Tom Holert

Tom Holert (* 1962 in Hamburg) ist ein deutscher Kunsthistoriker, Publizist und Künstler. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Holert studierte Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literaturwissenschaften und Philosophie in Hamburg und Paris. Promotion in Kunstgeschichte 1995 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 2000 gründete er mit Mark Terkessidis das „Institute for Studies in Visual Culture“ (ISVC). Von 1992–1996 war er Redakteur von Texte zur Kunst (Köln), von 1996 bis 1999 Redakteur und Mitherausgeber von Spex (Köln). Vom Wintersemester 2006/2007 bis zum Sommersemester 2011 lehrte und forschte Holert an der Akademie der bildenden Künste Wien, mit Schwerpunkt auf Kunst als Wissensproduktion. Seit Sommer 2012 Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt, Köln.

In den letzten Jahren lieferte Holert Beiträge zu kulturtheoretischen Sammelbänden und zu Kunstkatalogen, u.a. anlässlich von Ausstellungen von Jeroen de Rijke/Willem de Rooij, Nicole Wermers, Bettina Pousttchi, Katja Davar, Mathias Poledna, Mark Lewis, Peter Zimmermann, Jeanne Faust, Sanja Iveković, Omer Fast, Stephen Willats, Julian Göthe, Wolfgang Tillmans; des Weiteren kunstkritische und kulturtheoretische Veröffentlichungen u.a. in Texte zur Kunst, Artforum, Camera Austria, taz, Bidoun, Süddeutsche Zeitung, Jungle World, Literaturen, Der Freitag, Cargo.

Mit künstlerischen Beiträgen war Holert u.a. beteiligt an Mimétisme (Extra City, Antwerp, 2007), Manifesta 7 (Trento 2008), Fake or Feint (Berlin 2009), Modernologies (MACBA, Barcelona, 2009, und Museum für moderne Kunst in Warschau, 2010), 8th Gwangju Biennale (Gwangju, Südkorea, 2010), Forum Expanded (Berlinale, 2011), Animismus (Haus der Kulturen der Welt, Berlin; e-flux, New York).

Werke

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