Thomas Behm

Thomas Behm ist ein österreichischer Alpinist, Sportkletterer und Autor von Kletterführern.

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Kontroverse

Im September 2010 kam es zu einer Kontroverse rund um angeblich neonazistische oder zumindest sehr doppeldeutige von Behm vergebene Namen für Kletterrouten in Niederösterreich. Diese tragen (auch ganz offiziell) Namen wie Kristalltag (siehe Reichskristallnacht), Swastikaar (siehe Swastika), Besatzerfraß (ein Song von Daniel Giese), Riefenstahl, Heil der Eiche oder Ewiges Reich.[1], da Behm diese als Erstbegeher benennen durfte. Nach einem Bericht des Falter griffen mehrere österreichische Tageszeitungen das Thema auf.[2]

In einer Gegendarstellung auf seiner Homepage wehrt sich Behm gegen die in den Medien erhobenen Vorwürfe: "Die Namensgebung meiner mittlerweile über 800 Neutouren weist verschiedene Einfluesse auf: Okkulte Horrorliteratur (...), apokalyptische Denker (...), Gedächtniswege für verstorbene Freunde (zB "Schwarzer Bruder"), auf die Art der Kletterei Bezogenes (z. B. "Antreten zum Verrecken", "Bunker Schnucki"), Heidnisches (...), einfach nur "Triviales" (...), (...), und nicht zuletzt Namen von Musikgruppen und Liedtiteln von Musikgruppen (...), welche ich zum Zeitpunkt der Routenerschliessung gerne hörte (...). Andere Interpretationen meiner Routennamen sind natürlich zulässig, aber nicht in meinem Sinne".[3]

Werke

Einzelnachweise

  1. "Kristalltag": Klettersteige mit Nazi-Namen in Österreich, Die Presse, 7. September 2010. Abgerufen am 7. September 2010
  2. Falter: Kletterrouten um Wien tragen Nazi-Namen, Presseaussendung auf ots.at, 7. September 2010
  3. Website von Thomas Behm, abgerufen am 9. September 2010

Weblinks