Thomas Breuer

Dieser Artikel befasst sich mit dem Mathematiker Thomas Breuer. Für den Kabarettisten siehe Thomas C. Breuer.

Thomas Breuer (* 10. August 1966 in Pune, Indien) ist ein österreichischer Mathematiker und seit 1999 Hochschullehrer an der Fachhochschule Vorarlberg.

Leben

Er studierte von 1984 bis 1988 theoretische Physik an der ETH Zürich. Die Diplomarbeit „The General Solution of the Feigenbaum-Cvitanovic Equation“ wurde von O. E. Lanford III betreut. Die Studienjahre 1988 und 1989 verbrachte er als Stipendiat am Mathematics Department der Princeton University. Nach einem Master in International Relations an der Diplomatischen Akademie Wien (1989−1991) absolvierte er von 1991 bis 1994 ein Doktorat an der University of Cambridge, England. Der Titel der Dissertation bei Michael L. G. Redhead war „Classical Observables, Measurement, and Quantum Mechanics“. Als Alexander von Humboldt Stipendiat war er dann 1995 an der Universität Köln am Institut für Theoretische Physik. 1996 erfolgte die Habilitation an der Universität Salzburg zum Thema „Universalität und Unvollständigkeit – Die Grenzen physikalischer Theorien“.

Thomas Breuer leitet derzeit das Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering (PPE) an der FH Vorarlberg, wo er sich unter anderem mit Finanzmathematik, Statistik, Operations Research, Quantenmechanik und Philosophy of Science befasst. Zudem ist er Professor für statistische Mathematik.

Schriften

  • Overcoming dimensional dependence of Maximum Loss. In: Journal of Risk. 11(1), 2008, S. 79–92.
  • Another No-go Theorem for Hidden Variable Models. In: Philosophy of Science. 70, 2003, S. 1368–1379.
  • Kochen-Specker Theorem for Finite Precision Spin 1-Measurements. In: Physical Review Letters. 88, 2002, 240402.
  • Quantenmechanik – Ein Fall für Gödel? Spektrum, Heidelberg 1997.

Weblinks