Toto Wolff

Toto Wolff im Fahrerlager des Nürburgrings 2010

Torger Christian „Toto“ Wolff[1] (* 12. Jänner 1972 in Wien) ist ein österreichischer Investor und Automobilrennfahrer.

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Karriere als Rennfahrer

Wolff startete seine Motorsport-Karriere 1992 in der österreichischen Formel Ford. In den Jahren 1993 und 1994 fuhr er in der österreichischen und deutschen Formel Ford. 1994 wurde er Klassensieger beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. 2002 wurde Wolff Sechster in der NGT-Klasse der FIA-GT-Meisterschaft und erzielte einen Klassensieg. 2003 gewann er ein Rennen der GT1-Klasse in Italien. 2004 fuhr Wolff gemeinsam mit Karl Wendlinger in der FIA-GT-Meisterschaft. 2006 wurde Wolff Vize-Staatsmeister in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft und gewann das 24-Stunden-Rennen von Dubai.

Mit einer Zeit von 7:03 Minuten stellte Toto Wolff im April 2009 mit einem Porsche 997 GT3 RSR einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife für Fahrzeuge ohne Turboaggregat auf.[2]

Karriere als Geschäftsmann

1998 gründete Wolff das Venture-Capital-Unternehmen Marchfifteen sowie 2004 Marchsixteen Investments. Ursprünglich investierte er über diese Gesellschaften in Internet- und Technologieunternehmen, seit 2003 verstärkt in Industrieunternehmen mittlerer Größe sowie Unternehmen an der Börse. Die Investments umfassten unter anderem die deutsche HWA AG [3], bei der Wolff auch im Aufsichtsrat sitzt, sowie die BRR Rallye Racing, die sich auf den Verkauf von Rallye-Teilen in Europa spezialisiert hat. Weiters ist Wolff Co-Eigentümer einer Managementgesellschaft mit Mika Häkkinen[4] und war involviert in das Management von Nachwuchs-Rennfahrern wie z. B. Alexandre Prémat und Valtteri Bottas. Im November 2009 erwarb er mit seiner Marchsixteen-Beteiligungsgesellschaft einen Minderheitsanteil an Williams F1, womit er auch dem Vorstand des britischen Rennsportteams beitreten wird.[5]

Privates

Wolff lebt mit seiner Frau, der schottischen Rennfahrerin Susie Wolff, in Steckborn am Bodensee in der Schweiz.

Einzelnachweise

  1. Gerald Enzinger: Der Toto-Gewinner. In: Wiener Post, Styria Media Group, 10. November 2010. Abgerufen am 14. Dezember 2010. 
  2. Spiegel Online: Saugmotor-Rekordhalter Christian „Toto“ Wolff, 30. Juli 2009
  3. boerseexpress.com: Gemeinsam mit Investoren wie beispielsweise Willibald Dörflinger hat Wolff die HWA AG übernommen – Börsegang in Deutschland, 30. März 2007
  4. sportnet.at: Häkkinen und Wolff machen gemeinsame Sache , 5. Dezember 2008
  5. derstandard.at:Wolff wird Gesellschafter bei Williams, 20. November 2009