.S.D.A.P.
  • 1939: Förderndes Mitglied der Badischen Historischen Kommission
  • 1940–1945: Reichsforschungsrat
  • 1942: Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien
  • 1942: Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München
  • 1944: Preußische Akademie der Wissenschaften (Sommer 1945: Ausschluss aus der Akademie)
  • 1954–1968: Ordentliches Mitglied der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg; 1968 Ehrenmitglied

Ehrungen

  • 1942: Juristische Ehrendoktorwürde (Dr. jur. h.c.) der Universität Erlangen
  • 1958: Ehrenbürgerdiplom der Gemeinde Neukirchen an der Enknach (Österreich)
  • 1963: Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Reichenau

Schriften

  • Der Vertrag von Verdun, in: Vertrag von Verdun 843, Leipzig 1943, S. 5–30.
  • Das deutsche Königtum und sein Wirkungsbereich, in: Das Reich und Europa, Leipzig 1941.
  • Die mittelalterliche deutsche Kaiserpolitik und der deutsche Osten, in: Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft 8 (1931), S. 9–27.
  • Das Kaisertum und der Osten im Mittelalter, in: Deutsche Ostforschung. Ergebnisse und Aufgaben seit dem ersten Weltkrieg, Bd. 1 (1942), S. 291–309.
  • Geschichtliche Grundlagen der deutschen Verfassung, in: Schriften der hessischen Hochschulen, Universität Gießen, Jg. 1933.
  • Staat und Hundertschaft in fränkischer Zeit, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 17 (1952), S. 343–384.
  • Königtum und Gemeinfreiheit im frühen Mittelalter, in: DA 1943, S. 329–362.
  • Bemerkungen und Nachträge zum Problem der freien Bauern, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 13 (1954), S. 46–70.
  • Über Entstehung und Bedeutung der älteren deutschen Landgrafschaften, in: ZRG GA 58 (1938), S. 210–288.
  • Das österreichische Privilegium minus, in: Mitteilungen des Oberösterreichischen Landesarchivs 5 (1957), S. 9–60.
  • Zur Frage der Städtegründung im Mittelalter, in: MIÖG 43 (1929), S. 261–282.
  • Die Anfänge von Lübeck, in: Westfälische Forschungen 9 (1956).
  • St. Trudpert und der Breisgau, in: Beiträge zur Geschichte von St. Trudpert, hg. von Theodor Mayer, Freiburg 1937, S. 11–30.
  • Konstanz und St. Gallen in der Frühzeit, in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 2 (1952), S. 473–524 (Digitalisat)
  • Das schwäbische Herzogtum und der Hohentwiel, in: Hohentwiel 1957, S. 88–113.
  • Der Staat der Herzoge von Zähringen, in: Freiburger Universitätsreden 20 (1935).
  • Die Zähringer und Freiburg im Breisgau, in: Schauinsland 65/66 (1939), S. 139–146.
  • Die Habsburger am Oberrhein im Mittelalter, in: Gesamtdeutsche Vergangenheit. Festschrift für Heinrich von Srbik, 1938, S. 47–54.
  • Die historisch-politischen Kräfte im Oberrheingebiet im Mittelalter, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 52 (1938), S. 1–24.
  • Die Besiedlung und politische Erfassung des Schwarzwaldes im Hochmittelalter, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 52 (1939), S. 500–522.
  • Aufgabe der Siedlungsgeschichte in den Sudetenländern, in: Deutsche Hefte für Volks- und Kulturbodenforschung 8 (1931), S. 129–151.
  • Zur Geschichte der nationalen Verhältnisse in Prag, in: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Gedächtnisschrift für von Below, Stuttgart 1928, S. 255–278.
  • Die Ausbildung der Grundlagen des modernen deutschen Staates im hohen Mittelalter, in: HZ 159 (1939), S. 457–487.

Einzelnachweise

  1. http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-m.html

Literatur

  • Theodor Mayer: Ein Rückblick. In: Theodor Mayer: Mittelalterliche Studien. Sigmaringen 1959, S. 463–503.
  • Anne Christine Nagel: Im Schatten des Dritten Reichs. Mittelalterforschung in der Bundesrepublik Deutschland 1945–1970. Göttingen 2005.
  • Karen Schönwälder: Historiker und Politik. Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus. Frankfurt/M. 1992.
  • Winfried Schulze: Deutsche Geschichtswissenschaft nach 1945. München 1993, S. 145–158.
  • Frank-Rutger Hausmann: „Deutsche Geisteswissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „Aktion Ritterbusch“ 1940–1945, 3. erw. Aufl,. Heidleberg 2007.
  • Frank-Rutger Hausmann: „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“. Die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg. Göttingen 2001.
  • Michael Fahlbusch: Wissenschaft im Dienst der nationalsozialistischen Politik? Die „Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften“ von 1931–1945. Baden-Baden 1999.
  • Jürgen Petersohn (Hg.): Der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte 1951–2001. Die Mitglieder und ihr Werk. Eine bio-bibliographische Dokumentation. Stuttgart 2001.
  • Johannes Fried (Hg.): Vierzig Jahre Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte. Sigmaringen 1991.
  • Ingo Haar: Historiker im Nationalsozialismus. Deutsche Geschichtswissenschaft und der Volkstumskampf im Osten. Göttingen 2000.
  • Traute Endemann: Geschichte des Konstanzer Arbeitskreises. Entwicklung und Strukturen 1951–2001. Stuttgart 2001.
  • Conrad Grau: Planungen für ein deutsches historisches Institut in Paris. In: Francia. Band 19/3, 1992, S. 109–128.
  • Jürgen Klöckler: Verhinderter Archivalienraub in Italien. Theodor Mayer und die Abteilung „Archivschutz“ bei der Militärverwaltung in Verona 1943–1945. In: QFIAB 86 (2006), S. 491–537.
  • Reto Heinzel: Theodor Mayer – Ein Wissenschaftsorganisator mit „grossen Möglichkeiten“, in: Ulrich Pfeil (Hg.), Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter. München 2007, S. 59–77.
  • Reto Heinzel: Von der Volkstumswissenschaft zum Konstanzer Arbeitskreis. Theodor Mayer und die interdisziplinäre deutsche Gemeinschaftsforschung, in: Stefan Albrecht, Jiří Malíř, Ralph Melville (Hg.), Die „sudetendeutsche Geschichtsschreibung“ 1918–1960. Zur Vorgeschichte und Gründung der Historischen Kommission der Sudetenländer (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 114). München 2008, S. 43–59.
  • Karl Lechner, Univ.-Prof. Dr. Theodor Mayer †. In: Unsere Heimat. Zeitschrift des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich 44 (1973) S. 71–73.

Weblinks