Toni-Seelos-Olympiaschanze

Toni-Seelos-Olympiaschanze
Toni-Seelos-Olympiaschanze
Toni-Seelos-Olympiaschanze (Österreich)
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Standort
Stadt Seefeld in Tirol
Land OsterreichÖsterreich Österreich
Verein Skiclub Seefeld
Zuschauerplätze 25.000
Baujahr 1931
Umgebaut 2003, 2010
Schanzenrekord 103,0 m
DeutschlandDeutschland Tobias Bogner (2004)
Daten
Aufsprung
Hillsize HS 109
Konstruktionspunkt 99 m

47.32083333333311.1775Koordinaten: 47° 19′ 15″ N, 11° 10′ 39″ O

Die Toni-Seelos-Olympiaschanze in Seefeld in Tirol in Österreich ist eine Normalschanze der Kategorie K 99. Zur Anlage gehört noch eine Mittlere Schanze der Kategorie K 70. Bis 2003 standen noch Schanzen K 20, K 37 und K 50.

Sie ist die Schanze des nordischen Zentrums Olympiaregion Seefeld.

Geschichte

Die erste Schanze wurde 1931 gebaut und Jahnschanze genannt. Im Jahr 1948 wurde sie dann nach der Skilegende Toni Seelos umbenannt. 1964 wurden in Innsbruck die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Weil die Bergiselschanze keine Normalschanze besitzt hat man sich entschlossen, die Normalschanzen-Wettbewerbe in Seefeld auszutragen. Kurz vor den Olympischen Winterspielen wurde die Schanze zur K 72,5-Schanze umgebaut und der Naturanlauf durch einen 14 Meter hohen Turm ersetzt. 1976 wurden die Olympischen Winterspiele von Denver nach Innsbrück verlegt und Seefeld war wieder Austragungsort der Spiele. Die Nordische WM wurde im Jahre 1985 an den Schanzen ausgetragen.

2003 hat man die Schanze zur K 90 umgebaut, und dabei hat man die kleineren Schanzen K 20, K 37 und K 50 abgerissen. 2005 fand hier die Winter-Universiade statt. Die K 90-Schanze und die Casino-Arena werden für die Nordische Kombination genutzt. Im Zuge auf die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck 2012 wurden im April 2010 die K 90-Schanze und der Kampfrichterturm abgerissen. So entstand eine neue K 99-Schanze und eine ganze neue Mittlere-K 68-Schanze. Die zwei neuen Schanzen wurden am 16. November 2010 eingeweiht.

Siehe auch

Weblinks