Transfer – Werbeforschung & Praxis

Transfer - Werbeforschung & Praxis
Transfer - Werbeforschung und Praxis Cover 4,2010.png
Beschreibung Fachzeitschrift
Fachgebiet Werbung, Kommunikation, Markenführung
Sprache Deutsch
Erscheinungsweise viermal jährlich
Chefredakteur Günter Schweiger (WU Wien)
Mayerhofer (WU Wien)
Martin Eisend (Viadrina Frankfurt (Oder))
Bernhard Heidel (Fachhochschule Wiesbaden)
Tobias Langner (Bergische Universität Wuppertal)
Weblink www.transfer-zeitschrift.net
Artikelarchiv www.transfer-zeitschrift.net/archiv/archiv.html

transfer – Werbeforschung & Praxis ist eine deutschsprachige Fachzeitschrift für die Themenbereiche Werbung, Kommunikation und Markenführung. Diese wird von der Österreichischen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft (WWG) und der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft e. V. (DWG) publiziert und erscheint vier Mal im Jahr. Druckauflage beträgt 5.500 Exemplare und die Reichweite beläuft sich auf 20.000 Leser. Zu den Lesern zählen vor allem Entscheider der Wirtschaft auf Geschäftsführerebene, die in den Bereichen Marketing, Werbung und Verkauf tätig sind sowie Wirtschaftswissenschafter österreichischer und deutscher Universitäten [1].

Inhaltsverzeichnis

Chefredaktion

Da transfer in Kooperation der Österreichischen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft (WWG) mit der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft e. V. (DWG) herausgegeben wird, gibt es sowohl eine österreichische als auch eine deutsche Chefredaktion. Die Chefredaktion von Seiten der WWG obliegt Günter Schweiger (WU Wien), Mayerhofer (WU Wien) und die Chefredaktion von Seiten der DWG besetzen Martin Eisend (Viadrina Frankfurt (Oder)), Bernhard Heidel (Fachhochschule Wiesbaden) und Tobias Langner (Bergische Universität Wuppertal) [2]. Die Chefredaktionen sind alternierend verantwortlich.

Prominente Autoren

Es haben u.a. bereits folgende Marketingexperten Artikel für die Fachzeitschrift verfasst:

[3]

Ziele

Die Fachzeitschrift verfolgt das Ziel, Wissen zu den Themen Werbung, Kommunikation und Marktforschung beidseitig zwischen Wissenschaft und Praxis zu übertragen. Praktikern sollen dadurch neue Erkenntnisse der Forschung in praxisnaher Sprache nähergebracht werden und Fallstudien von Marketing-Praktikern sollen wiederum der universitären Forschung dienen, indem sie den Ansporn für vertiefende wissenschaftliche Behandlung bestimmter Themengebiete darstellen. Als besonderes Anliegen gilt der Aspekt der Verständlichkeit wissenschaftlicher Ergebnisse für Praktiker, da eine gewisse Unkompliziertheit bei nicht-wissenschaftlich-orientierten Lesern ein entscheidendes Kriterium für die Akzeptanz einer Zeitschrift ist [4] Der wissenschaftliche Anspruch wird bei Forschungsbeiträgen durch einen Double-Blind Review-Prozess erreicht und die Verständlichkeit der Inhalte wird anschließend von einem Gutachter aus der Praxis überprüft [5].

Inhalt

Jede Ausgabe enthält ein Editorial, das von einem Chefredakteur verfasst wird. Dieses beinhaltet sowohl allgemeine Informationen als auch einen ersten Überblick über die Inhalte der jeweiligen Ausgabe. Danach kommt das Inhaltsverzeichnis, das die Gliederung der Zeitschrift klar darstellt und Kurzinformationen zu den Beiträgen bereitstellt, bevor anschließend Beiträge aus den Bereichen Forschung, Praxis und Service folgen. Der Aufbau der Zeitschrift wird in der unteren Tabelle veranschaulicht. Dabei herrscht eine klare Trennung zwischen Praxis- und Forschungsbeiträgen [6].

Struktur der Zeitschrift "transfer-Werbeforschung & Praxis"[7]
Forschungsbeiträge Praxisbeiträge Nachrichten der WWG/DWG Services
Funktion Profilierung der Zeitschrift "transfer-Werbeforschung & Praxis" in der Wissenschaft und Transfer in die Praxis Transfer von Praxisfragestellung in die Wissenschaft und Profilierung in der Praxis Informationen für Mitglieder und Interessenten über die Tätigkeiten der WWG und der DWG (z.B.Vorträge, Publikationen, Veranstaltungen) Zusätzliche Dienstleistungen für die Leser der Zeitschrift "transfer-Werbeforschung & Praxis"(z.B. Literaturservice, Forschung und die Rubriken: aus aller Welt, Einblick, Mafo-Splitter, Standpunkt)
Review Double-Blind-Review durch zwei Wissenschaftler und einen Praktiker Review durch die Chefredaktion Review durch die Chefredaktion

Leser

1992 wurde im Rahmen einer Diplomarbeit von Gabriele Andres vom Österreichischen Gallup-Institut unter der Leitung von Univ. Fritz Karmasin eine Studie zur Leserschaftsforschung der Fachzeitschrift „Werbeforschung & Praxis“, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht „transfer“ hieß, durchgeführt. Es handelte sich um eine Fachzeitschriften-Empfängerstruktur-Analyse (FESA). Die Grundgesamtheit belief sich auf 1.484 Auskunftspersonen, die sowohl aus Firmen als auch aus ordentlichen Mitgliedern bestand, woraus eine Stichprobe von 372 Personen ausgewählt wurde. Die Feldphase wurde in einem Zeitraum von elf Tagen von 20. Bis 31. Jänner 1992 durchgeführt. Diese brachte interessante Ergebnisse zur Empfängerstruktur hervor. Demnach konnten etwa 90 % der Leser in das gehobene Bildungsniveau eingeordnet werden, verfügten somit zumindest über Matura [8]. Auch deren Positionen entsprechen diesem hohen Niveau. 88 % der Erstempfänger hatten eine leitende Position inne, waren demnach beispielsweise Geschäftsführer, Direktor, Abteilungsleiter oder Produktmanager [9]. In Bezug auf die Entscheidungskompetenz der Zeitschriftenempfänger ergab sich, dass ein sehr hoher Anteil der Leser (59,1 %) in ihren Aufgabenbereichen Alleinentscheider waren. Es wäre jedoch möglich, dass sie bei manchen Aufgaben nur Mitentscheider oder Entscheidungsvorbereiter waren, da Mehrfachnennungen möglich waren [10].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. M. Kranister: Ein Marketingkonzept für wissenschaftliche Verbände am Beispiel der Österreichischen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft In: Diplomarbeit an der WU Wien2009, S.10
  2. [1]. Website der transfer Zeitschrift. Abgerufen am 2. Februar 2010.
  3. [2]. Website der transfer Zeitschrift. Abgerufen am 15. Februar 2010.
  4. [3]. Website der transfer Zeitschrift. Abgerufen am 2. Februar 2010.
  5. S. Halbwidl: Erhöhung der realen und digitalen Verfügbarkeit von "transfer" in Bibliotheken Österreichs, Deutschlands und der Schweiz In: Bachelorarbeit an der WU Wien2009, S.23
  6. S. Halbwidl: Erhöhung der realen und digitalen Verfügbarkeit von "transfer" in Bibliotheken Österreichs, Deutschlands und der Schweiz In: Bachelorarbeit an der WU Wien2009, S.23
  7. [4]. Redaktionelles Konzept der Fachzeitschrift "Transfer - Werbeforschung & Praxis". Abgerufen am 15. Februar 2010.
  8. G. Andres: Leserschaftsforschung der Werbefachzeitschrift "Werbeforschung und Praxis" In: Diplomarbeit an der WU Wien1992, S.60
  9. G. Andres: Leserschaftsforschung der Werbefachzeitschrift "Werbeforschung und Praxis" In: Diplomarbeit an der WU Wien1992, S.66
  10. G. Andres: Leserschaftsforschung der Werbefachzeitschrift "Werbeforschung und Praxis" In: Diplomarbeit an der WU Wien1992, S.69